Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
19.11.2019 16:41:46
päd934 - Diversität im Lebensverlauf: soziale Lagen, Biographien und Institutionen Sozialer Arbeit
Institut für Pädagogik 6 KP
Semesterveranstaltungen Wintersemester 2019/2020
Lehrveranstaltungsform: Seminar
Hinweise zum Modul
Hinweise
Das Modul sollte im 1. Semester besucht werden.
Kapazität/Teilnehmerzahl 25 (
entsprechend den quantitativen Lehrstandards;
Zulassung zu den Lehrveranstaltungen nach Maßgabe freier Plätze.
Anmeldung über StudIP zu den festgesetzten Zeiten.
)
Prüfungszeiten
Abgabe der schriftlichen Prüfungsleistung bis zum Ende des Semesters, Referat und mündliche Prüfung in Absprache mit den Lehrenden.
Prüfungsleistung Modul
1 Prüfungsleistung:
1 Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder
1 Referat (ca. 45 Min.) mit Ausarbeitung (5 Seiten pro Person) oder
1 mündliche Prüfung (ca. 30 Min.)
Kompetenzziele
Das Modul hat das Ziel, Studierenden die Kompetenz zu ermöglichen,
- mit Theorien, Ansätzen und Forschungsergebnissen zu Diversität, Differenz und Unterscheidung so umzugehen, dass eine fachlich-wissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Frage nach deren Bedeutung in der Biographie von Menschen, die von (Institutionen der) Sozialen Arbeit betroffen sind, entsteht;
- dabei ein fachlich-wissenschaftliches Reflexionswissen zu entfalten, das Diversität, Differenz und Unterscheidung im Kontext von Fragen zu sozialer Gerechtigkeit, sozialen Konstruktionen von ‚Großgruppen‘ und Machtverhältnissen analysieren
- und bei sozialen Lagen und in Institutionen Sozialer Arbeit nach der Bedeutung und Wirkungsmächtigkeit von gesellschaftlichen Unterscheidungspraxen und Differenzordnungen fragen kann.
Zudem soll durch das Modul bei Studierenden die Sensibilität für wechselseitige Zuschreibungen und Erwartungen entlang von bedeutungsvollen Unterscheidungspraxen und Differenzordnungen zwischen Interagierenden, die von (Institutionen) der Sozialen Arbeit betroffen sind und solchen, die als sozialpädagogische Professionelle oder Ehrenamtliche mit ihnen zu tun haben, unterstützt werden; genauso wie für eigene Involviertheiten in gesellschaftliche Unterscheidungspraxen und Differenzordnungen.

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