Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
19.11.2019 15:50:04
ges176 - Geschichtsunterricht an berufsbildenden Schulen
Institut für Geschichte 12 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Wintersemester 2019/2020 Prüfungsleistung
Vorlesung oder Übung
Seminar
  • Eingeschränkter Zugang 4.02.173a - Das Kaiserreich im gymnasialen Geschichtsunterricht (Gruppe 1) headache
    • Prof. Dr. Dietmar von Reeken

    Dienstag: 14:00 - 18:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    Das Seminar ist vierstündig angelegt. Die Kombination mit einer weiteren Veranstaltung ist NICHT notwendig. Das Kaiserreich gehört zu den klassischen Themen des gymnasialen Geschichtsunterrichts, vor allem der Sekundarstufe I, bei einzelnen Teilthemen oder Profilierungen auch in der Sekundarstufe II. In vieler Hinsicht wirkt die Geschichte dieser Epoche, auch wenn sie in der aktuellen Geschichtskultur nicht so lebendig ist wie etwa die Zeit des Nationalsozialismus, in den folgenden Jahrzehnten und z. T. bis heute nach: In der wissenschaftlichen und manchmal auch gesellschaftlichen Diskussion über ei-nen tatsächlichen oder vermeintlichen "deutschen Sonderweg", in der Rezeption der Kolonialgeschich-te (nach 1918 bis hin zu aktuellen politischen Debatten), in dem Vorhandensein von zahlreichen Denkmälern, die in dieser Zeit entstanden, auch in der Gegenwart, in aktuellen Diskursen über den Sozialstaat und seine Begründung im Kaiserreich oder in Straßennamen und Bauten aus jener Zeit in vielen deutschen Städten - die Liste ließe sich noch fortsetzen. Was heißt dies alles für die Behandlung der Epoche im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I und II? Und welche Grundlagen liefert die geschichtswissenschaftliche Forschung der letzten Jahre für die unterrichtliche Thematisierung? In dem Seminar streben wir Dreierlei an: Auf der Basis geschichtsdidaktischer Überlegungen zum Thema (1) und der intensiven fachwissenschaftlichen Erarbeitung wesentlicher Forschungsthemen mit didaktischer Relevanz (2) wollen wir Bausteine für den Unterricht am Gymnasium beider Stufen (bzw., falls Studierende aus dem MEd Wirtschaftspädagogik teilnehmen, auch der Sek II an berufsbil-denden Schulen) entwickeln und kritisch diskutieren (3).

  • Eingeschränkter Zugang 4.02.173b - Das Kaiserreich im gymnasialen Geschichtsunterricht (Gruppe 2) headache
    • Prof. Dr. Dietmar von Reeken

    Mittwoch: 08:00 - 12:00, wöchentlich (ab 16.10.2019)

    Das Seminar ist vierstündig angelegt. Die Kombination mit einer weiteren Veranstaltung ist NICHT notwendig. Das Kaiserreich gehört zu den klassischen Themen des gymnasialen Geschichtsunterrichts, vor allem der Sekundarstufe I, bei einzelnen Teilthemen oder Profilierungen auch in der Sekundarstufe II. In vieler Hinsicht wirkt die Geschichte dieser Epoche, auch wenn sie in der aktuellen Geschichtskultur nicht so lebendig ist wie etwa die Zeit des Nationalsozialismus, in den folgenden Jahrzehnten und z. T. bis heute nach: In der wissenschaftlichen und manchmal auch gesellschaftlichen Diskussion über ei-nen tatsächlichen oder vermeintlichen "deutschen Sonderweg", in der Rezeption der Kolonialgeschich-te (nach 1918 bis hin zu aktuellen politischen Debatten), in dem Vorhandensein von zahlreichen Denkmälern, die in dieser Zeit entstanden, auch in der Gegenwart, in aktuellen Diskursen über den Sozialstaat und seine Begründung im Kaiserreich oder in Straßennamen und Bauten aus jener Zeit in vielen deutschen Städten - die Liste ließe sich noch fortsetzen. Was heißt dies alles für die Behandlung der Epoche im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I und II? Und welche Grundlagen liefert die geschichtswissenschaftliche Forschung der letzten Jahre für die unterrichtliche Thematisierung? In dem Seminar streben wir Dreierlei an: Auf der Basis geschichtsdidaktischer Überlegungen zum Thema (1) und der intensiven fachwissenschaftlichen Erarbeitung wesentlicher Forschungsthemen mit didaktischer Relevanz (2) wollen wir Bausteine für den Unterricht am Gymnasium beider Stufen (bzw., falls Studierende aus dem MEd Wirtschaftspädagogik teilnehmen, auch der Sek II an berufsbil-denden Schulen) entwickeln und kritisch diskutieren (3).

Hinweise zum Modul
Kapazität/Teilnehmerzahl 6
Kompetenzziele
Die Studierenden …
... können wesentliche Bildungsziele und Prinzipien von Geschichtsunterricht an berufsbildenden Schulen benennen und reflektieren;
... verfügen über grundlegende Fähigkeiten der wissenschaftsbezogenen fachdidaktischen Analyse, Diagnose, Planung, Evaluierung und Reflexion schulischer Vermittlungsprozesse im Unterrichts-fach Geschichte an berufsbildenden Schulen;
... verfügen über erste reflektierte Erfahrungen in der kompetenzorientierten Planung und Durchfüh-rung von Geschichtsunterricht an berufsbildenden Schulen und kennen Grundlagen der Leis-tungsdiagnose und -beurteilung im Fach;
... können relevante fachliche Forschungsergebnisse und -diskurse in Gegenstände historischen Lernens umwandeln;
... können die Ergebnisse fachdidaktischer Forschung zu Unterrichtsinhalten vor dem Hintergrund der Anforderungen eines wissenschaftsorientierten Geschichtsunterrichts sowie von Curricula und Lehrplänen für berufsbildende Schulen beurteilen;
... sind sich der historischen Prägung der Gegenwart und ihres Beitrags zur politischen Bildung und Partizipationsfähigkeit in der demokratischen Gesellschaft bewusst und können auf dieser Grund-lage Inhalte historischer Lernprozesse legitimieren.

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