Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
12.04.2021 23:55:10
med570 - Kontinuum professionelle Entwicklung
Department für Humanmedizin 10 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Sommersemester 2021 Prüfungsleistung
Seminar (Mentoring)
Workshop (Säule Kommunikation)
Workshop (Säule Praktische Fertigkeiten und Klinische Kompetenzen)
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57002_10d - PE Jahr 5: Chronisches Koronarsyndrom Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Albrecht Elsässer

    Termine am Montag. 19.04.21 17:00 - 20:00
    ieser Workshop beschäftigt sich mit dem Krankheitsbild "Chronisches Koronarsyndrom". Dieser Begriff wurde erstmals in den diesjährig neu erschienen europäischen Leitlinien definiert und beschreibt die dynamischen Prozesse in der Entstehung aber auch im Progress einer koronaren Herzerkrankung. Deshalb stellen die neuen Erkenntnisse in den Pathomechanismen die Basis für die diagnostischen und therapeutischen Schritte dar. In der Klinik werden Patienten mit einem chronischen Koronarsyndrom visitiert und dann konkret die diagnostischen Verfahren wie Echokardiographie, Herzkatheter und PCI vorgestellt und daraus konkret die therapeutischen Maßnahmen abgeleitet. Zudem wird die aktuelle wissenschaftliche Datenlage vorgestellt und diskutiert. Nach diesem Workshop sollte jeder Teilnehmer das in der Kardiologie zentrale Krankheitsbild des "Chronischen Koronarsyndroms" zukünftig im klinischen Alltag erkennen und behandeln können.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57002_11d - PE Jahr 5: Reise- und Tropenmedizin 1.0 - Eine Einführung für Studierende in ein Fachgebiet mit wachsender Bedeutung Lehrende anzeigen
    • Dr. med. Markus Ennen

    Termine am Dienstag. 01.06.21 17:00 - 20:00
    Beinahe 200 Länder gibt es auf der Erde. In die allermeisten von ihnen zieht es Menschen aus touristischen wie beruflichen Gründen oder weil sie dorthin verwandtschaftliche Beziehungen unterhalten. Die Reisemedizin ist ein noch relativ junges Fachgebiet mit rasch wachsender Bedeutung. Sie umfasst allgemeinmedizinische, internistische, pädiatrische und tropenmedizinische Aspekte. Reisemedizinisch tätige Ärztinnen und Ärzte beraten Reisende vor, während und nach ihren Reisen. Einen großen Stellenwert nimmt hierbei die Prävention von Erkrankungen auf den Wegen zu und von den geplanten Reisezielen sowie in den jeweiligen Reiseländern selber ein. Dabei fließen insbesondere das Alter und ggf. vorhandene Vorerkrankungen der Reisewilligen, der Grad der persönlichen Exposition gegenüber bestimmten Krankheitserregern oder Klimafaktoren sowie die Wahl der Reisemittel mit ein. Jede*r Teilnehmer*in meines Workshops soll sich im Vorfeld jeweils eine vorgegebene IMPFPRÄVENTIBLE Tropenkrankheit heraussuchen und zu Beginn des Workshops den anderen eine Kurzdarstellung darüber geben. Nach diesem Einstieg haben alle Teilnehmer/innen einen groben Überblick über die wichtigsten Reise- und Tropenkrankheiten erhalten. Im Verlauf des Workshops soll auf die Bedeutung einer gründlichen Anamnese unter reisemedizinischen Aspekten eingegangen werden und diese an beispielhaften Fällen trainiert werden. Des weiteren sollen die wichtigsten Impfungen und sonstigen Prophylaxe-Maßnahmen zur Vorbeugung vor Reise- und Tropenkrankheiten vorgestellt und kennengelernt werden. Zum Abschluss sollen seriöse Informationsquellen für Reisende und beratende Ärzte kennengelernt sowie ärztliche Weiterbildungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Reise- und Tropenmedizin vorgestellt werden.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57002_12d - PE Jahr 5: Reise- und Tropenmedizin 2.0 - Ein Vertiefungs-Workshop für interessierte Studierende Lehrende anzeigen
    • Dr. med. Markus Ennen

