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| Title | Welche kritischen Faktoren zählen wirklich? KI-gestützte Betriebsbereichsanalyse für sicheres automatisiertes Fahren |
| Description | Organisatorische Eckdaten:
Einleitung zum Thema:Die Absicherung von automatisierten Fahrzeugen ist eine der großen Herausforderungen die gelöst werden muss, bevor "selbstfahrende Autos" flächendeckend eingesetzt werden können. Neben technischen Aspekten (wie der Wahrnehmung des Umfelds durch Sensoren) ist vor allem die Komplexität des Straßenverkehrs zu bewältigen: Das automatisierte Fahrsystem muss sicher mit allen Verkehrsteilnehmern interagieren (bspw. am Straßenrand spielende Kindern oder annähernde Rettungsfahrzeuge) und auch in unübersichtlichen Situationen vorausschauend fahren (wie etwa in zweiter Reihe parkende Fahrzeuge oder bei Baustellen). Mit der steigenden Verbreitung von automatisierten Fahrsystemen insb. im amerikanischen Raum werden immer mehr Fälle publik, in denen die Systeme durch solche Faktoren an ihre Grenzen stoßen:
Die Identifikation der dahinterliegenden Einflussfaktoren (sog. "Triggering Conditions") werden in im zentralen Standard ISO 21448 vorgeschrieben, welcher auch in der deutschen Verordnung zum automatisierten Fahren (AFGBV) referenziert wird. Somit wird eine solche Sammlung von "Triggering Conditions" für jeden Hersteller mindestens empfehlenswert, wenn nicht sogar de facto verpflichtend. Um nicht bei jedem neuen Produkt ohne Vorwissen anzufangen, hofft man, auf herstellerübergreifende Kataloge zurückzugreifen - Ähnlich zu dem, was in Fahrschulen gelehrt wird: Auch dort sind die kritischen Faktoren, auf die im theoretischen Anteil hingewiesen wird, oft gleich. Ziele der Masterarbeit:Die Produkte der Hersteller unterscheiden sich in ihrem Use Case und dem designierten Betriebsbereich (Operational Design Domain, ODD). Die herstellerübergreifenden Kataloge von kritischen Faktoren müssen daher auf das zu entwickelnde Produkt maßgeschneidert werden. Diese Masterarbeit untersucht die automatisierte Filterung von kritischen Faktoren anhand der Systemspezifikation. Dafür soll eine Korrespondenz zwischen den Beschreibungen der Faktoren auf der einen Seite (vorliegend in natürlicher Sprache) und der Systemspezifikation auf der anderen Seite (in formaler Sprache, wie bspw. ASAM OpenODD, https://www.asam.net/standards/detail/openodd/) vorgenommen werden. Für dieses "Matching" zwischen formaler Systemspezifikation und sprachlich definierten Faktoren bietet sich insbesondere eine Kombination aus LLMs und klassischen formalen Methoden an. Eine Herausforderung ist, das Verfahren möglichst fehlerfrei zu gestalten - ein fälschlich aussortierter Faktor kann schwerwiegende Sicherheitsimplikationen erzeugen. Trotz der oben skizzierten Filterung ist eine solche Liste in der Praxis unübersichtlich. Deshalb soll weiterhin ein wahrscheinlichkeitsbasierter Sortiermechanismus entwickelt werden, welcher dem Nutzer die wichtigsten Faktoren priorisiert. Hier können bspw. das Parken in zweiter Reihe auf Grund der deutlich höheren Auftretenswahrscheinlichkeit und des starken Verdeckungspotentials von Fußgängern deutlich relevanter als die Baustelle eingestuft werden, wo häufig sehr langsam gefahren wird. |
| Home institution | Department of Computing Science |
| Associated institutions |
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| Type of work | practical / application-focused |
| Type of thesis | Master's degree |
| Author | M. Sc. Lukas Westhofen |
| Status | available |
| Problem statement | Übergeordnetes Ziel: Ausarbeitung sowie prototypischen Implementierung einer KI-gestützten Methode, um für eine Input-Systemspezifikation eine Auswahl aus einer Liste von sicherheitsrelevanten Einflussfaktoren zu treffen und diese nach Relevanz zu sortieren. Vorhanden sind im DLR schon:
Forschungsfragen der Masterarbeit:
Implementierungsaspekte der Masterarbeit: Zur Evaluierung der vorgeschlagenen Methoden enthält die Masterarbeit auch einen prototypischen Implementierungsanteil im Framework der HazardDB:
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| Requirement |
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| Created | 03/06/26 |