Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
07.12.2021 18:53:25
med362 - Longitudinales Forschungscurriculum Jahr 2
Department für Humanmedizin 4 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Wintersemester 2021/2022 Prüfungsleistung
Vorlesung (Hauptveranstaltung)
Theorie-Praxis-Seminare (Individuelle Praktika (Hospitationen))
Theorie-Praxis-Seminare (Gruppenprojektangebote)
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.25004.09 - Vorklinisches Wahlfach: Einführung in die Klinische Infektiologie Lehrende anzeigen
    • Dr. Jan Bronnert
    • Dr. med. Matthias Grade, DTM&H FEBG
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Montag. 04.10.21 - Dienstag. 05.10.21 08:00 - 16:00
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.25004.16 - Vorklinisches Wahlfach: Einführung in die Cochlea Implantation Lehrende anzeigen
    • Florian Schertenleib
    • Dr. med. Rasmus Sönnichsen

    Termine am Montag. 04.10.21 08:00 - 22:15, Dienstag. 05.10.21 08:00 - 09:30
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26109 - LFC 2/3: „Fake studies“ and predatory journals: Reproduktion und Replikation in den Lebenswissenschaften Lehrende anzeigen
    • Dr. Dirk Scheele

    Die Zeiten der Veranstaltung stehen nicht fest.
    Im letzten Jahr mussten zwei in den sehr renommierten Zeitschriften „Lancet“ und „New England Journal of Medicine“ publizierte Artikel zur Therapie von Hydroxychloroquin bei Patient*Innen mit COVID-19 zurückgezogen werden. Während bei diesen Studien sogar der Verdacht der Datenfälschung besteht, hat sich den vergangenen Jahren gezeigt, dass auch eine erschreckend hohe Anzahl von seriösen Studien trotz Peer-Review-Verfahren nicht oder nur partiell repliziert (d.h. bei Wiederholung bestätigt) werden können. Dieses Problem betrifft alle empirischen Wissenschaften, zeigt sich aktuell aber besonders deutlich in der psychologischen und medizinischen Forschung. Man spricht deshalb bereits von einer Replikationskrise in der Wissenschaft. Eine Antwort auf diese Probleme besteht darin, Hypothesen und geplante Analysen zu präregistrieren, Open Science Prinzipien in der Forschung zu verankern und gezielt Replikationsstudien zu fördern. Das Ziel dieses Seminars besteht darin für die Probleme der Replikationskrise zu sensibilisieren und Open Science Prinzipien sowie praktische Maßnahmen zur Erleichterung von Replikationsstudien zu vermitteln. In dem Seminar werden deshalb unter anderem folgende Fragen bearbeitet: wie und wo kann ich eine Forschungsarbeit präregistrieren? Wie und wo können Daten anderen Forscher*Innen zur Verfügung gestellt werden? Nach welchen Kriterien kann der Erfolg oder Misserfolg einer Replikation beurteilt werden?

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26205_1d - LFC 2/3: Digitalisierung in der Viszeralchirurgie Lehrende anzeigen
    • Dr. phil. Daniela Salzmann