    Termine am Dienstag. 08.06.21 17:00 - 20:00
    Beinahe 200 Länder gibt es auf der Erde. In die allermeisten von ihnen zieht es Menschen aus touristischen wie beruflichen Gründen oder weil sie dorthin verwandtschaftliche Beziehungen unterhalten. Die Reisemedizin ist ein noch relativ junges Fachgebiet mit rasch wachsender Bedeutung. Sie umfasst allgemeinmedizinische, internistische, pädiatrische und tropenmedizinische Aspekte. Reisemedizinisch tätige Ärztinnen und Ärzte beraten Reisende vor, während und nach ihren Reisen. Einen großen Stellenwert nimmt hierbei die Prävention von Erkrankungen auf den Wegen zu und von den geplanten Reisezielen sowie in den jeweiligen Reiseländern selber ein. Dabei fließen insbesondere das Alter und ggf. vorhandene Vorerkrankungen der Reisewilligen, der Grad der persönlichen Exposition gegenüber bestimmten Krankheitserregern oder Klimafaktoren sowie die Wahl der Reisemittel mit ein. Jeweils zwei TeilnehmerInnnen meines Workshops suchen sich im Vorfeld eine vom Dozenten vorgegebene, nicht impfpräventible Tropenkrankheit heraus. Sie bereiten einen 5minütigen Vortrag zu den jeweiligen Grundlagen der Erkrankung vor und geben den anderen zu Beginn des Workshops eine Kurzdarstellung. So erhalten alle Teilnehmer/innen einen ersten fachlichen Überblick. Nachfolgend wird der Dozent auf der Grundlage seiner tropenmedizinischen Erfahrungen auf die Prophylaxe und Therapie dieser Erkrankungen eingehen. Dabei werden insbesondere die Konsequenzen für eine umfassende reisemedizinische Beratung erörtert und an beispielhaften Fällen trainiert.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57002_13d - PE Jahr 5: Antibiotika gezielt und richtig einsetzen im Zeitalter von multiresistenten Erregern Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. med. Axel Hamprecht

    Termine am Mittwoch. 05.05.21 17:00 - 20:00
    Die Anwendung von Antibiotika gehört zum Alltag von Ärzten und Ärztinnen aller Fachdisziplinen. Der richtige Einsatz und die zielgerichtete Auswahl von Antibiotika ist hierbei entscheidend für den Behandlungserfolg des einzelnen Patienten, aber auch für die Entwicklung von Resistenzen. Gerade im Zeitalter der multiresistenten Erreger ist das Wissen über Wirkungen, Nebenwirkung und Einsatz (oder Nichteinsatz) von Antibiotika eine entscheidende ärztliche Qualifikation, die im Studium nicht ausreichend geübt wird. In diesem Workshop werden Studierende Kriterien für die Auswahl von Antibiotika lernen und die Anwendung an praktischen Beispielen üben.

Workshop (Säule Forschung und Wissenschaft)
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_01d - PE Jahr 5: Scientific writing Lehrende anzeigen
    • Dr. phil. Merle Weßel

    Termine am Mittwoch. 28.04.21 17:00 - 20:00
    Das Seminar bietet eine Einführung in wissenschaftliches Schreiben in Englisch für Medizinstudierende. Der Kurs wird sich zum einen mit den Grundlagen von wissenschaftlichen Schreiben beschäftigen, unter anderem Textgattungen und deren Aufbau und Spezifika, sowie den Unterschiedenen zwischen wissenschaftlichem Schreiben in Deutsch und in Englisch. Desweiteren werden die Studierenden praktisch durch die Schritte des Erstellens einer wissenschaftlichen Arbeit geleitet. Hier steht im ersten Schritt im Vordergrund die Themensuche und Eingrenzung, Literatursuche (auch Literaturgattungen), dann Aufbau und Konzeption, der Schreibprozess, korrekte Zitierweisen, sowie die Editierung von wissenschaftlichen Arbeiten. Darüber hinaus wird auch auf Probleme bei dem Verfassen von wissenschaftlichen Texten eingegangen, zum Beispiel Zeitmanagement, Schreibblockade und Plagiate. Das Seminar wird abwechselnd in Vorlesungs- und praktische Teile gegliedert sein. Die Studierende erhalten die Möglichkeit, die vorgestellten Methoden selbst während des Seminares auszuprobieren. Zur Vorbereitung auf das Seminar müssen die Studierenden eine Forschungsidee mit einer Fragestellung, Theorie, Methode und drei Literaturangaben kurz auf einer Seite skizzieren. Die Seminarsprache ist Englisch.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_02d - PE Jahr 5: Die Erhebung der Sichtweisen von Patientinnen und Patienten: Wie konzipiere ich eine Befragung mit leitfadengestützten Interviews? Lehrende anzeigen
    • Dr. Milena von Kutzleben

