Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
02.03.2021 09:59:01
med570 - Kontinuum professionelle Entwicklung
Department für Humanmedizin 10 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Wintersemester 2020/2021 Prüfungsleistung
Seminar (Mentoring)
Workshop (Säule Kommunikation)
Workshop (Säule Praktische Fertigkeiten und Klinische Kompetenzen)
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57201b - PE Jahr 5: Reise- und Tropenmedizin - Eine Einführung für Studierende in ein Fachgebiet mit wachsender Bedeutung headache
    • Dr. med. Markus Ennen

    Termine am Dienstag. 06.10.20 17:00 - 20:00
    Beinahe 200 Länder gibt es auf der Erde. In die allermeisten von ihnen zieht es Menschen aus touristischen wie beruflichen Gründen oder weil sie dorthin verwandtschaftliche Beziehungen unterhalten. Die Reisemedizin ist ein noch relativ junges Fachgebiet mit rasch wachsender Bedeutung. Sie umfasst allgemeinmedizinische, internistische, pädiatrische und tropenmedizinische Aspekte. Reisemedizinisch tätige Ärztinnen und Ärzte beraten Reisende vor, während und nach ihren Reisen. Einen großen Stellenwert nimmt hierbei die Prävention von Erkrankungen auf den Wegen zu und von den geplanten Reisezielen sowie in den jeweiligen Reiseländern selber ein. Dabei fließen insbesondere das Alter und ggf. vorhandene Vorerkrankungen der Reisewilligen, der Grad der persönlichen Exposition gegenüber bestimmten Krankheitserregern oder Klimafaktoren sowie die Wahl der Reisemittel mit ein. Jede*r Teilnehmer*in meines Workshops soll sich im Vorfeld jeweils eine vorgegebene Tropenkrankheit heraussuchen und zu Beginn des Workshops den anderen eine Kurzdarstellung darüber geben. Nach diesem Einstieg haben alle Teilnehmer/innen einen groben Überblick über die wichtigsten Reise- und Tropenkrankheiten erhalten. Im Verlauf des Workshops soll auf die Bedeutung einer gründlichen Anamnese unter reisemedizinischen Aspekten eingegangen werden und diese an beispielhaften Fällen trainiert werden. Des weiteren sollen die wichtigsten Impfungen und sonstigen Prophylaxe-Maßnahmen zur Vorbeugung vor Reise- und Tropenkrankheiten vorgestellt und kennengelernt werden. Zum Abschluss sollen seriöse Informationsquellen für Reisende und beratende Ärzte kennengelernt sowie ärztliche Weiterbildungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Reise- und Tropenmedizin vorgestellt werden.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57202b - PE Jahr 5: Klinische Ganganalyse headache
    • Michel Hackbarth

    Termine am Dienstag. 17.11.20 17:00 - 20:00
    Der Workshop soll diagnostische Möglichkeiten bei Gangstörungen und verändertem Gangbild aufzeigen. Behandelt werden: 1. Nützliche Gangparameter und Normwerte 2. klassische Geriatrische Assessments (Tinetti-Test, BESTest) 3. Moderne Analysemethoden mit Kraftmessplatten, Inertialsensoren und Laufband 4. Ganggeschwindigkeit und funktioneller Status in der Geriatrie 5. Einsatz in der Diagnostik und Therapie Der Zusammenhang zwischen dem funktionellen Status und der Ausprägung einzelner Gangparameter zeigt, dass Ganganalyse Aufschluss über den Ausgangszustand und dem Therapieverlauf eines geriatrischen Patienten geben kann. Den Studierenden sollen nach einer theoretische Einleitung zu den Grundlage der Ganganalyse (1) verschiedene diagnostische Wege und Mittel zur Gangbeurteilung demonstriert und erklärt werden (2,3). Nach der Vorstellung der wichtigsten Studienerkenntnisse (4), wird der momentane und mögliche Einsatzbereich der Gangbeurteilung mit den Studierenden diskutiert (5).