    Termine am Freitag. 26.11.21 09:15 - 10:45
    Die virtuelle Rekonstruktion von patientenindividuellen dreidimensionalen Organmodellen oder Ausbildungs- und Trainingsszenarien eröffnet zukünftig besonders für viszeralchirurgische Operationen neue Planungs- und Trainingsoptionen, der Operationsdurchführung und neue Möglichkeiten der Patientenaufklärung. Hierzu werden aus zweidimensionalen computertomographisch oder magnetresonanztomographischen Schichtaufnahmen mit Hilfe von AR oder VR dreidimensionale patientenindividuelle Modelle verschiedenster viszeralchirurgische Krankheitsbilder rekonstruiert, die bei der Operationsplanung, -durchführung komplexer Operationen oder das Einüben perioperativer Szenarien verwendet werden können. Da der Einsatz von AR, VR und MR erst seit kurzem Einzug in die Medizin hält, bietet dieses Forschungsfeld viel Potenzial für unterschiedlichste Forschungsprojekte wie z.B. die Verwendung in der Anatomie-Lehre, Telemedizin, Telepräsenz, Patientenaufklärung, OP-Planung- oder Durchführung. Die Studierenden sollen Einblick in die Aufbereitung von radiologischen Bilddaten, Erprobung von neuen Technologien sowie die Durchführung von Usability Studien erhalten.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26205_2d - LFC 2/3: Mikrochirurgie: zwischen Profession und Leidenschaft Lehrende anzeigen
    • Dr. med. Petru Lucian Jiga
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Mittwoch. 22.09.21 09:00 - 17:00, Donnerstag. 23.09.21 09:00 - 16:45, Mittwoch. 27.10.21 08:00 - 09:00, Mittwoch. 17.11.21 17:30 - 18:30, Dienstag. 23.11.21, Donnerstag. 25.11.21 18:45 - 19:45
    Die Mikrogefäßchirurgie hat eine herausragende Geschichte, die von Nobelpreisträgern bis zu den Pionieren in Organtransplantation sowie den Vätern der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie geschrieben wurde. Ein Naht und Nadel, womit Gefäße dauerhaft wiederhergestellt werden konnten, sowie auch die rasante Entwicklung Optischer Vergrösserungssysteme waren die bahnbrechenden Erfindungen, die die ersten Organtransplantationen und später die erste erfolgreiche Replantation eines Fingers ermöglicht haben. Somit ist damals die Ära der rekonstruktiven Mikrochirurgie eingeleitet worden. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Operationsmikroskops sowie des Instrumentariums und Nahtmaterials, ermöglicht uns heutzutage besonders in der Plastischen Chirurgie vollkommen neue operative Therapiemöglichkeiten, die nicht nur abgetrennte Gliedmassen wieder am Körper anschließen, sondern auch große Wunden nach Tumorentfernung oder nach einem Unfall verschliessen oder verschiedene Weich- oder Knochenteile am Körper ersetzen, um somit, dort wo alle anderen möglichen therapeutischen Ansätze gescheitert sind, den Erhalt der Extremitäten gewährleisten zu können. Die Mikrochirurgie als Technik ist mittlerweile ein fester Bestandteil der plastischen Chirurgie und von großer klinischer Bedeutung in der Medizin der 21. Jahrhundert. In dieser Veranstaltung werden wir gemeinsam eine spannende Reise unternehmen: durch die Geschichte bis zur Gegenwart reisen und dann aktuelle Einsatzgebiete der mikrochirurgischen Techniken in der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie anschauen (inkl. praktische Übungen und Hospitation) und uns mit aktuellen Studien in diesem Bereich in Form eines Journal Clubs beschäftigen.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26207_d - LFC 2/3: Forschungspraktikum Gynäkologie Lehrende anzeigen
    • Dr. med. Luz Angela Torres-de la Roche
    • Sarah Rafiq

    Die Zeiten der Veranstaltung stehen nicht fest.
    In der Medizin sind Fallberichte ein bewährtes Mittel zum Wissens- und Erfahrungsaustausch und spielen eine wesentliche Rolle bei der Entdeckung neuer Therapie- und Diagnoseverfahren, neuer und seltener Erkrankungen sowie von ungewöhnlichen Krankheitsverläufen. Besonders in den letzten Jahren wird ihnen im Rahmen der „individualisierten Medizin“ ein erhöhtes Interesse entgegengebracht. Im Rahmen dieses Seminares werden die Studierenden daher wichtige Aspekte für das Anfertigen eines gynäkologischen Fallberichtes lernen. Hierbei werden sie anhand einer konkreten Krankengeschichte aus dem PIUS Hospital, üben, themenbezogene gynäkologische Literatur zu recherchieren. Zudem werden die Studierenden nach einem bestimmten Leitfaden1 einen eigenen Fallbericht erstellen, und hierbei u.a. lernen, konkrete Fragestellungen und medizinische Sachverhalte zu formulieren, sowie das akademische Schreiben in englischer Sprache üben. 1 Guidelines To Writing A Clinical Case Report, Heart Views. 2017 Jul-Sep; 18(3): 104–105. doi: 10.4103/1995-705X.217857: 10.4103/1995-705X.217857