    Termine am Donnerstag. 22.04.21 17:00 - 21:00
    Studien, in denen Patientinnen und Patienten direkt befragt werden, sind in der medizinischen Forschung und in der Versorgungsforschung weit verbreitet. Allerdings dominieren bislang standardisierte quantitative Studiendesigns, mit denen vor allem Häufigkeitsverteilungen und statistische Korrelationen dargestellt werden können. Häufig weisen diese Studien jedoch "blinde Flecken" auf und es bleiben unbeantwortete Fragen. Will man das Verhalten und die Präferenzen von Patientinnen und Patienten zusammenhängend verstehen und einordnen, bedarf es alternativer methodischer Herangehensweisen. Wie bewegen sich Patientinnen und Patienten durch das Gesundheitssystem und welche Erfahrungen machen sie dabei? Welche Sorgen und Erwartungen haben sie in Bezug auf bestimmte Gesundheitsleistungen (z.B. Screeningangebote oder Impfungen) und welche Gründe haben sie für die (Nicht-)Inanspruchnahme bestimmter Versorgungsleistungen? Für derartige Fragen kann auf qualitative Methoden, deren Ziel und Stärke in der Interpretation von Texten (z.B. in Form eines transkribierten Interviews) liegt, zurückgegriffen werden. Qualitative Befragungen eigenen sich besonders, um systematisch empirisch fundierte Einblick in die subjektiven Sichtweisen und die Handlungsmotive von Patientinnen und Patienten, oder auch von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gesundheitsberufe, zu erlangen. Sie sind ein wichtiges methodisches Instrument in Studien der Gesundheits- und Versorgungsforschung und erlangen auch in der medizinischen Forschung zunehmende Bedeutung. Leitfadengestützte semistrukturierte Interviews sind dabei eine weit verbreitete Erhebungsmethode. Die Planung und Durchführung einer Interviewstudie will wohl überlegt sein und erfordert neben Methodenkompetenz einiges an Fingerspitzengefühl und kommunikativer Kompetenz. Neben dem Erwerb von methodischen Kenntnissen können angehende Ärztinnen und Ärzte in diesem Workshop viel über die praktische Relevanz der subjektiven Sichtweisen von Patientinnen und Patienten für die Gestaltung der Versorgung lernen. In diesem Workshop lernen Studierende die Besonderheiten und Herausforderungen von qualitativen Interviews mit Patientinnen und Patienten kennen und erlernen worauf es bei der Entwicklung und Durchführung einer guten Interviewstudie ankommt. Im Rahmen des Workshops sollen exemplarisch alle Schritte von der Entwicklung des Interviewleitfadens bis zur Durchführung des Interviews durchlaufen werden. Dabei wird besonderes Augenmerk auf forschungsethische Gesichtspunkte (z. B. Interviews mit besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten) gelegt. So soll in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in der Medizin eingeführt, die geltenden wissenschaftlichen Qualitätskriterien sowie ethische Standards für qualitative Interviewstudien und deren (Mehr-)Wert für die medizinische Forschung und Versorgungspraxis vermittelt werden. Nach diesem Workshop sollen die Studierenden in der Lage sein, ein leitfadengestütztes Interview nach wissenschaftlichen Standards zu planen und durchzuführen. Folgende Inhalte werden vermittelt: - Relevanz qualitativer Befragungen in der medizinischen Forschung und Praxis - Anwendungsbereiche und Grenzen von leitfadengestützen Interviews - Handreichungen zur Entwicklung von Interviewleitfäden: Wie formuliere ich gute Leitfragen? - Grundsätze zum Führen von Interviews mit Patientinnen und Patienten: Wie führe ich ein gelungenes Interview?