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57203b - PE Jahr 5: Spiroergometrie headache
    • Dr. Jessica Koschate

    Termine am Dienstag. 10.11.20 17:00 - 20:00
    Die Studierenden bekommen vorab Literatur zu den Grundlagen der Spiroergometrie. Im Rahmen des Workshops werden auf Grundlage der vorbereiteten Literatur die Grundlagen der Spiroergometrie besprochen und die medizinische Anwendbarkeit diskutiert. Die Studierenden bekommen ein grundsätzliches Verständnis von spiroergometrischen Messungen und ihrer Anwendbarkeit bei Patienten. Die folgenden Themen werden behandelt: - Messprinzip der Spiroergometrie - Parameter der Spiroergometrie - Anwendung der Spiroergometrie in der Praxis - Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenzverhalten im submaximalen und maximalen Bereich - Auswertung spiroergometrischer Untersuchungen (Ventilatorische Schwellen, Normwerte) Im Anschluss an den Workshop bekommen die Studierenden ein Fallbeispiel eines spiroergometrischen Tests mit einem Patienten und schreiben einen Bericht über die Ergebnisse.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57204b - PE Jahr 5: Medikamentöse Schmerztherapie für Schwerstkranke und Sterbende in Klinik und Praxis headache
    • Dr. med. Werner Even, D.T.M.& H. (Liv.)

    Termine am Montag. 11.01.21 17:00 - 21:00
    Anhand praktischer Fallbeispiele werden Schritt für Schritt Schmerzdiagnostik und -therapie für ärztliche Tätigkeit in Klinik oder Praxis entwickelt. Die Mehrdimensionalität des Schmerzes (körperlich, seelisch, sozial, spirituell) wie auch die Wichtigkeit von Zuwendung und Gespräch mit den Kranken und deren Angehörigen werden thematisiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt jedoch auf der medikamentösen Schmerztherapie in Wirkung, Nebenwirkung und Komplikationen. Hierbei werden die gebräuchlichsten Nicht-Opioid- und Opioid-Analgetika, Co-Analgetika und Adjuvantien vorgestellt und mit ihnen ein systematischer Aufbau einer möglichen Schmerztherapie entwickelt, die in Praxis und Klinik anwendbar ist. Praktische Hinweise zum Umgang mit akuten Schmerzkrisen runden den Workshop ab. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Teilnehmenden eigene Kenntnisse und Erfahrungen einbringen und sich aktiv in die Diskussion einbringen. Das erarbeitete Wissen zur Schmerztherapie wird an Fallbeispielen durchgeübt und gefestigt. Ein aktualisiertes Kursskript wird den Teilnehmenden digital zur Verfügung gestellt.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57206b - PE Jahr 5: Kontrolle belastender Symptome bei Schwerstkranken und Sterbenden in Klinik und Praxis headache
    • Dr. med. Werner Even, D.T.M.& H. (Liv.)

    Termine am Montag. 18.01.21 17:00 - 21:00
    Ausgehend von praktischen Fallgeschichten wird die palliative Behandlung von folgenden Symptomen Schritt für Schritt entwickelt und mit den Teilnehmenden diskutiert: - Schmerz - Dyspnoe - Angst - Verwirrtheit/Delir - Depression - Obstipation - Übelkeit/Erbrechen - Juckreiz Die Problematiken Flüssigkeitsgabe und Ernährung am Lebensende und palliative Sedierung für Extremsituationen werden diskutiert. Ein kurzer Leitfaden mit den wichtigsten Inhalten des Workshops wird den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57207b - PE Jahr 5: Antibiotika gezielt und richtig einsetzen im Zeitalter von multiresistenten Erregern headache
    • Prof. Dr. med. Axel Hamprecht

