Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
24.09.2020 06:40:25
mus820 - Fachwissenschaft und Didaktik
Institut für Musik 4 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Sommersemester 2020 Prüfungsleistung
Seminar (Musikpädagogik)
  • Eingeschränkter Zugang 3.05.311 - Musikdidaktische Perspektiven afroamerikanischer Musik headache
    • Clemens Schneider

    Freitag: 08:00 - 10:00, wöchentlich (ab 24.04.2020), A09 0-018
    Termine am Samstag. 16.05.20 10:00 - 13:00

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.312 - Klassik aktiv - Werkhören und Instrumentenkunde headache
    • Clemens Schneider

    Mittwoch: 08:00 - 10:00, wöchentlich (ab 22.04.2020)

    Sowohl die fachwissenschaftliche Literatur als auch empirische Studien zeigen, dass viele Jugendliche eine Abneigung gegenüber klassischer Musik zeigen, diese als langweilig bezeichnen oder die Beschäftigung mit ihr als zu analytisch und schwierig empfinden. Gleichzeitig stellen Richtlinien für den Musikunterricht in den meisten Bundesländern klassische Musik in den Mittelpunkt. Dahinter verbirgt sich der legitime Anspruch musikalische Bildung, stilistische Vielfalt und kulturelle Tradition zu vermitteln. Das Seminar setzt genau an diesem Widerspruch an und hat den Anspruch andere Wege der Vermittlung abendländischer Kunstmusik kennen zu lernen. Im Mittelpunkt des Seminars stehst also die Unterrichtsplanung und schließlich die praktische Erprobung eigener methodischer und didaktischer Konzeptionen zu ausgewählten Werken und Themen, wie beispielsweise Mozarts kleiner Nachtmusik, Vivaldis vier Jahreszeiten oder Tschaikovskys Oper der Nussknacker. Ungefähr die Hälfte der Sitzungen werden in der Grundschule Haarentor in Oldenburg statt finden (zu den Seminarzeiten, also Mi von 8-10). Auch wenn die Kooperation mit einer Grundschule statt findet, ist das Seminar auch für Studierende anderer Schulformen (z.B. Gymnasium) geeignet und ausdrücklich empfohlen.

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.313 - Intersektionale Sensibilität im Musikunterricht headache
    • Prof. Dr. Mario Dunkel

    Donnerstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 23.04.2020)

    Intersektionalität beschreibt, dass Benachteiligungs- und Privilegierungsprozesse auf verschiedenen kulturellen Ebenen existieren, die wiederum eng miteinander verflochten sind und sich gegenseitig bedingen. Aufgrund seines Potenzials einer multi-perspektivischen Annäherung an kulturelle Machtaushandlungen ist das Konzept der Intersektionalität in den vergangenen Jahren zu einem Schlüsselbegriff diskriminierungssensibler Forschung geworden und hat Eingang etwa in die Sonderpädagogik, die Erziehungswissenschaften, aber auch in die Musikwissenschaften und andere Fachdisziplinen gefunden. Auch wenn intersektionale Ansätzen kontrovers diskutiert werden, herrscht weitestgehend Einigkeit darüber, dass nur mehrdimensionale Ansätze einer Analyse komplexer kultureller Phänomene gerecht werden können. Ziel dieses Seminars ist es, das Potenzial von Intersektionalität als Ziel von Musikunterricht zu ergründen. Unter intersektionaler Sensibilität wird dabei die Fähigkeit verstanden, gesellschaft-liche und kulturelle Phänomene in unterschiedlichen kulturellen Dimensionen wahrzunehmen und sie auf Machtdynamiken hin zu befragen, sodass komplexe Prozesse der Privilegierung und Benachteiligung sichtbar und erfahrbar werden.

  • Eingeschränkter Zugang 3.05.314 - „Klangheimat – Heimatklänge. Ein grenzüberschreitendes Projekt zwischen den Universitäten Oldenburg und Bremen“. headache
    • Prof. Dr. Lars Oberhaus

    Mittwoch: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 29.04.2020)

    In Gesellschaften, die durch globale Datenströme, digitale Nomaden und Migrationsbewegungen bestimmt sind, gewinnt die Frage nach „Heimat“ eine neue Bedeutung. Ist die Heimat dort, wo die Gräber der Vorfahren sind, oder jeweils dort, wo ich mich „zu Hause“ fühle? Und welche Rolle spielen dabei die mich umgebenden Klänge? Wie nehme ich die Umgebung hörend wahr, in der ich lebe? Gibt es typische, vertraute, heimatliche Klänge? Im Seminar werden Klänge der Stadt Oldenburg neu gehört, aufgenommen und in Kompositionen verarbeitet. Klangschnipsel, die Studierende der Universitäten in Bremen aufgenommen haben, werden zu einem späteren Zeitpunkt in die Kompositionen „integriert“. Welche kompositorische Aussage dabei getroffen wird, soll auch anhand didaktischer Konzepte (Theorie der ästhetischen Erfahrung) und moderner Kompositionsweisen (soundscapes) thematisiert werden. Das Seminar eignet sich, um verschiedene musikdidaktische Theorien kennen zu lernen und sich mit projektorientierten Arbeitsformen zu beschäftigen. Zudem finden sich Querverbindungen zu aktuellen Themenfeldern (Neue Musik, Digitalisierung, Migrationsbewegung).

Seminar (Weiteres Seminar)
Hinweise zum Modul
Prüfungszeiten
Wird mit den Dozentinnen und Dozenten abgesprochen
Prüfungsleistung Modul
1 Prüfungsleistung:
1 Klausur (90 Min.) oder
1 Referat (15 bis 30 Minuten plus anschließende Diskussion) oder
1 Hausarbeit (max. 15 Seiten) oder
1 Portfolio (2 bis 6 Teilleistungen) oder
1 mündl. Prüfung (15 Min.)
Kompetenzziele
Erwerb fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Kenntnisse im Bereich Musikpädagogik und Musikwissenschaft

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