Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
28.10.2020 03:53:59
mus820 - Fachwissenschaft und Didaktik
Institut für Musik 4 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Wintersemester 2020/2021 Prüfungsleistung
Seminar (Musikpädagogik)
  • Eingeschränkter Zugang 3.05.361 - Differenziertes Hören headache
    • Prof. Dr. Mario Dunkel

    Dienstag: 14:00 - 16:00, wöchentlich (ab 20.10.2020)

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.362 - Methodenvielfalt im Musikunterricht headache
    • Prof. Dr. Lars Oberhaus

    Mittwoch: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 21.10.2020)

    Im Seminar werden zentrale Methoden des Musikunterrichts vorgestellt und - soweit das als Online-Meeting möglich ist - auch erprobt. Die einzelnen Sitzungen basieren zudem auf einem musikdidaktischen Experiment, da die unterschiedlichen Methoden immer am gleichen Lerngegenstand erprobt werden. Im bekannten Film „Ewig grüßt das Murmeltier“ (Groundhog Day 1993) erklingt der Song „I got you babe“ jeden Tag um 6 Uhr morgens und verdeutlicht dem Hauptdarsteller, dass er in einer Zeitschleife gefangen ist und den Tag immer und immer wieder „neu" erlebt. Wir greifen im Seminar diese Idee auf: In allen Sitzungen werden wir uns immer wieder mit dem gleichen Song (I got you babe) auseinander setzen und „Methoden" kennenlernen, diesen aus unterschiedlichen Richtungen im Musikunterricht zu thematisieren. Singen, visualisieren, arrangieren, tanzen … Hinter dieser Grundkonzeption steckt nicht nur eine enorme Belastungsprobe, den Song jede Woche erneut zu hören. Entscheidend ist vielmehr, dass ein Gegenstand/Musikstück auf unterschiedliche Weise wahrgenommen und didaktisiert werden kann. Es gibt also gar nicht "den Song“, sondern nur verschiedene Wege (Methoden), wir er im Unterricht thematisiert und konstitutiert werden kann. Vor dem Hintergrund kommen verschiedene übergeordnete Aspekte mit ins Spiel: didaktische Konzepte, Ritualisierung der Unterrichtsgestaltung; Coverversionen, Wiederholungen...

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.363 - Musikgeschichte im Klassenraum headache
    • Clemens Schneider

    Freitag: 08:00 - 10:00, wöchentlich (ab 23.10.2020)

    Die Musik die wir heute hören, machen und beurteilen ist ein Ergebnis unser Musikgeschichte oder zumindest von dieser mehr oder weniger stark beeinflusst. Um Musik zu verstehen und sie zu vermitteln erscheint eine Beschäftigung mit der abendländischen Musiktradition daher sinnvoll. Ein Grund weshalb eine Zeitreise durch unsere Musikgeschichte auch in den Lehrplänen der verschiedenen Schulformen verankert ist. Mit Blick auf den Musikunterricht an Schulen hat das Seminar den Anspruch die uns heute als (Musik‐) Epochen geläufigen Zeitabschnitte der vergangenen Jahrhunderte musikpädagogisch zu beleuchten. Worin bestehen also die Wesensmerkmale unterschiedlicher Musikepochen, worin bestehen musikdidaktische Potentiale für eine methodisch-vielseitige Umsetzung und Vermittlung im Unterricht? Das Seminar kann (leider!) nicht in der Präsenzlehre umgesetzt werden. Wir werden also „digital“ tagen. Hierfür nutzen wir neben dem Meetings-Tool auf stud ip die Möglichkeit von Podcasts. Neben regelmäßigen Readings ist als Seminarleistung das Erstellen einer Radio-Dokumentation zu einem musikhistorischen Thema (Komponistenportrait, Epochen-Charakterisierung, Vorstellung einer bestimmten Gattung etc.) vorgesehen.

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.364 - Theorie und Praxis - Curricula und schuleigener Arbeitsplan. Was ist im Schulalltag von den curricularen Vorgaben realisierbar. headache
    • Thomas Schubert, Fachseminarleiter für Musik

    Montag: 14:00 - 16:00, wöchentlich (ab 19.10.2020)

Seminar (Weiteres Seminar)
  • Eingeschränkter Zugang 3.05.411 - Musizieren als Theater (Präsenzveranstaltung) headache
    • Volker Schindel
    • Prof. Dr. Lars Oberhaus

    Dienstag: 10:15 - 11:45, wöchentlich (ab 20.10.2020)

    Musizieren als Theater Jegliche Musiziervorgänge (von Pianist*innen bis zu DJs) sind an körperlich-gestische Aktionen gebunden, die als Teilbereich der Aufführung angesehen werden können. So sind Konzerte immer auch akustisch-visuelle Erlebnisse und die körperliche Inszenierung steht im direkten Zusammenhang mit der musikalischen Hörerfahrung. Insbesondere in der zeitgenössischen Musik haben sich solche „performativen Anteile“, die Musizieren als Theater verstehen, immer weiter durchgesetzt, so dass szenische Aspekte (und die explizite Einbindung von Bewegung und Geste) selbst als Teil der Komposition betrachtet werden können. Diese Ausführungen verdeutlichen bereits das große didaktische Potenzial, solche Ansätze auch für den Musikunterricht aufzugreifen, um mit Schüler*innen eigene musiktheaterbezogene Aufführungen zu gestalten. Im Seminar werden verschiedene Ansätze und Stücke vorgestellt und musikhistorische Kontexte besprochen (z. B. Fluxus-Bewegung). Sofern es möglich ist, sollen auch in Praxisanteilen Stücke entwickelt, erprobt und in Form einer „Performance“ aufgeführt werden. Das Seminar ist eine Kooperation zwischen Musikpädagogik und Musik/Szene/Theater. Es wird außerdem zusammen gearbeitet mit der musikpraktischen Übung "Musizieren als Theater - Pianozirkus" bei Christiane Abt mit dem Ziel einer gemeinsamen Musikperformance am Semesterende. Das Seminar findet in Präsenzsitzungen in der Aula statt.