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26211_1d - LFC 2/3: Einflussfaktoren der Myokarddysfunktion nach überlebtem Herzkreislaufstillstand Lehrende anzeigen
    • PD Dr. Thomas Helbing
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Mittwoch. 22.09.21 09:00 - 17:00, Donnerstag. 23.09.21 09:00 - 16:45
    Die Anzahl der Patienten, die primär einen Herzstillstand überleben, ist gering und ca. 7 % können nach einem solchen fatalen Ereignis das Krankenhaus wieder verlassen. Bei einem Teil der erfolgreich reanimierten Patienten tritt infolge der Ischämie bei Herzkreislaufstillstand und anschließender Reperfusion nach Wiederkehr des Spontankreislaufes eine Myokarddysfunktion auf. Diese Pumpschwäche des Herzens trägt zur Kreislaufinstabilität und hohen Sterblichkeit der Patienten im Krankenhaus bei. Die Häufigkeit dieser myokardialen Dysfunktion ist unbekannt. Zudem sind der Einfluss von Faktoren während der Reanimation (wie Dauer der CPR, initialer Rhythmus, Adrenalinmenge, Anzahl der Defibrillationen, Amiodaron) auf die Entstehung der Myokarddysfunktion nach Reanimation nicht ausreichend untersucht. In diesem LFC sollen die Faktoren während der Reanimation von Patienten mit primär überlebtem Herzkreislaufstillstand, die retrospektiv und systematisch analysiert werden. Hierfür werden klinischen Daten von reanimierten Patienten, die im Klinikum Oldenburg aufgenommen wurden, systematisch analysiert. Ziel ist es, Einflussgrößen während Reanimation zu identifizieren, die die Entstehung der Myokarddysfunktion nach überlebtem Herzkreislaufstillstand beeinflussen. Die erhobenen Daten vertiefen unser Verständnis zur Entstehung der Myokarddysfunktion nach Reanimation und werden möglicherweise zukünftig dazu beitragen, die Mortalität von Patienten nach primär überlebtem Herzkreislaufstillstand zu reduzieren

