ipb943 - Area of interdisciplinarity - Art Mediation, its Institutions and Media

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Institute of Art and Visual Culture 15 KP
Prüfungsberechtigt sind alle Lehrenden im Modul Allgemeine Fragen zum Fakultätsbereich unter Angabe des eigenen Masterstudiengangs bitte an: studienkoordination.fk3@uol.de (Antje Beckmann und Nicole Griese)
Module components Semester courses Summer semester 2024 Examination
Seminar
  • Limited access 3.06.403 - Art’s Properties: Kunst, Markt, Museum, Repräsentation und Besitz Show lecturers
    • Prof. Dr. Tobias Vogt

    Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 02/04/24)

    „Art’s Properties“, der jüngst veröffentlichte Essay des Kunstwissenschaftlers David Joselit, eröffnet mit dem einfachen Satz: „Museums are photo opportunities“. Im Folgenden behandelt Joselit die Veränderungen besonders in der Rezeption von Kunst innerhalb einer visuellen und ökonomischen Kultur, die sowohl von Smartphones als auch vom wachsenden globalen Kapitalismus gekennzeichnet ist. Es stellen sich dabei unter anderem die Fragen, wie sich ein Instagram-Account zu einer Museumssammlung verhält oder wie die zeitgenössische Kunst die Enteignungen im Kolonialismus reflektiert. Das Seminar widmet sich zunächst der Lektüre und Diskussion des Textes, um danach hierin angesprochenen Einzelaspekten nachzugehen: zum Beispiel die sozialen und politischen Hintergründe der Eröffnung des Pariser Louvre; der Markt von Werken, Werten und Waren seit dem Beginn der Moderne; Debatten um Cultural Appropriation und generelle Überlegungen, wie sich der Begriff von Kunst heute überhaupt noch fassen lässt. Dabei eröffnen sich vielfältige Perspektiven auf die Kultur von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart. Der Essay steht in der Bibliothek als E-Book bereit.

Exercises (bzw. Projekt)
  • Limited access 3.06.423 - Texte zur Kunst Show lecturers
    • Dr. Kea Wienand

    Thursday: 14:00 - 16:00, weekly (from 04/04/24)

    Die Überschrift der Veranstaltung (Seminar mit Praxisanteil/Übung mit theoretischer Basis) ist geklaut, sie zitiert den Titel einer bekannten deutschen Kunstzeitschrift, die seit 1990 Essays, Besprechungen, Interviews usw. zu zeitgenössischer Kunst und Kultur, häufig mit gesellschaftspolitischem Anspruch, publiziert. In der Veranstaltung werden wir uns mit unterschiedlichen Formen von Texten ‚zur Kunst‘ auseinandersetzen und diskutieren, wie sich über zeitgenössische Kunst schreiben lässt. Für praktische Übungen werden wir vor allem künstlerische Arbeiten in den Blick nehmen, die aktuelle und politische Themen aufgreifen, die verschiedene Wissensformen sichtbar machen und die Betrachtenden herausfordern, indem sie z.B. deren Sehgewohnheiten oder Denkstrukturen stören. Lehramtsstudierende sollen im Seminarkontext (auch) die Möglichkeit erhalten, ausgehend von den wissenschaftlichen Perspektiven, die wir lesen werden, zu überlegen, wie sich die daraus gewonnenen Erkenntnisse in die Schule einbringen lassen. Dabei geht es nicht einfach nur darum, aus den Seminarinhalten konkrete Unterrichtsentwürfe abzuleiten, sondern vielmehr zu überlegen, inwiefern ‚Texte zur Kunst‘ auch für die Gestaltung von Kunstvermittlung hilfreich sein können.

Hinweise zum Modul
Prerequisites
Das Modul läuft aus und kann nicht mehr belegt werden. Nur für Studierende mit Studienbeginn vor Wintersemester 2023/24 gilt, dass begonnene Module im Fakultätsbereich nach den bisherigen Bestimmungen der Anlage 14 abgeschlossen werden bis längstens zum Ende des Sommersemesters 2025. Bereits nach bisherigen Bestimmungen erfolgreich absolvierte Module behalten ihre Gültigkeit.
Module examination
KL
Skills to be acquired in this module
Ziel dieses Moduls ist die Entwicklung der Fähigkeiten zur kritischen Reflexion der Bedeutung von Vermittlung in Hinsicht auf Wahrnehmungen und Bewertungen ästhetisch-visueller Phänomene. Im Einzelnen sollen erarbeitet werden: - Kenntnisse der Geschichte, der Struktur und der Konzepte kunstvermittelnder Institutionen; - Fähigkeiten der Analyse institutioneller und medialer Vermittlung unter dem Gesichtspunkt ihrer möglichen Wirkungen und der impliziten Ein- und Ausschlussmechanismen; - Fähigkeiten zur Entwicklung alternativer und experimenteller Formen der Vermittlung von kunst- und mediengeschichtlichen Wissensgegenständen in und jenseits von tradierten Institutionen; - Fragen der Kunstvermittlung, ihrer Institutionen und Medien auch praktisch in einer Übung bzw. einem Projekt zu erproben und zu reflektieren.

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