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.413 - Musiktheaterprojekt "Jim Knopf" headache
    • Volker Schindel

    Mittwoch: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 21.10.2020), Aula

    Musiktheaterprojekt im Schulkontext als Nachfolgeprojekt von zuletzt "Ein Fest für König Gugubo" (2018) und "Die kleine Hexe" (2019). Im Studienjahr 2020/21 soll mit einer Seminargruppe in Kooperation mit einer 4. Klasse der Grundschule Bloherfelde das bekannte Stück "Jim Knopf" als Theaterstück mit teilweise selbst entwickelter/komponierter Musik erarbeitet und einstudiert werden. Es liegt ein Schwerpunkt auf der Arbeit in der Primarstufe, jedoch mit einer Perspektive für die weiterführenden Schulen, da es sich um eine 4. Klasse mit einigen um ein Jahr älteren Schüler*innen handelt. Präsenztermine sind in zwei Gruppen mit je max. 10 Personen im Theater Unikum I+II geplant. Hybride Arbeit teilweise in Präsenz und Teilweise online bzw. mit Arbeitsaufgaben für zuhause erscheinen angesichts der Gruppengröße wie der Raumsituation erforderlich. Bewilligung seitens der Landesschulbehörde bzw. der Schulleitung ist aktuell noch in Klärung.

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.431 - Sport und Musik - Eine wissenschaftliche und studierendezentrierte Interaktion headache
    • Prof. Dr. Gunter Kreutz
    • Prof. Dr. Jörg Schorer

    Termine am Montag. 19.10.20 19:00 - 20:00, Dienstag. 02.03.21 - Donnerstag. 04.03.21 09:00 - 20:00
    Blockseminar vom 2.-4. März in Oldenburg Liebe Studierende, wir freuen uns sehr über das rege Interesse an diesem Seminar. Da wir es aber in Kooperation mit Prof. Hagemann von der UNI Kassel durchführen, gibt es nur 15 Plätze in diesem Seminar für die Oldenburger Seite. Um sicher zu gehen, dass Sie bei Nichtberücksichtigung noch ein anderes Seminar wählen können, haben wir nun einen Vorbesprechung am ersten Montag im Semester um 19:00 Uhr in BBB vorgesehen, bei dem die Plätze verbindlich vergeben werden. Sollten Sie dieses Seminar wählen wollen, sollten Sie zu diesem Zeitpunkt anwesend sein. PS: Wenn Sie ein Seminar in spo720 benötigen, kann ich Ihnen eines meiner anderen Seminare anbieten, da hier noch Platz ist.

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.475 - KünstlerInnenbilder und Musikerpaare im langen 19. Jahrhundert headache
    • Christine Fornoff-Petrowski

    Dienstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 20.10.2020)

    Seminarbeschreibung: „Sollen Bühnenkünstlerinnen heiraten? Wenn ja: Sollen Sie gleichfalls Bühnenkünstler heiraten? Sollen sie Männer in künstlerischer Betätigung auf anderen Gebieten heiraten? Sollen sie Nichtkünstler heiraten?“, wollte Das Theater im Jahr 1912 von einer Reihe von Sängerinnen, Schauspielerinnen und Tänzerinnen wissen. Mit diesen Fragen war die Zeitschrift nicht allein, denn ob Künstlerinnen und Künstler heiraten sollten und wenn ja, unter welchen Bedingungen, bewegte die (bürgerlichen) Gemüter im langen 19. Jahrhundert. Doch was genau wurde hier eigentlich diskutiert? Auf welchen gesellschaftlichen Denkmodellen basierten die Diskussionen und was bedeuteten diese für die Künstler und Künstlerinnen selbst? Wie prägen darüber hinaus diese Vorstellungen unser Denken über Musikerpaare, Künstlerehen und sogenannte Promipaare noch heute? Mit diesen Fragen wird sich das Seminar ausführlich beschäftigen und sich dabei mit den Vorstellungen zu weiblichem und männlichem Künstlertum sowie mit den Idealen bürgerlichen Familienlebens auseinandersetzen. Auf methodischer Ebene wird sich das Seminar auch mit der Analyse historischer Quellen befassen und einen Einblick in die historische Diskursanalyse geben.

Hinweise zum Modul
Prüfungszeiten
Wird mit den Dozentinnen und Dozenten abgesprochen
Prüfungsleistung Modul
1 Prüfungsleistung:
1 Klausur (90 Min.) oder
1 Referat (15 bis 30 Minuten plus anschließende Diskussion) oder
1 Hausarbeit (max. 15 Seiten) oder
1 Portfolio (2 bis 6 Teilleistungen) oder
1 mündl. Prüfung (15 Min.)
Kompetenzziele
Erwerb fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Kenntnisse im Bereich Musikpädagogik und Musikwissenschaft

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