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_09d - PE Jahr 5: Chronisches Koronarsyndrom im wissenschaftlichen Diskurs Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Albrecht Elsässer

    Termine am Donnerstag. 20.05.21 17:00 - 20:00
    folgt

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_11d - PE Jahr 5: Magnetresonanztomographie (MRT) in der neurowissenschaftlichen Forschung Lehrende anzeigen
    • PD Dr. med. Benedikt Sundermann

    Termine am Dienstag. 20.04.21, Dienstag. 27.04.21 18:00 - 19:30
    Die Magnetresonztomographie (MRT) ist ein Routineverfahren in der (neuro)radiologischen Diagnostik unter anderem von Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Darüber hinaus ist die MRT als ein im Regelfall unschädliches Untersuchungsverfahren heute eine zentrale Methode der klinischen und kognitiven Neurowissenschaften. Sie ermöglicht eine detaillierte Betrachtung der Struktur der weißen und grauen Substanz des menschlichen Gehirns. Darüber hinaus können mit Techniken wie der sogenannten fMRT Funktionen einzelner Hirnregionen und komplexer Netzwerke im Gehirn untersucht werden. Ziel dieses Workshop ist es, einen Überblick über MRT-Methoden in den Neurowissenschaften jenseits der klinischen Routinediagnostik zu geben. Dabei soll der Schwerpunkt neben den zu Grunde liegenden Untersuchungsprinzipien vor allem auf der kritischen Auseinandersetzung mit der Aussagefähigkeit dieser zum Teil indirekten Messverfahren liegen. Hierbei steht die MRT auch stellvertretend für andere wissenschaftliche Untersuchungsmethoden am Menschen. Der Workshop umfasst 2 Termine mit je 2 akademischen Stunden sowie einer Vorbereitungszeit/Selbstlernphase vor dem 2. Termin: Am ersten Kurstag sollen exemplarisch grundlegende Verfahren der Aufnahme und Auswertung funktioneller und struktureller MRT-Daten des menschlichen Gehirns vorgestellt werden. In Vorbereitung auf den 2. Termin erhalten die Studierenden Zugriff auf einen wissenschaftlichen Artikel (Originalarbeit), zu dem Originaldaten bzw. Zwischenergebnisse frei veröffentlicht sind. Diese werden so ausgewählt, dass sie weitgehend anhand der Inhalte des 1. Termines nachvollzogen werden können (keine vertiefenden Vorkenntnisse der Methode erforderlich). Anhand strukturierter Fragen erarbeiten sich die Studierenden die Inhalte dieser Arbeit. Am 2. Termin werden die Inhalte dieser Originalarbeit in der Gruppe (im Sinne eines Journal-Clubs) diskutiert, ergänzt durch einen gemeinsamen Einblick in die veröffentlichten Daten. Dabei soll vor allem die Aussagefähigkeit und Übertragbarkeit der Ergebnisse im Vordergrund stehen und einige vertiefende Inhalte vermittelt werden.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_12d - PE Jahr 5: Aussagekräftige Grafiken mit Origin Lehrende anzeigen
    • Dr. rer. nat. Verena Nicole Uslar, Dipl.-Biol.

    Termine am Dienstag. 15.06.21 17:00 - 20:00
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_13d - PE Jahr 5: Gender differences in cardiology Lehrende anzeigen
    • Dr. med. Lisa Hasselbach

    Termine am Donnerstag. 15.04.21 17:00 - 20:00
    Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die führende Todesursache in der westlichen Welt. Bei Männern und Frauen gibt es im Bereich der kardiologischen Erkrankungen große Unterschiede, was die Verteilung, die Diagnostik aber auch die Behandlung und Prävention der Erkrankungen angeht. Hieraus resultiert vermutlich eine schlechtere Versorgung von Frauen mit kardiologischen Erkrankungen, einhergehend mit einer erhöhten Mortalität.

