Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
29.09.2021 04:54:01
the911 - Weltreligionen im Kontext
Institut für Ev. Theologie und Religionspädagogik 6 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Sommersemester 2021 Prüfungsleistung
Vorlesung
Seminar
  • Eingeschränkter Zugang 4.03.2506 - Religionsdebatten im 18. Jahrhundert Lehrende anzeigen
    • PD Dr. Tilman Hannemann

    Donnerstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 15.04.2021)

    Kants „Religionsschrift“ von 1793 markiert zugleich einen wichtigen Beitrag und einen Wendepunkt in einer öffentlichen Diskussion, in der seit Mitte des 18. Jahrhunderts die Aufgabe von ,Religion‘ in der bürgerlichen Gesellschaft verhandelt wurde. Der in dieser Zeit entstehende öffentliche Raum in Deutschland, in dem die ,Gelehrtenrepublik‘ über Zeitschriften und Rezensionsorgane den Austausch zwischen den einzelnen Standorten pflegte, war auch eine Arena der Skandale und der Religionskritik. Themen sind u.a. das aufgeklärte Judentum und Judenmission, Naturwissenschaft und Religion, Frömmigkeit und ,Schwärmerei‘ oder das Wirken des Teufels. Über ausgewählte Fallbeispiele und Lektüren führt das Seminar in die Entstehung der zeitgenössischen ,vernünftigen‘ Auffassung von Religion ein.

  • Eingeschränkter Zugang 4.07.131 - Geschichte des christlich-jüdischen Dialogs (Gruppe 1) Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Andrea Strübind

    Mittwoch: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 14.04.2021)

  • Eingeschränkter Zugang 4.07.132 - Geschichte des christlich-jüdischen Dialogs (Gruppe 2) Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Andrea Strübind
    • Dr. Kim Strübind

    Donnerstag: 14:00 - 16:00, wöchentlich (ab 15.04.2021)

  • Eingeschränkter Zugang 4.07.133 - Blockseminar im Rahmen des Festjahres "321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" (online, ggf. mit Exkursion) Lehrende anzeigen
    • Dr. Carina Brankovic

    Termine am Donnerstag. 15.04.21 18:00 - 20:00, Freitag. 04.06.21 14:00 - 20:00, Freitag. 25.06.21 10:00 - 16:00, Freitag. 09.07.21 14:00 - 17:00
  • Eingeschränkter Zugang 4.07.135 - Verschwörungstheorien - Tradierung antisemitischer Stereotype und Motive Lehrende anzeigen
    • Friederike Henjes

    Montag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 12.04.2021)

    Verschwörungstheorien sind spätestens mit der aktuellen Coronapandemie aktueller denn je. Nicht selten enthalten Verschwörungstheorien antisemitische Stereotype und Motive oder sind gar in ihrem Kern antisemitisch. Ein Beispiel hierfür ist eine der bekanntesten Verschwörungstheorien, die unter dem Titel ‚Die Protokolle der Weisen von Zion‘ weltweit Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitet wurde und wird. Innerhalb des Seminars soll sich der Frage nach antisemitischen Stereotypen und Motiven in Verschwörungstheorien im Allgemeinen angenähert, die (kirchen-)historischen Komponenten von Verschwörungstheorien ausgemacht sowie schriftliche, aber auch andere Quellen hinsichtlich ihres verschwörungstheoretischen sowie antisemitischen Inhalts analysiert werden. Als schriftliche Quelle bitte ich Sie, sich SAMMONS, Jeffrey L. (Hrsg.), Die Protokolle der Weisen von Zion. Grundlage des modernen Antisemitismus – eine Fälschung. Text und Kommentar, Göttingen 11. Aufl. 2018 (ISBN: 978-3-89244-191-5) zuzulegen.

  • Eingeschränkter Zugang 4.07.156 - Islam im Ohr - Interreligiöses Lernen mit Podcasts synchron/asynchron Lehrende anzeigen
    • Friederike Schulze-Marmeling

    Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 13.04.2021)

  • Eingeschränkter Zugang 4.07.171 - Einführung in das Judentum (online) Lehrende anzeigen
    • Dr. Carina Brankovic

    Mittwoch: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 14.04.2021)

Hinweise zum Modul
Hinweise
Siehe den jeweiligen Veranstaltungskommentar
Prüfungsleistung Modul
1 Prüfung aus den Prüfungsformen: Klausur, Hausarbeit, Referat, mündliche Prüfung, Portfolio mit max. 5 Teilleistungen
Kompetenzziele
Die Studierenden
- überblicken die religiöse Pluralisierung außerhalb des Christentums.
- erkennen spezifische Verwirklichungsformen von Religion in regionalen Kontexten (z.B. Hinduismus in Indien und in England).
- können kontextbedingte Faktoren von Erscheinungen der Weltreligionen, die sich im Zusammenwirken von Gesellschaft und Religion zeigen, analysieren.

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