    Termine am Dienstag. 12.01.21 17:00 - 20:00
    Die Anwendung von Antibiotika gehört zum Alltag von Ärzten und Ärztinnen aller Fachdisziplinen. Der richtige Einsatz und die zielgerichtete Auswahl von Antibiotika ist hierbei entscheidend für den Behandlungserfolg des einzelnen Patienten, aber auch für die Entwicklung von Resistenzen. Gerade im Zeitalter der multiresistenten Erreger ist das Wissen über Wirkungen, Nebenwirkung und Einsatz (oder Nichteinsatz) von Antibiotika eine entscheidende ärztliche Qualifikation, die im Studium nicht ausreichend geübt wird. In diesem Workshop werden Studierende Kriterien für die Auswahl von Antibiotika lernen und die Anwendung an praktischen Beispielen üben.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57208b - PE Jahr 5: Kurze Einführung in die Magnetresonanz-Tomographie headache
    • Dr. Peter Sörös

    Termine am Dienstag. 23.03.21 17:00 - 20:00
    Die Magnetresonanz-Tomographie ist ein zentrales diagnostisches Verfahren für zahlreiche medizinische Teilgebiete geworden, z.B. für die Neurologie, Neurochirurgie und Onkologie. Die Magnetresonanz-Tomographie ist aber auch eine häufig genutzte wissenschaftliche Methode, mit der wichtige Forschungsergebnisse erzielt wurden und die in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird. Hier in Oldenburg haben wir mehrere vor allem klinisch-diagnostisch genutzte MRTs in den Kliniken und ein Forschungs-MRT im Nessy-Gebäude, Campus Wechloy. Ziel dieses Workshops ist, die physikalischen Grundlagen der MRT zu besprechen und wichtige Anwendungsgebiete der MRT in Klinik und Forschung zu diskutieren.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57209b - PE Jahr 5: Akutes Koronarsyndrom headache
    • Prof. Dr. Albrecht Elsässer

    Termine am Donnerstag. 04.02.21 17:00 - 20:00
    noch mit einer Sterblichkeit von 15% einher. Unter dem Begriff werden die Krankheitsbilder der instabilen Angina pectoris, des NSTEMI (Nicht-ST-Streckenhebungs-Infarkt) sowie des STEMI (ST-Streckenhebungsinfarkt) subsummiert. Im Workshop wird das Kranheitsbild aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet: Zum einen aus Sicht des Patienten und zum anderen aus den rettungsdienstlichen Aufgaben und Behandlungsoptionen sowie der Akutversorgung im Krankenhaus. An konkreten Patientenfälle werden diese Inhalte vermittelt und durch direkten Patientenkontakt werden die Teilnehmen für die Symptomatik und die Probleme in der Diagnosestellung sensibilisiert. Auch werden die verschiedenen Therapiestrategien vorgestellt und diskutiert. Dieser Workshop ist Pflicht für jeden, der sich für die Notfallmedizin interessiert!!!

Workshop (Säule Forschung und Wissenschaft)
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57101b - PE Jahr 5: Patient-Reported Measures: Wie erstelle ich einen Patientenfragebogen und wie führe ich eine Befragung durch? headache
    • Prof. Dr. Lena Ansmann

    Termine am Dienstag. 08.12.20 17:00 - 21:00
    Welche Erfahrungen machen Patientinnen und Patienten in der Gesundheitsversorgung? Wie steht es um ihre Lebensqualität? Wo sind ungedeckte Versorgungsbedarfe? Dies sind relevante Forschungsfragen, die es in der Medizin und Versorgungsforschung zu beantworten gilt und zu deren Beantwortung u.a. Patientenbefragungen geeignet sind. Befragungen von Patientinnen und Patienten gehören in klinischen Studien und Versorgungsforschungsstudien zum Handwerkszeug eines/r Forschers/in. Mit Befragungen können Patient-Reported Outcomes wie Lebensqualität oder Depression, aber auch Erfahrungen mit der Versorgung erhoben werden. Eine gute Befragung zu machen ist nicht einfach! Allerdings macht das Entwickeln von Fragebögen und das Durchführen von Befragungen viel Spaß! In diesem Workshop lernen Studierende die Relevanz sowie die Stärken und Schwächen von Befragungen von Patientinnen und Patienten kennen und erlernen worauf es bei der Entwicklung und Durchführung einer guten Befragung ankommt. Im Rahmen des Workshops sollen exemplarisch alle Schritte von der Planung bis zum Eingang der Befragungsdaten durchlaufen werden. So soll in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in der Medizin eingeführt werden. In vielen Forschungsarbeiten und Promotionen im Humanmedizinstudium wird die Methodik der Befragung genutzt, allerdings häufig rein intuitiv ohne Orientierung an wissenschaftlichen Standards. Nach diesem Workshop sollen die Studierenden in der Lage sein, eine Befragungsstudie nach wissenschaftlichen Standards zu planen und durchzuführen, um zu möglichst verlässlichen Ergebnissen zu kommen. Folgende Inhalte werden vermittelt: - Relevanz von Patientenbefragungen in der medizinischen Forschung und Praxis - Anwendungsbereiche und Grenzen von Patientenbefragungen - Standards zur Entwicklung von Fragebögen: Wie stelle ich eine gute Frage? - Pretesting von Fragebögen - Befragungsdurchführung: Online vs. Telefon vs. Paper & Pencil? Wie erhöhe ich die Rücklaufquote?