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26211_2d - LFC 2/3: Moderne Therapien der Herzinsuffizienz: vom Lebensstil bis zum Kreislaufunterstützungssystem Lehrende anzeigen
    • PD Dr. Thomas Helbing
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Montag. 20.09.21 09:00 - 17:00, Dienstag. 21.09.21 09:00 - 16:45
    Die chronische Herzinsuffizienz ist Endstrecke zahlreicher Herzerkrankungen und betrifft überwiegend Menschen höheren Lebensalters. Sie stellt durch verminderte Leistungsfähigkeit, häufige ungeplante Krankenhausaufenthalte und die reduzierte Lebenserwartung eine erhebliche Belastung für die Patienten und das Gesundheitssystem dar. Schon heute ist die Herzinsuffizienz die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausaufenthalte in Deutschland. Dieser Trend wird zukünftig zunehmen, so dass eine verbesserte Therapie dieser Patienten zwingend erforderlich ist. In den letzten Jahren konnte durch bessere Behandlungskonzepte die Lebensqualität verbessert und die Sterberate von Patienten mit Herzinsuffizienz reduziert werden. Die Studierenden erarbeiten das Krankheitsbild anhand einer „Pubmed“-Literaturrecherche, für die die Studenten Schlagwörter erhalten. Hierbei werden Studienqualität, wissenschaftliche Darstellung der Ergebnisse und methodisches Vorgehen in den Publikationen bewertet. Die Studenten benennen in dem Forschungsfeld Wissenslücken und erarbeiten wissenschaftlichen Fragestellungen, die Grundlage für weitere Studien sein könnten und möglicherweise im Rahmen des LFC5 bearbeitet werden können.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26211_4d - LFC 2/3: Molekulares Tumorboard (CLP) Lehrende anzeigen
    • Priv.-Doz. Dr. Jörg Bäsecke
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Mittwoch. 22.09.21 09:00 - 17:00, Donnerstag. 23.09.21 09:00 - 16:45
    Tumorboards haben in den letzten Jahren durch die Fortschritte in der Diagnostik und Therapie hinsichtlich molekularer Tumorboards weiterentwickelt. In diesen werden molekularpathologische Tumoreigenschaften durch interdisziplinäre Einbindung entsprechend tätiger Pathologen besonders berücksichtigt. Im Praktikum „Tumorboard/molekulares Tumorboard“ vollziehen die Teilnehmer anhand von Patienten mit soliden Tumoren den Verlauf eines Tumorboards nach. Konkret beinhaltet dies die Verfolgung eines Falls anhand folgender Kriterien: 1. Autreten des Tumorverdachts 2. Histologiegewinnung, pathologische, immunhistochemische, molekukare Charakterisierung 3. Staginguntersuchung 4. Vorstellung Tumorboard mit Therapieentscheidung. Die Teilnehmer vollziehen anhand von Fallbeispielen die Vorbereitung von Tumorpatienten zur Besprechung in einem molekularen Tumorboard nach. Sie werden hierbei durch den Onkologen in der Abteilung Onkologie begleitet. Ergänzend wird in der Pathologie Vechta, begleitet durch Dr. Wehkamp, den Teilnehmern eine molekulare Tumordiagnostik demonstriert. Das Praktikum findet entweder als Präzenzveranstaltung (Fallbeipiele, Teilnahme an Tumorkonferenz) oder mittels E-learning statt. Beim E-learning werden Patientenfälle mit Untersuchungsergebnissen, einschließlich der molekularpathologischen Befunde präsentiert und ein Tumorboard mit dem Pathologen plattformbasiert durchgeführt.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26211_5d - LFC 2/3: Same same, but different - rechts ist nicht gleich links: Unterschiede zwischen dem kleinen und großen Kreislauf Lehrende anzeigen
    • PD Dr. Christian Widera
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Mittwoch. 22.09.21 09:00 - 17:00, Donnerstag. 23.09.21 09:00 - 16:45
    Im Allgemeinen, d.h. im gesunden Individuum, wird der rechte Ventrikel als nicht so entscheidend für die generelle kardiovaskuläre Funktion angesehen. Unter bestimmten pathophysiologischen Änderungen kommt der rechtsventrikulären Funktion(seinschränkung), aber eine ganz entscheidende Bedeutung zu. In diesem Seminar wollen wir die Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede zwischen dem linken und rechten Ventrikel herausarbeiten. Dabei werden wir sowohl molekularbiologische, mechanische und elektrische Aspekte hinsichtlich ihrer Auswirkung auf die Hämodynamik hin beleuchten. Interaktives Online-Seminar im Stile eines Journal Clubs Die Studierenden erarbeiten sich gemeinsam die Physiologie und Pathophysiologie des Herzkreislaufsystems mit dem Fokus auf den Unterschieden zwischen dem pulmonalem und systematischen Gefäßsystems. Besonderer Wert wird hierbei auf die Suche, Bewertung und Präsentation der aktuellen Literatur und Studien gelegt.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26211_6d - LFC 2/3: Aktuelle Forschungsthemen in der Inneren Medizin - Onkologie Lehrende anzeigen
    • Dr. Julia Roeper, Ph.D.