  • Uneingeschränkter Zugang 6.01.57001_14d - PE Jahr 5: Einführung in die Statistik mit JASP: ANOVA Lehrende anzeigen
    • Dr. Peter Sörös

    Termine am Dienstag. 16.03.21 17:00 - 20:00
    In diesem Workshop werden wir uns anhand von Beispiel-Datensätzen mit der Durchführung von Varianzanalysen (ANOVA) beschäftigen. Dazu werden wir ein neues, übersichtliches und leicht zu bedienendes Programm nutzen, JASP (https://jasp-stats.org). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie können gerne teilnehmen, auch wenn Sie den ersten Kurs zu JASP nicht mitgemacht haben.

  • Uneingeschränkter Zugang 6.01.57001_15d - PE Jahr 5: Einführung in die Statistik mit JASP: Regression und Mixed Models Lehrende anzeigen
    • Dr. Peter Sörös

    Termine am Dienstag. 30.03.21 17:00 - 20:00
    In diesem Workshop werden wir uns anhand von Beispiel-Datensätzen mit Regressionsanalysen und Mixed Models beschäftigen. Dazu werden wir ein neues, übersichtliches und leicht zu bedienendes Programm nutzen, JASP (https://jasp-stats.org). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie können gerne teilnehmen, auch wenn Sie die ersten Kurse zu JASP nicht mitgemacht haben.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_16d - PE Jahr 5: Wie bleibe ich in meinem Forschungsgebiet up to date? Digitale Tools, die jede(r) braucht!? Lehrende anzeigen
    • Dr. Peter Sörös

    Termine am Dienstag. 13.04.21 17:00 - 20:00
    Wenn man in einem bestimmten Bereich forscht, dann ist eine große Herausforderung, die ganz aktuellen Entwicklungen und Publikationen zu erfassen. Dafür gibt es inzwischen eine Reihe von digitalen Tools, die wir uns in diesem interaktiven Workshop ansehen wollen: 1. Social networking sites, wie z.B. ReserchGate (https://www.researchgate.net) Linkedin (https://www.linkedin.com/feed/) Twitter 2. Publication alerts der für ein Fachgebiet wichtigen Zeitschriften oder Preprint-Server 3. Citation alerts wichtiger Publikationen 4. Automatisierte Literatursuchen z.B. über GoogleScholar oder Stork Wir wollen die eigenen Erfahrungen mit diesen Tools diskutieren und zusammen überlegen, welche Tools für wen hilfreich sein können.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_17d - PE Jahr 5: Literaturrecherche und Umgang mit Literatur Lehrende anzeigen
    • Maren Wurtscheid

    Termine am Donnerstag. 06.05.21 17:00 - 20:00
    Der Workshop beginnt mit der „Übersetzung der Forschungsfrage“ in ein passendes Suchformat. Hieraus erstellen Sie dann Ihre Suchstrategie und lernen neben unterschiedlichen Recherchewerkzeugen praktische Hilfen zur Verbesserung Ihres Suchergebnisses kennen. Darüber hinaus werden Themen wie die Strukturierung von wissenschaftlichen Arbeiten, korrektes Zitieren und Zitierstile sowie die Literaturverwaltung mit Endnote praxisbezogen bearbeitet.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_18d - PE Jahr 5: Patient-Reported Measures: Wie erstelle ich einen Patientenfragebogen und wie führe ich eine Befragung durch? Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Lena Ansmann