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57102b - PE Jahr 5: Die Erhebung der Sichtweisen von Patientinnen und Patienten: Wie konzipiere ich eine Befragung mit leitfadengestützten Interviews? headache
    • Dr. Milena von Kutzleben

    Termine am Donnerstag. 05.11.20 17:00 - 21:00
    Studien, in denen Patientinnen und Patienten direkt befragt werden, sind in der medizinischen Forschung und in der Versorgungsforschung weit verbreitet. Allerdings dominieren bislang standardisierte quantitative Studiendesigns, mit denen vor allem Häufigkeitsverteilungen und statistische Korrelationen dargestellt werden können. Häufig weisen diese Studien jedoch "blinde Flecken" auf und es bleiben unbeantwortete Fragen. Will man das Verhalten und die Präferenzen von Patientinnen und Patienten zusammenhängend verstehen und einordnen, bedarf es alternativer methodischer Herangehensweisen. Wie bewegen sich Patientinnen und Patienten durch das Gesundheitssystem und welche Erfahrungen machen sie dabei? Welche Sorgen und Erwartungen haben sie in Bezug auf bestimmte Gesundheitsleistungen (z.B. Screeningangebote oder Impfungen) und welche Gründe haben sie für die (Nicht-)Inanspruchnahme bestimmter Versorgungsleistungen? Für derartige Fragen kann auf qualitative Methoden, deren Ziel und Stärke in der Interpretation von Texten (z.B. in Form eines transkribierten Interviews) liegt, zurückgegriffen werden. Qualitative Befragungen eigenen sich besonders, um systematisch empirisch fundierte Einblick in die subjektiven Sichtweisen und die Handlungsmotive von Patientinnen und Patienten, oder auch von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gesundheitsberufe, zu erlangen. Sie sind ein wichtiges methodisches Instrument in Studien der Gesundheits- und Versorgungsforschung und erlangen auch in der medizinischen Forschung zunehmende Bedeutung. Leitfadengestützte semistrukturierte Interviews sind dabei eine weit verbreitete Erhebungsmethode. Die Planung und Durchführung einer Interviewstudie will wohl überlegt sein und erfordert neben Methodenkompetenz einiges an Fingerspitzengefühl und kommunikativer Kompetenz. Neben dem Erwerb von methodischen Kenntnissen können angehende Ärztinnen und Ärzte in diesem Workshop viel über die praktische Relevanz der subjektiven Sichtweisen von Patientinnen und Patienten für die Gestaltung der Versorgung lernen. In diesem Workshop lernen Studierende die Besonderheiten und Herausforderungen von qualitativen Interviews mit Patientinnen und Patienten kennen und erlernen worauf es bei der Entwicklung und Durchführung einer guten Interviewstudie ankommt. Im Rahmen des Workshops sollen exemplarisch alle Schritte von der Entwicklung des Interviewleitfadens bis zur Durchführung des Interviews durchlaufen werden. Dabei wird besonderes Augenmerk auf forschungsethische Gesichtspunkte (z. B. Interviews mit besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten) gelegt. So soll in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in der Medizin eingeführt, die geltenden wissenschaftlichen Qualitätskriterien sowie ethische Standards für qualitative Interviewstudien und deren (Mehr-)Wert für die medizinische Forschung und Versorgungspraxis vermittelt werden. Nach diesem Workshop sollen die Studierenden in der Lage sein, ein leitfadengestütztes Interview nach wissenschaftlichen Standards zu planen und durchzuführen. Folgende Inhalte werden vermittelt: - Relevanz qualitativer Befragungen in der medizinischen Forschung und Praxis - Anwendungsbereiche und Grenzen von leitfadengestützen Interviews - Handreichungen zur Entwicklung von Interviewleitfäden: Wie formuliere ich gute Leitfragen? - Grundsätze zum Führen von Interviews mit Patientinnen und Patienten: Wie führe ich ein gelungenes Interview?