    Termine am Freitag. 26.11.21 09:00 - 12:00
    Neben dem Einblick in die klinischen Abläufe der Universitätsklinik für Innere Medizin-Onkologie wird ein zentraler Punkt des LFC2/3 Praktikums die Einführung in die aktuellen Forschungsschwerpunkte der Universitätsklinik sein. Das Forschungspraktikum gliedert sich in einen seminaristischen Anteil und einen praktischen Anteil. Im praktischen Teil können die Studierenden an der Datensammlung für eine aktuelle Studien teilnehmen oder in der Gruppe ein eigenes kleines Projekt er- oder -bearbeiten. Dies beinhaltet zum Beispiel Studien zur Versorgungsforschung im Cancer Center allgemein, Versorgungsforschung/Outcome-Forschung im Lungenkrebszentrum, Translationale Forschung bei Lungenkrebs mit dem Schwerpunkt Onkogene Treiber und Immuntherapie, aber auch klinische Studien in der Inneren Medizin-Onkologie. Selbstverständlich ermöglichen wir es auch den Studierenden eigene spannende Themen im Bereich der Krebsversorgung vorzuschlagen oder gehen auf aktuelle Fragen, Anregungen, Belange etc. des LFC ein. Wir bitten um Verständnis, dass die Themen in Abhängigkeit von den jeweils geltenden PandemieRichtlinien eingeschränkt sein können. Nach der Themenfindung werden entsprechende Daten erhoben. Im seminaristischen Teil werden gemeinsam verschiedene Themen der Guten Klinischen und Guten Wissenschaftlichen Praxis (z.B. Ethik, Datenschutz, korrektes Studiendesign, Datenverarbeitung, korrekte Darstellung/Beschreibung/Präsentation von Ergebnissen) besprochen und erarbeitet. Am Ende der Woche soll eine kurze wissenschaftliche Poster-Vorstellung entweder basierend auf den Ergebnissen der Datenerhebung oder einem der Themen des Seminars nach bestimmten Vorgaben abgehalten werden. Die Veranstaltung des VWF sollte im optimalen Fall vor dem LFC2/3 Praktikum besucht werden, dennoch werden Studierende im LFC2/3 Praktikum nicht ausgeschlossen, falls sie die Veranstaltung des VWF nicht besucht haben. Das VWF soll die Studierenden einerseits in das wissenschaftliche Arbeiten (Literaturrecherche, Umgang mit gefundener Literatur, Präsentation von Studienergebnissen, erste Schritte hinsichtlich wissenschaftlichen Schreibens) einführen und andererseits soll die Universitätsklinik für Innere Medizin-Onkologie vorgestellt und kennengelernt werden. Im LFC2/3 Praktikum sollen dann diese Methoden vertieft und angewendet werden, möglicherweise mit eigenen Patientendaten aus der Klinik und einer onkologischen Fragestellung. Selbstverständlich ist es möglich Studierende aufzunehmen, die das VWF nicht besucht haben, hier werde ich dann auf den Stand des Wissens der Studierenden eingehen. Je nach Bedürfnissen und Wünschen der Studierenden können in Absprache auch Themen wie Datenaufbereitung und -auswertung mit Bezug auf das jeweilige Projekt thematisiert werden.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26218_1d - LFC 2/3: Psychiatrischer Forschungsworkshop Lehrende anzeigen
    • Dr. Dirk Scheele
    • Christina Müller
    • Sebastian Spanknebel
    • Jella Voelter
    • Marc Onken
    • Danilo Postin

    Die Zeiten der Veranstaltung stehen nicht fest.
    Im Rahmen des psychiatrischen Forschungsworkshop erhalten Studierende einen Einblick in der Forschung der Universitätsklinik und erwerben grundlegende methodischen Kenntnis, um in Kleingruppen ein eigenes (vorerst hypothetisches) psychiatrischen Forschungsprojekt zu entwerfen. Die Veranstaltung gliedert sich in drei halbtägige Präsenztermine: am ersten Präsenztermin werden die aktuellen Forschungsprojekte des Lehrstuhls vorgestellt und wichtige methodische Grundkenntnisse vermittelt. In der Folge stellen die Studierenden unter Anleitung in Kleingruppen eine Recherche zu einer psychiatrischen Fragestellung an. Am zweiten Präsenztermin werden die Ergebnisse vorgestellt und die notwendige Methodenkompetenz vermittelt, damit die Studierenden in den folgenden Wochen unter Betreuung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters ihr Forschungsprojekt entwickeln können, welches sie dann am dritten Präsenztermin vor- und zur Diskussion stellen. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, das eigene Forschungsprojekt dahingehend zu entwickeln, dass es im Rahmen der Forschungsarbeit in Jahr 5 durchgeführt werden kann. Eine Übersicht über die Forschung am Lehrstuhl finden Sie unter hurlemannlab.com.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26218_2d - LFC 2/3: Geisteswissenschaftlicher Forschungsworkshop Lehrende anzeigen
    • Sebastian Spanknebel
    • Lehreinheit Humanmedizin
    • Dr. med. Felix Schmidt