    Termine am Donnerstag. 27.05.21 17:00 - 21:00
    Welche Erfahrungen machen Patientinnen und Patienten in der Gesundheitsversorgung? Wie steht es um ihre Lebensqualität? Wo sind ungedeckte Versorgungsbedarfe? Dies sind relevante Forschungsfragen, die es in der Medizin und Versorgungsforschung zu beantworten gilt und zu deren Beantwortung u.a. Patientenbefragungen geeignet sind. Befragungen von Patientinnen und Patienten gehören in klinischen Studien und Versorgungsforschungsstudien zum Handwerkszeug eines/r Forschers/in. Mit Befragungen können Patient-Reported Outcomes wie Lebensqualität oder Depression, aber auch Erfahrungen mit der Versorgung erhoben werden. Eine gute Befragung zu machen ist nicht einfach! Allerdings macht das Entwickeln von Fragebögen und das Durchführen von Befragungen viel Spaß! In diesem Workshop lernen Studierende die Relevanz sowie die Stärken und Schwächen von Befragungen von Patientinnen und Patienten kennen und erlernen worauf es bei der Entwicklung und Durchführung einer guten Befragung ankommt. Im Rahmen des Workshops sollen exemplarisch alle Schritte von der Planung bis zum Eingang der Befragungsdaten durchlaufen werden. So soll in die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in der Medizin eingeführt werden. In vielen Forschungsarbeiten und Promotionen im Humanmedizinstudium wird die Methodik der Befragung genutzt, allerdings häufig rein intuitiv ohne Orientierung an wissenschaftlichen Standards. Nach diesem Workshop sollen die Studierenden in der Lage sein, eine Befragungsstudie nach wissenschaftlichen Standards zu planen und durchzuführen, um zu möglichst verlässlichen Ergebnissen zu kommen. Folgende Inhalte werden vermittelt: - Relevanz von Patientenbefragungen in der medizinischen Forschung und Praxis - Anwendungsbereiche und Grenzen von Patientenbefragungen - Standards zur Entwicklung von Fragebögen: Wie stelle ich eine gute Frage? - Pretesting von Fragebögen - Befragungsdurchführung: Online vs. Telefon vs. Paper & Pencil? Wie erhöhe ich die Rücklaufquote?

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_19d - PE Jahr 5: Statistik Auffrischungskurs 1 Lehrende anzeigen
    • Mona Voigt-Barbarowicz
    • Anna Reinhold, M.Sc.

    Termine am Dienstag. 13.07.21 17:00 - 20:00
    Im Rahmen des Workshops sollen theoretische statistische Grundlagen vermittelt werden und anhand von praktischen Beispielen mittels SPSS geübt werden. Dafür werden zunächst theoretische Grundlagen und Grundbegriffe der deskriptiven Statistik wiederholt. Dies umfasst Themenbereiche wie der Umgang mit der Stichprobe und Grundgesamtheit, die Logik des Hypothesentestens etc.. Statistische Testverfahren sollen inhaltlich besprochen und diskutiert werden und anschließend selber mittels SPSS an einem Datensatz angewandt werden. Dies umfasst sowohl Verfahren zum Überprüfen von Unterschieden (z.B. t-Test, Chi-Quadrat-Test) als auch Verfahren zur Überprfüung von Zusammenhängen (z.B. Korrelationen). Vor der Anwendung von statistischen Testverfahren werden erste Schritte in SPSS geübt. Dies umfasst zum Beispiel das Einlesen von Datensätzen und das Aufbereiten der Datensätze (Anpassung der Skalenniveaus etc.). Das Darstellen von Häufigkeiten, Streuung und anderen Grafiken wird ebenfalls geübt. Grundlegende Kenntnisse der deskriptiven Statistik werden vorausgesetzt (z.B. Modus, Mittelwert, Skalenniveaus).

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_20d - PE Jahr 5: Statistik Auffrischungskurs 2 Lehrende anzeigen
    • Elise-Marie Dilger
    • Mona Voigt-Barbarowicz

    Termine am Mittwoch. 14.07.21 17:00 - 20:00
    Im Rahmen des Workshops sollen theoretische statistische Grundlagen vermittelt werden und anhand von praktischen Beispielen mittels SPSS geübt werden. Dafür werden zunächst theoretische Grundlagen und Grundbegriffe der deskriptiven Statistik wiederholt. Dies umfasst Themenbereiche wie der Umgang mit der Stichprobe und Grundgesamtheit, die Logik des Hypothesentestens etc.. Statistische Testverfahren sollen inhaltlich besprochen und diskutiert werden und anschließend selber mittels SPSS an einem Datensatz angewandt werden. Dies umfasst sowohl Verfahren zum Überprüfen von Unterschieden (z.B. t-Test, Chi-Quadrat-Test) als auch Verfahren zur Überprfüung von Zusammenhängen (z.B. Korrelationen). Vor der Anwendung von statistischen Testverfahren werden erste Schritte in SPSS geübt. Dies umfasst zum Beispiel das Einlesen von Datensätzen und das Aufbereiten der Datensätze (Anpassung der Skalenniveaus etc.). Das Darstellen von Häufigkeiten, Streuung und anderen Grafiken wird ebenfalls geübt. Grundlegende Kenntnisse der deskriptiven Statistik werden vorausgesetzt (z.B. Modus, Mittelwert, Skalenniveaus).