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57103b - PE Jahr 5: Scientific writing headache
    • Dr. phil. Merle Weßel

    Termine am Mittwoch. 28.10.20 17:00 - 20:00
    Das Seminar bietet eine Einführung in wissenschaftliches Schreiben in Englisch für Medizinstudierende. Der Kurs wird sich zum einen mit den Grundlagen von wissenschaftlichen Schreiben beschäftigen, unter anderem Textgattungen und deren Aufbau und Spezifika, sowie den Unterschiedenen zwischen wissenschaftlichem Schreiben in Deutsch und in Englisch. Desweiteren werden die Studierenden praktisch durch die Schritte des Erstellens einer wissenschaftlichen Arbeit geleitet. Hier steht im ersten Schritt im Vordergrund die Themensuche und Eingrenzung, Literatursuche (auch Literaturgattungen), dann Aufbau und Konzeption, der Schreibprozess, korrekte Zitierweisen, sowie die Editierung von wissenschaftlichen Arbeiten. Darüber hinaus wird auch auf Probleme bei dem Verfassen von wissenschaftlichen Texten eingegangen, zum Beispiel Zeitmanagement, Schreibblockade und Plagiate. Das Seminar wird abwechselnd in Vorlesungs- und praktische Teile gegliedert sein. Die Studierende erhalten die Möglichkeit, die vorgestellten Methoden selbst während des Seminares auszuprobieren. Die Seminarsprache ist English. The course requires a pre-assignment. Every participant has to write a research plan (400-500 words) about a possible research topic. The topic is self-chosen. It can either be the topic of a qualification work, related to the study subject or completely fictional, for example about a film, a book, or a hobby etc. The structure of the plan should have the following outline: 1. Introduction  Introduce the topic briefly here: why is it important? Why are you interested in it? 2. Previous Research  Give a brief overview what other people have said about your topic, give 1-3 examples of previous research 3. Aims and objectives of the study  Tell what your own take on the topic is: what is your approach and research question? This should be the main point of your plan. 4. Methods (and Theory)  How will you investigate your topic? Will you interview people, review literature, make a questionnaire, do experiments? 5. Literature list (1-3 titles)  Give 1-3 title of literature/ previous research/ articles, who seem relevant for your study The plan must be written in English. It should be brought to class, either printed or digitally, so that you can work with it during the practice sections of the course. The deadline for the assignment is 26.10.2020. Late submissions are not considered. The plan should be submitted via e-mail to the teacher: merle.wessel@uni-oldenburg.de Please do not forget to put your name on the assignment! If you have any questions about the assignment or the course in general, please do not hesitate to contact me at any time. I am happy to help!

  • Uneingeschränkter Zugang 6.01.57104b - PE Jahr 5: Gute wissenschaftliche Praxis I headache
    • Prof. Dr. Mark Schweda

    Termine am Dienstag. 15.12.20 16:00 - 19:00
    Der Workshop beschäftigt sich mit den Grundlagen guter wissenschaftlicher Praxis. Er bietet Studierenden eine Möglichkeit zur vertiefenden Auseinandersetzung mit den wichtigsten Grundsätzen und Rahmenbedingungen des wissenschaftlichen Arbeitens und der Forschungsethik. In theoretischen Einheiten und praktischen Übungen werden wir uns mit der Planung und Durchführung medizinischer Forschungsvorhaben, dem Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten sowie ethischen Aspekten der Forschung an Menschen auseinandersetzen.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57105b - PE Jahr 5: Gute wissenschaftliche Praxis II headache
    • Prof. Dr. Mark Schweda