    Termine am Dienstag. 12.10.21 14:00 - 16:00, Montag. 01.11.21 14:30 - 16:15, Freitag. 19.11.21 14:00 - 16:00, Montag. 29.11.21 14:30 - 16:15, Freitag. 11.02.22 12:30 - 15:30
    Im Rahmen des geisteswissenschaftlichen Forschungsworkshop soll den Studierenden die geisteswissenschaftliche, vor allem philosophische Forschung in Bezug auf psychiatrische Fragestellungen nähergebracht werden. Primär werden Fertigkeiten zum Schreiben philosophischer Texte vermittelt. Die Veranstaltung gliedert sich in vier Online-Termine sowie Arbeitszeit zwischen den Veranstaltungen. Am ersten Termin werden Recherchetechniken vermittelt, sodass die Studierenden bis zur zweiten Sitzung eine eigene Recherche zu einem medizinphilosophischen Thema unternehmen sollen. Die Ergebnisse werden in der zweiten Sitzung vorgestellt und es werden Kenntnis zur Konzeption einer guten philosophischen Arbeit vermittelt. Die Studierenden soll dann zur dritten Sitzung im Rahmen einer vertieften Lektüre das Konzept und den Aufbau ihrer eigenen Arbeit erstellen, welche dann in der dritten Sitzung vorgestellt wird. In dieser wird zudem ein Input zum Schreiben von guten philosophischen Texten gegeben. In der Folge sollen die Studierenden Ihre Arbeit schreiben und letztlich an die anderen Teilnehmenden und den Dozenten senden, damit diese in der letzten Sitzung zusammen besprochen werden können

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26218_3d - LFC 2/3: Mentales Training und Bewegung bei Patient:innen Lehrende anzeigen
    • Dr. Lena Kluge
    • Dr. Jessica Koschate
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Sonntag. 24.01.21 11:00 - 13:00, Freitag. 01.10.21 - Samstag. 02.10.21 08:00 - 16:15, Montag. 06.12.21 10:15 - 11:45, Mittwoch. 12.01.22 10:00 - 12:00, Montag. 24.01.22, Montag. 07.02.22 11:00 - 13:00
    Im Rahmen des Projekts werden Aspekte des mentalen Trainings ausprobiert, verschiedene Methoden recherchiert, praktische Erfahrungen zu psychologischen Testverfahren und bewegungswissenschaftlicher Diagnostik. Lernziele: Recherche von einschlägiger Literatur, kritische Betrachtung von Forschungsmethoden, Anwendung von Forschungsmethoden, Analyse und Zusammenfassung von Daten. Praxistransfer durch Teilnahme an verschiedenen Testverfahren.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26303_1d - LFC 2/3: Aktuelle Themen aus der Versorgungsforschung Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Falk Hoffmann
    • Hannes Jacobs
    • Dr. Kathrin Jobski
    • Dr. Jonas Czwikla

    Termine am Montag. 04.10.21 09:00 - 17:00, Dienstag. 05.10.21 10:00 - 17:00, Mittwoch. 06.10.21 - Freitag. 08.10.21 09:00 - 17:00
    Jeder Seminartag beschäftigt sich mit einem aktuellen Thema aus der Versorgungsforschung. Es kommen unterschiedliche Datenquellen (z.B. Abrechnungs- oder Spontanmeldedaten) und Studientypen (z.B. randomisierte kontrollierte Studie (RCT), systematischer Review, Fall-Kontroll-Studie) zum Einsatz. Anhand einer aktuellen Studie erfolgt zunächst eine Einführung in die Forschungsfrage und die jeweilige Datenquelle/den Studientyp. Im Anschluss bearbeiten die Studierenden selbstständig (alleine oder in Gruppen) inhaltliche und methodische Fragen zu der Studie. Die Ergebnisse werden dann in einer gemeinsamen Abschlussrunde besprochen und zusammengefasst. Die Studierenden erhalten einen Einblick in aktuelle Themen/Forschungsfragen aus der Versorgungsforschung. Anhand von unterschiedlichen Studien lernen sie zudem verschiedene Datenquellen und Studientypen kennen und können diese kritisch beurteilen.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26303_2d - LFC 2/3: Gesundheitskompetenz bei Patientinnen und Patienten Lehrende anzeigen
    • Mona Voigt-Barbarowicz, M.A.
    • Johanna Sophie Lubasch