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57001_21d - PE Jahr 5: Statistik Aufbaukurs Lehrende anzeigen
    • Dr. Anja Gieseler
    • Lisa Ann Baumann
    • Anna Reinhold, M.Sc.

    Termine am Donnerstag. 15.07.21 17:00 - 20:00
    Im Rahmen des Workshops sollen theoretische statistische Grundlagen vermittelt werden und anhand von praktischen Beispielen mittels SPSS geübt werden. Der Fokus in diesem Workshop liegt auf der Vermittlung von fortgeschrittenen statistischen Testverfahren und der Diskussion von Daten, die die Studierenden selber mitbringen. Dies umfasst insbesondere das Themenfeld (multiple) Regression und Varianzanalysen. Die statistischen Testverfahren sollen inhaltlich besprochen und diskutiert werden und anschließend selber mittels SPSS an einem Datensatz angewandt werden. Den Studierenden steht es offen, eigene Daten und Schwierigkeiten im Umgang mit den Daten in den Workshop einzubringen. Kenntnisse der deskriptiven Statistik (z.B. Modus, Mittelwert, Skalenniveaus) sowie einfacher statistischer Testverfahren (z.B. Korrelation) werden vorausgesetzt.

Workshop (Säule Rolle des Arztes/der Ärztin)
  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57003_1d - PE Jahr 5: Rassismus, Sexismus, Klassismus - Benachteiligungen und Diskriminierungen in der Medizin Lehrende anzeigen
    • Dr. phil. Merle Weßel

    Termine am Montag. 21.06.21 17:00 - 20:00
    Benachteiligungen und Diskriminierungen aufgrund von Hautfarbe, Ethnizität, sozio-ökonomischem Hintergrund oder Geschlecht sind ein sehr präsentes Thema im gesellschaftlichen Diskurs und machen auch vor dem medizinischen Berufsfeld keinen Halt. So wird zum Beispiel im Rahmen der Gendermedizin der Ausschluss von Frauen aus wissenschaftlichen Studien und die damit einhergehende Benachteiligung der Testung von bestimmten Wirkstoffen oder Behandlungen auf den weiblichen Körper kritisiert. Der "morbus mediterraneus" ist ein Beispiel für die Diskriminierung von Patient*innen durch Ärzt*innen und Pfegekräfte und diverse Mediziner*nnen berichten in ihrer beruflichen Praxis immer wieder von Diskriminierungen aufgrund ihrer Ethnizität, ihres Geschlechtes oder ihrer Sexualität sowohl durch Kolleg*innen, Vorgesetzte wie auch Patient*innen. Dieser Workshop nimmt das Thema Diskriminierung und Benachteiligung in der Medizin in den Fokus. Zunächst wird theoretisch eine Grundlage zum Thema Diskriminierung mit Hilfe von Gender-Debatten und postkoloniaen Diskursen erarbeitet, die in die Praxis der Medizin eingebettet werden. Anschließend erproben die Studierenden praktisch diskriminierende und benachteiligende Kontexte und Situationen und es werden Lösungswege und Reflektionsmechanismen im Rahmen von Benachteiligungs- und Diskriminierungserfahrungen besprochen.

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57003_2d - PE jahr 5: Rasse und Eugenik in der Medizin nach 1945 Lehrende anzeigen
    • Dr. phil. Merle Weßel