    Termine am Donnerstag. 18.03.21 16:00 - 19:00
    Fortsetzung des Workshops 6.01.57104b PE Jahr 5: Gute wissenschaftliche Praxis I

  • Uneingeschränkter Zugang 6.01.57106b - PE Jahr 5: Einführung in das wissenschaftliche Publizieren headache
    • Dr. Peter Sörös

    Termine am Dienstag. 09.02.21 17:00 - 20:00
    Viele Studierende der Humanmedizin möchten einen eigenen wissenschaftlichen Artikel publizieren, z.B. im Rahmen einer kumulativen Promotion zum Dr. med. In diesem interaktiven Workshop wollen wir uns mit den wichtigsten Aspekten wissenschaftlichen Publizierens beschäftigen: Wie funktionieren wissenschaftliche Zeitschriften (z.B. in Hinblick auf ihr Geschäftsmodell: closed access vs. open access)? Wie funktioniert das Peer Review System? Was hat es mit "fake" oder "predatory" Zeitschriften auf sich? Wir werden zudem u.a. diese Fragen diskutieren: - wie wähle ich eine geeignete Zeitschrift für mein Manuskript? - wie "verkaufe" ich mein Manuskript richtig? - darf ich mir bestimmte Gutachter (Reviewer) wünschen? - was passiert, wenn die Zeitschrift eine Revision verlangt? - wie lange dauert der Entscheidungsprozess der Zeitschrift? - was darf ich mit meinem Artikel machen, nachdem er publiziert wurde? - kann ich mit wissenschaftlichem Publizieren Geld verdienen?

  • Uneingeschränkter Zugang 6.01.57107b - PE Jahr 5: Einführung in die Statistik mit JASP headache
    • Dr. Peter Sörös

    Termine am Dienstag. 02.03.21 17:00 - 20:00
    Viele medizinische Forschungsarbeiten und medizinische Promotionen erfordern die statistische Auswertung von Daten. Für die statistische Auswertung stehen eine Reihe von Programmen zur Verfügung, u.a. Excel und SPSS, aber auch R, MATLAB, ... Diese Programme sind häufig sehr umfangreich und schwer zu erlernen. In diesem Workshop soll ein neues, benutzerfreundliches Statistikprogramm vorgestellt werden, JASP (https://jasp-stats.org). JASP eignet sich bestens für die statistische Auswertung vieler medizinischer Datensätze. Vorteile von JASP sind: - eine sehr einfache und intuitive Benutzeroberfläche - einfache Erstellung von publikations-fertigen Abbildungen und Tabellen, die direkt in Word-Dokumente o.ä. kopiert werden können - zahlreiche Beispiel-Datensätze und eine sehr gute Dokumentation - es handelt sich um eine kostenlose open-source Software, die für die 3 großen Betriebssysteme erhältlich ist (Windows, Linux und macOS) und an der Universität Amsterdam fortlaufend entwickelt wird. Die Studierenden werden gebeten, vor dem Workshop JASP auf ihrem Computer zu installieren (https://jasp-stats.org/download/).

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57108b - PE Jahr 5: Akutes Koronarsyndrom im wissenschaftlichen Diskurs headache
    • Prof. Dr. Albrecht Elsässer

    Termine am Donnerstag. 25.02.21 17:00 - 20:00
    folgt

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57108b - Wissenschaftliches Schreiben headache
    • Prof. Dr. Mark Schweda

    Termine am Montag. 01.02.21 16:00 - 18:30
    Der Workshop beschäftigt sich mit den Grundlagen wissenschaftlichen Schreibens. Er bietet Studierenden im LFC eine Möglichkeit zur vertiefenden Auseinandersetzung mit den wichtigsten Regeln und Rahmenbedingungen des Verfassens wissenschaftlicher Texte. In theoretischen Einheiten und praktischen Übungen werden wir uns mit Sinn und Aufbau der verschiedenen wissenschaftlichen Textgattungen (Monographie, Research article, Review, Viewpoint, Letter to the editor), der Konzipierung eines wissenschaftlichen Textes (Fragestellung, Aufbau, Literatur), den Do's und Dont's wissenschaftlichen Schreibens (Autorschaft, Stil, Zitation, Plagiat) sowie ausblickhaft mit dem Peer Review Verfahren auseinandersetzen.