    Die Zeiten der Veranstaltung stehen nicht fest.
    Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen oft eine besondere Herausforderung dar. Die Abteilung Organisationsbezogen Versorgungsforschung und die Nachwuchsgruppe Rehaforschung haben im PIKoG-Projekt über das Jahr 2020 ein Kommunikationskonzept mit Trainings zur Förderung der professionellen Gesundheitskompetenz gemeinsam mit Mitarbeitenden des Pius Hospitals Oldenburg entwickelt und abgestimmt. Neben dem Kommunikationstraining sollen begleitende Maßnahmen implementiert werden, die das Ziel haben, Patientinnen und Patienten mit geringer Gesundheitskompetenz im Pius Hospital Oldenburg aus Organisationssicht zu unterstützen. Dazu sollen neben bereits verfügbaren Gesundheitsinformationen (z.B. Flyer, Broschüren) auch digitale Medien (z.B. Video) genutzt werden. Daher möchten wir gemeinsam mit den Studierenden Erklärvideos zu bestimmten Themen erstellen, die für Patientinnen und Patienten mit einer geringen Gesundheitskompetenz verständlich gestaltet sind. (Beispiel für ein Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=Mco-rexFGaM). Die erstellten Erklärvideo sollen anschließend den Mitarbeitenden des Krankenhauses für die Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26304_1d - LFC 2/3: Funktionelle Charakterisierung von basophilen Granulozyten Lehrende anzeigen
    • Dr. Maren Limberg

    Termine am Mittwoch. 13.10.21 10:00 - 11:00, Mittwoch. 03.11.21, Mittwoch. 10.11.21 09:00 - 11:30, Mittwoch. 17.11.21 08:00 - 09:30, Mi ...(mehr)
    Basophile Granulozyten wurden erstmals von Paul Ehrlich beschrieben. Diese sehr seltene Zellen (weniger als 1 % der peripheren Leukozyten) spielen eine wichtige Rolle bei allergischen Entzündungen. In diesem Praktikum sollen die basophilen Granulozyten aufgereinigt werden. Anschließend sollen die Zellen funktionell charakterisiert werden. Dabei soll die Aktivierung der Zellen untersucht werden. Zudem soll der Calcium-Einstrom in die Zelle direkt am Durchflusszytometer gemessen werden

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.26307_3d - LFC 2/3: Rollatoren auf dem Vormarsch: Mobilitätserhalt vs. Sturzrisiko Lehrende anzeigen
    • Sandra Lau

    Die Zeiten der Veranstaltung stehen nicht fest.
    Mit zunehmendem Alter und bei bestimmten Erkrankungen kann die Gehfähigkeit als auch die Gangsicherheit so herabgesetzt sein, dass eine Gehhilfe verordnet wird. Rollatoren sind die am Häufigsten in Deutschland vorordnete Gehhilfe. Neben dem Erhalt der Gehfähigkeit kommt es langfristig aber zu Veränderungen der Gangparameter und zur Abhängigkeit bzgl. der Nutzung eines Rollators. Im hohen Alter und insbesondere bei Pflegheimbewohner:innen stellt der Rollator ein erhöhtes Sturzrisiko dar. In der Veranstaltung soll sich diesem Thema anhand verschiedener Perspektiven gewidmet werden und Forschungsfragen entwickelt und methodisch erarbeitet werden. Neben Forschungspraxis erhalten die Studierenden auch einen Einblick in die innovativen Möglichkeiten sensorbasierter und weiterer technisch basierter Untersuchungsmethoden des Gangbildes.

Hinweise zum Modul
Prüfungsleistung Modul
Praktikumsbericht

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