Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
16.12.2019 13:27:17
ges186 - Geschichtswissenschaftliche Profilbildung I
Institut für Geschichte 6 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Wintersemester 2019/2020 Prüfungsleistung
Vorlesung
Seminar
  • Eingeschränkter Zugang 4.02.186 - Historisches Lernen goes digital? – Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für historische Lehr- und Lernprozesse headache
    • Max-Simon Kaestner

    Termine am Donnerstag. 19.12.19 16:00 - 18:00, Freitag. 07.02.20 - Samstag. 08.02.20 10:00 - 18:00, Ort: V03 0-E003, A01 0-010 a
    Begriffe wie „Digitalisierung“, „Digitales Zeitalter“ und sogar „Digitale Revolution“ haben zur Zeit Konjunktur. Auch in der Geschichtsdidaktik wird in letzter Zeit verstärkt über den Einfluss der Digitalisierung auf fachspezifische Erkenntnis-, Denk- und Lernprozesse diskutiert. Dabei herrscht keineswegs Einigkeit darüber, ob die Digitalisierung das Lernen im Unterrichtsfach Geschichte tatsächlich ‚revolutionieren‘ wird und welche Chancen bzw. Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt. Das Seminar soll sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Zugriff auf das Thema ermöglichen. Auf der Ebene des theoretischen Zugriffs soll sich (ebenfalls) mit der Frage nach dem Einfluss des Digitalen auf historische Lehr- und Lernprozesse beschäftigt werden. Im Zentrum des praktischen Teils wird die Evaluation von Chancen und Herausforderungen einzelner ‚digitaler Werkzeuge‘ für historische Lehr-Lern-Prozesse stehen. Um dies zu erreichen, sollen die Studierenden ‚Workshops‘ bzw. Seminargestaltungen konzipieren, in denen der Einsatz von digitalen Medien und (Lern-)Umgebungen (z.B. der virtuelle Besuch des „Anne Frank Haus“) simuliert wird, um so deren Potenzial für historische Lehr- und Lernprozesse zu erörtern.

Hinweise zum Modul
Hinweise
Im Rahmen des BA-Studiums können Sie aus dem Gesamtangebot des Faches Geschichte zwei Module à 6 KP frei auswählen und diese dann als sog. „Profilbildungsmodule“ (Kennung: ges186 oder ges187) verbuchen lassen. Ein Beispiel: Sie haben zwar schon ein Aufbaumodul in der Frühen Neuzeit absolviert, finden das Themenangebot aber so spannend, dass Sie noch weiter in diese Epoche einsteigen möchte. Also belegen Sie einfach ein Basis- oder Aufbaumodul aus der Frühen Neuzeit, lassen es sich aber nicht als ges131 resp. ges132 verbuchen, sondern als Profilbildungsmodul ges186 o. ges187.
Der tiefere Sinn dieser Module ist also, Ihnen im Rahmen des Geschichtsstudiums Gestaltungsspielräume zu eröffnen. Diese Gestaltungsspielräume sollen ein Neigungsstudium ermöglichen und frei von Notendruck sein. Deshalb schließen die Profilbildungsmodule auch nicht mit einer benoteten ‚großen Prüfungsleistung‘ wie Referat oder Hausarbeit ab, sondern mit unbenoteter „erfolgreicher Teilnahme“.
Die „erfolgreiche Teilnahme“ ist in der Prüfungsordnung relativ offen definiert; dort heißt es: „Die erfolgreiche Teilnahme umfasst die Vor- und Nachbereitung und die Mitarbeit in den Veranstaltungen des Moduls. Sie wird dokumentiert durch Protokolle, Exzerpte, Rechercheaufgaben oder vergleichbare schriftliche Aufgaben (Gesamtumfang: max. 10 Seiten) und/oder durch Impulsreferate oder andere mündliche Beiträge zur Veranstaltung (Gesamtdauer: max. 15 Minuten).“
WICHTIG: Damit der/die Lehrende sich darauf einstellen kann, dass Sie das Modul als Profilbildungsmodul belegen und Ihre Prüfungsleistung entsprechend zuschneiden kann, teilen Sie ihm/ihr das bitte frühzeitig (d.h. zu Veranstaltungsbeginn) mit!
Profilbildungsmodule haben insgesamt nichts mit Modulen im Professionalisierungsbereich zu tun (sie fangen nur beide mit „Prof“ an …) und können dort auch nicht verbucht werden!
Prüfungsleistung Modul
ET
Kompetenzziele
Das Modul dient der Vertiefung fachlicher Interessen und bietet somit Möglichkeiten zur geschichtswissenschaftlichen Profilbildung.

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