Workshop (Säule Rolle des Arztes/der Ärztin)
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57301b - PE Jahr 5: Rassismus, Sexismus, Klassismus - Benachteiligungen und Diskriminierungen in der Medizin headache
    • Dr. phil. Merle Weßel

    Termine am Mittwoch. 20.01.21 17:00 - 20:00
    Benachteiligungen und Diskriminierungen aufgrund von Hautfarbe, Ethnizität, sozio-ökonomischem Hintergrund oder Geschlecht sind ein sehr präsentes Thema im gesellschaftlichen Diskurs und machen auch vor dem medizinischen Berufsfeld keinen Halt. So wird zum Beispiel im Rahmen der Gendermedizin der Ausschluss von Frauen aus wissenschaftlichen Studien und die damit einhergehende Benachteiligung der Testung von bestimmten Wirkstoffen oder Behandlungen auf den weiblichen Körper kritisiert. Der "morbus mediterraneus" ist ein Beispiel für die Diskriminierung von Patient*innen durch Ärzt*innen und Pfegekräfte und diverse Mediziner*nnen berichten in ihrer beruflichen Praxis immer wieder von Diskriminierungen aufgrund ihrer Ethnizität, ihres Geschlechtes oder ihrer Sexualität sowohl durch Kolleg*innen, Vorgesetzte wie auch Patient*innen. Dieser Workshop nimmt das Thema Diskriminierung und Benachteiligung in der Medizin in den Fokus. Zunächst wird theoretisch eine Grundlage zum Thema Diskriminierung mit Hilfe von Gender-Debatten und postkoloniaen Diskursen erarbeitet, die in die Praxis der Medizin eingebettet werden. Anschließend erproben die Studierenden praktisch diskriminierende und benachteiligende Kontexte und Situationen und es werden Lösungswege und Reflektionsmechanismen im Rahmen von Benachteiligungs- und Diskriminierungserfahrungen besprochen.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57303b - PE jahr 5: Rasse und Eugenik in der Medizin nach 1945 headache
    • Dr. phil. Merle Weßel

    Termine am Mittwoch. 02.12.20 17:00 - 20:00
    Seit einigen Jahren gilt in Dänemark ein Gesetz, welches pränatale Screenings auf Down Syndrome zur kostenlosen Standarduntersuchung macht. Seit dieser Neuerung werden 98% der Schwangerschaften mit Verdacht auf Down Syndrome abgebrochen; statistische Hochrechnungen prognostizieren, dass im Jahr 2030 in Dänemark kein Kind mit Down Syndrome mehr zur Welt kommen wird. Ist diese Entwicklung ein Triumph der Humangenetik oder eine implizite eugenische Maßnahme? Dieser Workshop beschäftigt sich mit Eugenik, Genetik und dem "Rassebegriff" nach 1945 im medizinischen Diskurs. Im ersten Workshopteil gibt es zunächst eine kurze historische, sowie ethisch-philosophische Einführung zu den Grundlagen der Eugenik und der Humangenetik. Anhand der sogenannten Jenaer Erklärung erarbeiten die Studierenden den aktuellen Diskurs über Rasse und Rassismus im medizinischen und wissenschaftlichen Kontext. Im zweiten Workshopteil diskutieren die Studierenden anhand von verschiedenen medialen Beispielen, inwiefern eugenische Diskurse und der Begriff der Rasse heute noch eine Rolle in der täglichen medizinischen Praxis spielen. Wo verlaufen Grenzlinien zwischen Eugenik und Genetik? Wo endet Krankheit bzw. die Vermeidung menschlichen Leids, wo beginnt das "Designerbaby"? Wie beeinflussen humangenetische Möglichkeiten unsere Vorstellung dessen, was es heißt, als Mensch geboren zu werden? Kann man von menschlichen Rassen im biologischen und medizinischen Kontext sprechen? Inwiefern ist dieser Begriff historisch, wie auch gesellschaftliche problematisch? Wie hängen Rasse- und Eugenik-Diskurse zusammen?