    Termine am Mittwoch. 12.05.21 17:00 - 20:00
    Seit einigen Jahren gilt in Dänemark ein Gesetz, welches pränatale Screenings auf Down Syndrome zur kostenlosen Standarduntersuchung macht. Seit dieser Neuerung werden 98% der Schwangerschaften mit Verdacht auf Down Syndrome abgebrochen; statistische Hochrechnungen prognostizieren, dass im Jahr 2030 in Dänemark kein Kind mit Down Syndrome mehr zur Welt kommen wird. Ist diese Entwicklung ein Triumph der Humangenetik oder eine implizite eugenische Maßnahme? Dieser Workshop beschäftigt sich mit Eugenik, Genetik und dem "Rassebegriff" nach 1945 im medizinischen Diskurs. Im ersten Workshopteil gibt es zunächst eine kurze historische, sowie ethisch-philosophische Einführung zu den Grundlagen der Eugenik und der Humangenetik. Anhand der sogenannten Jenaer Erklärung erarbeiten die Studierenden den aktuellen Diskurs über Rasse und Rassismus im medizinischen und wissenschaftlichen Kontext. Im zweiten Workshopteil diskutieren die Studierenden anhand von verschiedenen medialen Beispielen, inwiefern eugenische Diskurse und der Begriff der Rasse heute noch eine Rolle in der täglichen medizinischen Praxis spielen. Wo verlaufen Grenzlinien zwischen Eugenik und Genetik? Wo endet Krankheit bzw. die Vermeidung menschlichen Leids, wo beginnt das "Designerbaby"? Wie beeinflussen humangenetische Möglichkeiten unsere Vorstellung dessen, was es heißt, als Mensch geboren zu werden? Kann man von menschlichen Rassen im biologischen und medizinischen Kontext sprechen? Inwiefern ist dieser Begriff historisch, wie auch gesellschaftliche problematisch? Wie hängen Rasse- und Eugenik-Diskurse zusammen?

  • Eingeschränkter Zugang 6.01.57003_3d - PE Jahr 5: I am woman! Geschlecht und Feminismus im medizinischen Berufsfeld Lehrende anzeigen
    • Dr. phil. Merle Weßel

    Termine am Dienstag. 25.05.21 17:00 - 20:00
    Historisch betrachtet sind Frauen in der Medizin keine Besonderheit. Frauen wird per Biologie den Wunsch nach Sorgen und Heilen zu gesprochen. Die Medizin war das erste Studienfach, das in den westlichen Ländern Ende des 20. Jahrhunderts für weibliche Studierende geöffnet wurde. Frauen stellen traditionell einen hohen Anteil in pflegenden und medizinischen Berufen. Wie Statistiken zeigen, sind eine Mehrheit von Medizin-Studierenden weiblich. Jedoch zeigen Statistiken auch, dass bereits ab dem Ablegen des Examens sich diese Werte drastisch umkehren. Waren noch zwei Drittel der Studienanfangenden weiblich, sind es nur noch 40% der Krankenhausärzte, 35% der niedergelassenen Ärzte und schlussendlich nur noch 11% Frauen als leitende Krankenhausärzte. Wo sind die anderen Ärztinnen geblieben? Dieser Workshop beschäftigt sich mit der Frage welche Rolle das soziale und biologische Geschlecht im medizinischen Berufsfeld spielen. Die Studierenden erarbeiten anhand von theoretischen und praktischen Beispielen die Probleme und Herausforderungen von Frauen im medizinischen Berufsfeld. Das Ziel ist ein Verständnis von Konflikten und Herausforderungen, die das Geschlecht im medizinischen Berufsfeld, zu erlangen und die eigene Position zu reflektieren.

  • Uneingeschränkter Zugang 6.01.57003_4d - PE Jahr 5: Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz Krankenhaus Lehrende anzeigen
    • Elise-Marie Dilger
    • Lehreinheit Humanmedizin

    Termine am Mittwoch. 21.07.21 17:00 - 20:45
    Das Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz ist in den in den vergangenen Jahren in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen auch aufgrund eines Anstiegs an Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen immer stärker in den Fokus gerückt. Die Erforschung psychischer Fehlbelastung und ihrer Folgen für Ärzt*innen als Arbeitnehmer*innen insbesondere in Krankenhäusern steckt jedoch noch in den Kinderschuhen. Dieser interaktive Workshop soll Medizinstudierende bereits im Studium arbeits- bzw. gesundheitspsychologische Modelle und Befunde zum Thema psychische Belastung am Arbeitsplatz näherbringen und insbesondere einen Raum bieten, Quellen psychischer Belastung im Setting Krankenhaus zu identifizieren und Handwerkszeug für den Umgang mit diesen arbeitsbezogenen Stressoren zu erlernen.

Hinweise zum Modul
Prüfungsleistung Modul
G

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