Personal details
| Title | Forschungsarbeit LFC5 - Analyse Patellofemoraler Komplikationen in der primären Knie-Endoprothetik |
| Description | Projekttitel Rekonstruktion der nativen Gelenkwinkel und des Patellofemoralgelenks in der primären Knieendoprothetik – Identifikation von Risikofaktoren für patellofemorale Komplikationen und die Revision mittels sekundärem Retropatellarersatz
Betreuer Malte Wolter, Dr. med. Ricarda Stauss, Univ.-Prof. Dr. med. Max Ettinger Universitätsklinik für Orthopädie im Pius Hospital Oldenburg
Hintergrund: Die Implantation einer Kniegelenktotalendoprothese (KTEP) zählt zu den am häufigsten durchgeführten und erfolgreichsten orthopädischen Eingriffen. Trotz der hohen Fallzahlen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Implantatsysteme, der Operationstechniken und der Implementierung moderner Technologien belegen Studien einen gleichbleibend hohen Anteil unzufriedener Patienten nach KTEP-Implantation von circa 10-15%. Mit einer Inzidenz von 2-20% zählen patellofemorale Komplikationen nach KTEP-Implantation jedoch zu den Hauptursachen für Schmerzen und ein frühes Implantatversagen und bedingen bis zu 20% aller Revisionseingriffe. Präoperativ wird die Biomechanik des Patellofemoralgelenks (PFJ) durch die Beinachse in der Frontalebene, die Höhe und Ausrichtung der Gelenklinie, den Stand der Patella sowie mögliche Dysplasien der Patella oder der Trochlea beeinflusst. In der KTEP-Implantation sind das Implantatdesign, die Größe, Breite und die Ausrichtung der Femurkomponente sowie die Weichteilführung entscheidend für die Biomechanik des PFJ. Abweichungen sind mit direkten Auswirkungen auf die Führung der Patella assoziiert und können zu Komplikationen wie beispielsweise einem Patella-Maltracking mit konsekutiven Schmerzen, Funktionseinschränkungen sowie einer patellofemoralen Instabilität mit Subluxationsphänomenen bis hin zur Patellaluxation führen. Wird durch die Dicke der Prothese im Verhältnis zum Ausmaß der knöchernen Resektion „zu viel Substanz aufgebaut“, so kommt es zum sogenannten „Overstuffing“ des PFJ. Es resultieren ein erhöhter Anpressdruck der Patella, Schmerzen, welche sich typischerweise als anteriorer Knieschmerz bei belastenden Tätigkeiten wie dem Treppensteigen äußern, Funktionseinschränkungen sowie ein limitierter Bewegungsumfang. Vor diesem Hintergrund ist die Analyse möglicher Ursachen für ein kompromittiertes funktionelles Outcome oder Implantatversagen von hoher klinischer Relevanz. Ein Vorteil der Anwendung roboter-assistierter Verfahren ist die intraoperative, dreidimensionale Prothesenplanung, welche die bestmögliche Ausrichtung des Implantats zur nativen Trochlea ermöglicht. In diesem Studienvorhaben sollen die Rekonstruktion des PFJ anhand der prä- und postoperativen Röntgenbilder analysiert werden und potenzielle Risikofaktoren für das Auftreten patellofemoraler Komplikationen sowie die operative Revision mittels sekundärem Retropatellarersatz identifiziert werden.
Beschreibung LFC-Projekt: Das ausgeschriebene LFC-Projekt ist ein Teil-Projekt einer bereits laufenden Studie. Das Ethikvotum sowie die Datenschutz-Voten liegen vor.
Zeitplan LFC-Projekt Ca. 8 Wochen Datenerhebung Ca. 4 Wochen Auswertung und Verfassen der LFC-Arbeit
Anfragen: Anfragen mit einer kurzen Vorstellung zur Person und dem aktuellen Semester gerne an: ricarda.stauss@uni-oldenburg.de UND studiensekretariat.pius.orth@uol.de
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| Home institution | Orthopaedics and Traumatology (Pius) |
| Associated institutions |
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| Type of work | clinical research |
| Type of thesis | Human medicine research thesis |
| Author | Dr. med. Ricarda Stauß |
| Status | available |
| Problem statement | s.o. |
| Requirement | |
| Created | 19/09/26 |