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57305b - PE Jahr 5: I am woman! Geschlecht und Feminismus im medizinischen Berufsfeld headache
    • Dr. phil. Merle Weßel

    Termine am Mittwoch. 18.11.20 17:00 - 20:00
    Historisch betrachtet sind Frauen in der Medizin keine Besonderheit. Frauen wird per Biologie den Wunsch nach Sorgen und Heilen zu gesprochen. Die Medizin war das erste Studienfach, das in den westlichen Ländern Ende des 20. Jahrhunderts für weibliche Studierende geöffnet wurde. Frauen stellen traditionell einen hohen Anteil in pflegenden und medizinischen Berufen. Wie Statistiken zeigen, sind eine Mehrheit von Medizin-Studierenden weiblich. Jedoch zeigen Statistiken auch, dass bereits ab dem Ablegen des Examens sich diese Werte drastisch umkehren. Waren noch zwei Drittel der Studienanfangenden weiblich, sind es nur noch 40% der Krankenhausärzte, 35% der niedergelassenen Ärzte und schlussendlich nur noch 11% Frauen als leitende Krankenhausärzte. Wo sind die anderen Ärztinnen geblieben? Dieser Workshop beschäftigt sich mit der Frage welche Rolle das soziale und biologische Geschlecht im medizinischen Berufsfeld spielen. Die Studierenden erarbeiten anhand von theoretischen und praktischen Beispielen die Probleme und Herausforderungen von Frauen im medizinischen Berufsfeld. Das Ziel ist ein Verständnis von Konflikten und Herausforderungen, die das Geschlecht im medizinischen Berufsfeld, zu erlangen und die eigene Position zu reflektieren.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57306b - PE Jahr 5: Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz Krankenhaus headache
    • Elise-Marie Dilger
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Mittwoch. 27.01.21 17:00 - 20:00
    Das Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz ist in den in den vergangenen Jahren in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen auch aufgrund eines Anstiegs an Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen immer stärker in den Fokus gerückt. Die Erforschung psychischer Fehlbelastung und ihrer Folgen für Ärzt*innen als Arbeitnehmer*innen insbesondere in Krankenhäusern steckt jedoch noch in den Kinderschuhen. Dieser interaktive Workshop soll Medizinstudierende bereits im Studium arbeits- bzw. gesundheitspsychologische Modelle und Befunde zum Thema psychische Belastung am Arbeitsplatz näherbringen und insbesondere einen Raum bieten, Quellen psychischer Belastung im Setting Krankenhaus zu identifizieren und Handwerkszeug für den Umgang mit diesen arbeitsbezogenen Stressoren zu erlernen.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57307b - PE Jahr 5: Ärztliche Tätigkeit im Spannungsfeld von Ökonomisierung und Patient*innenorientierung headache
    • Lisa Ann Baumann
    • Sarah Uthoff
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Donnerstag. 28.01.21 17:00 - 20:00
    Dargestellt wird zunächst kurz die Entwicklung der stationären Versorgung in Deutschland. Dabei liegt der Fokus auf dem Vergütungssystem und den Anreizen und Zielen, die sich hinter den verschiedenen Vergütungsformen verbergen. Das aktuelle System der Fallpauschalen soll im Hinblick auf die immer wieder aufflammende Diskussion der zunehmenden Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung kritisch betrachtet werden. Dabei sollen Auswirkungen auf die Patient*innenversorgung und -orientierung sowie auf den Arbeitsalltag von medizinischem Personal im Krankenhaus aufgezeigt und diskutiert werden. Zudem soll die Rolle des Arztes/der Ärztin in diesem System erläutert und kritisch reflektiert werden.

Hinweise zum Modul
Prüfungsleistung Modul
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