Stud.IP Uni Oldenburg
University of Oldenburg
26.06.2022 08:05:51
the319 - Master Module: Bible Science (OT or NT)
Institute of Theology and Religious Education 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2022 Examination
Lecture
Seminar
  • Limited access 4.07.126 - Das Böse und seine Ursprünge Show lecturers
    • Dr. Matthias Hoffmann
    • Prof. Dr. Wolfgang Weiß

    Wednesday: 12:15 - 13:45, weekly (from 20/04/22)

  • Limited access 4.07.127 - Konzepte von Toleranz und vom Umgang mit den Fremden in alttestamentlichen Traditionen und innerhalb des entstehenden Judentums (mit Exkursion) Show lecturers
    • Prof. Dr. Benedikt Hensel

    Wednesday: 16:15 - 17:45, weekly (from 20/04/22)
    Dates on Thursday. 09.06.22 - Saturday. 11.06.22 08:00 - 18:00, Tuesday. 23.08.22 10:30 - 11:00

    Toleranz und Umgang mit sogenannten „Fremden“ sind nicht nur drängende Fragen der Gegenwart und Moderne – sie sind auch virulent in alttestamentlichen Texte: wie werden die Fremden dargestellt in den unterschiedlichen Tradition? Wer zählt überhaupt als Fremder? – vor allem, da man literarhistorisch gut nachzeichnen dass sich die Qualifizierung und Attribution als „Fremde“ durch die Zeiten hindurch ändern kann. Auch kulturhistorisch gut erfasste Prozesse des „Othering“, der „Ver-Anderung“ spielen hier eine Rolle. Die Haltung der alttestamentlichen Traditionen zu den Fremden ist dabei durchaus ambivalent. An zentralen Texten wird das Seminar diese und weitere Themen kritisch beleuchten und in ihre theologischen und realgeschichtlichen Kontexte setzen. Das Seminar wird zunächst regelmäßig wöchentlich stattfinden – in der zweiten Semesterhälfte dann aber als Blockseminar am Bibelhaus Erlebnis Museum Frankfurt/Main, 9.-11. Juni 2022. Das Blockseminar wird zum Ziel haben, nicht nur an Exponaten der Antike vor Ort arbeiten zu können, sondern auch in das museumsdidaktische Konzept des Bibelhauses eingeführt zu werden. Die Oldenburger Studierenden sollen außerdem selbst museumsdidaktisch arbeiten (hier wird eine Brücke geschlagen in die Religionsdidaktik), und selbst Ausstellungsanteile mitgestalten. Hintergrund ist die Beteiligung des Oldenburger atl. Lehrstuhl an einer für 2023 dort geplanten Ausstellung „Respekt und Toleranz: Die Samaritaner durch die Zeiten“, die auch in Oldenburg gezeigt werden wird. Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Notes for the module
Prerequisites
Die alttestamentlichen bzw. die neutestamentlichen Veranstaltungen bilden jeweils eine Einheit. Kreditpunkte für Lehrveranstaltungen können nur innerhalb der fachlich aufeinander bezogenen Veranstaltungen, d.h. innerhalb einer Disziplin erworben werden (Altes oder Neues Testament).
Time of examination
Neues Testament: Hausarbeit: Abgabetermin bis Semesterende
Module examination
KL
Skills to be acquired in this module
Fachwissenschaftliche Kompetenz:
Die Studierenden kommentieren die Basisliteratur, Konzepte, Modelle und Methoden einer biblischen Hermeneutik. Sie haben ein vertieftes Verständnis von biblischen Texten und Themen gewonnen und wenden es kritisch an. Die Studierenden analysieren altorientalische und antike Texte im Umfeld alttestamentlicher und frühchristlicher Fragestellungen. Sie bearbeiten biblische Texte und Themen hermeneutisch. Die Studierenden erläutern den Kanon der Bibel in seiner historischen, bibeltheologischen und hermeneutischen Bedeutung.

Theologisch-didaktische Erschließungskompetenz:
Die Studierenden kommentieren neuere Ansätze zu einer gegenwärtigen Auslegung und bibeldidaktischen Anwendung biblischer Texte.

Gestaltungskompetenz:
Die Studierenden haben die Fertigkeit zur bibeldidaktischen und hermeneutischen Reflektion biblischer Texte erworben.

Dialog- und Diskurskompetenz:
Die Studierenden ordnen biblische Texte in erweiterter Weise religions- und sozialgeschichtlich ein. Sie nutzen interreligiöse und interkulturelle Zugänge zur Bibel. Die Studierenden verbinden biblische Fragestellungen mit systematisch-theologischen Problemstellungen. Sie moderieren einen Diskurs biblischer Themen innerhalb von Theologie, Schule und Öffentlichkeit.

Entwicklungskompetenz:
Im Rahmen des Forschungsbasierten Lernens entwickeln und definieren die Studierenden Forschungsfragen, gestalten Bearbeitungsprozesse selbstständig, diskutieren Forschungsergebnisse kritisch, bewerten diese plausibel und dokumentieren sie anschaulich.

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