Personal details
| Title | Soziologische Handlungstheorien & Neurowissenschaften |
| Description | In den Sozialwissenschaften konkurrieren Rational-Choice-Theorien, die die Fähigkeit zu reflexivem und auf Kosten-Nutzen-Abwägungen beruhenden Verhalten in den Fokus stellen, mit praxistheoretischen Ansätzen, die eher routiniertes/habituelles Verhalten in den Vordergrund stellen. Beide Theorietraditionen machen Annahmen über die biologischen und evolutionären Grundlagen menschlichen Verhaltens. Allerdings bleiben diese häufig auf einer metaphorischen Ebene. In einer Qualifikationsarbeit (BA, PA, MA) ließe sich die Relevanz biologischer Grundlagen konkretisieren mit Bezug auf neuere Forschung in den Lebenswissenschaften. Besonders fruchtbar erscheint dabei eine Verbindung mit den Neurowissenschaften. Welche Anknüpfungspunkte bieten etwa neure neurowissenschaftliche Arbeiten etwa in Bezug auf die Genese von Präferenzen oder die Salienz situationaler Cues (relevant für RC-Ansätze)? Oder was lässt sich aus neuren neurowissenschaftlichen Arbeiten bzgl. der Verkörperung von Routinen und Dispositionen (im Sinne von Habitus) gewinnen? Arbeiten in diesem Themenbereich knüpfen an aktuelle Forschungsarbeiten am Institut und in Affiliation mit dem Impulsgruppenprojekt HearingTogether an, das mit dem Exzellencluster Hearing4all affiliiert ist. |
| Home institution | Department of Social Sciences |
| Associated institutions |
|
| Type of work | conceptual / theoretical |
| Type of thesis | Bachelor's or Master's degree |
| Author | Prof. Dr. Sebastian Schnettler, Ph.D. |
| Status | available |
| Problem statement | |
| Requirement | |
| Created | 10/03/26 |