Die VL wendet sich an Studierende des 3. Semesters des Fach-BSc. Chemie oder des 5. Semesters des BSc. Umweltwissenschaften. Die Studierenden erlernen die wichtigsten Konzepte der analytischen Chemie kennen. In der Vorlesung werden die wichtigsten instrumentellen Methoden zur Trennung und Konzentrationsbestimmung organischer und anorganischer Stoffe vorgestellt. Die Studierenden erlernen, eine analytische Fragestellung in Teilschritte zu zerlegen, angemessene Methoden zur Lösung dieser Teilschritte auszuwählen und die analytisch-chemische Fragestellung in größere interdisziplinäre Zusammenhänge einzubinden. Für alle Teilschritte des analytischen Verfahrens werden statistische Verfahren zur Qualitätssicherung vermittelt.
12.10.2026 und 14.10.2026 sind PFLICHTTERMINE für Teilnehmende am Praktikum Konzentrationsanalytik!
1. Semesterhälfte/ ICBM
Zeit: an 2 Tagen/Woche Montag und Mittwoch - versuchsbegleitend zu den Versuchen GC und FES
Vorbesprechung: 12.10.2026 von 8.15 - 9.45 Uhr, Raum W03 1-156
Vorbesprechung 12.10.25, 8:15 - 9.45 Uhr, W3 1-156
Freitagvormittag Vorgespräche, 10.00-12.00 Uhr; 1. Versuchstag pro Woche, Mo oder Mi je nach Gruppeneinteilung (Ausweichtermine Di, Do)
Priorität BSc Uwi
2. Semesterhälfte (ab 30.11.2026)
Zeit: an 2 Tagen/Woche, Montag und Mittwoch mit wechselnden Gruppen
Hinweise zum Modul
Prerequisites
keine
Zusätzliche Hinweise
Module Capacity: 48
Prüfungsart, -umfang, -dauer
KL
Prüfungszeiten
Klausur am Semesterende ca. 2-3 Wochen nach Veranstaltungsende, nach Vorankündigung
Lernergebnisse/Kompetenzen
Kompetenzziele
Die Studierenden:
(i) haben Überblickswissen über die verschiedenen Konzepte der analytischen Chemie und die wichtigsten Methoden zur Trennung und zur Konzentrationsbestimmung organischer und anorganischer Stoffe
(ii) können analytische Fragestellungen in Teilschritte zerlegen und sind mit den wichtigsten Methoden zur Lösung dieser Teilschritte vertraut
(iii) haben Kenntnis statistischer Methoden der Versuchsauswertung und der Qualitätssicherung
(iv) haben Kenntnis regulatorischer Aspekte (DIN, GLP)
(v) erhalten Detailwissen zur Probenahme, Probenaufbereitung
(vi) erhalten Detailwissen zu den wichtigsten physikalisch-chemischen Analyseverfahren.
Die Studierenden sollen die Analytik als eine systematische Herangehensweise erfahren, die es ihnen ermöglicht, analytische Fragestellungen aus allen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen zu konkretisieren und zu lösen.
Der interdisziplinäre, fachübergreifende Stellenwert der Umweltanalytik wird vermittelt.
Fachkompetenzen
Die Studierenden:
(Vorlesung)
erinnern, erkennen und bewerten die Konzepte der analytischen Chemie als Strategie zur Bestimmung der Konzentrationen organischer und anorganischer Stoffe in unterschiedlichen Konzentrationen und Matrices
erinnern, erkennen und bewerten die analytische Methodik als Summe von Teilschritten zur Lösung von analytischen Fragestellungen mit dem Ziel der Trennung und zur Konzentrationsbestimmung organischer und anorganischer Stoffe bis in den Spurenbereich
erinnern, benennen und bewerten Probenahme und Probeaufbereitung
erinnern, benennen und bewerten die wichtigsten statistische Methoden zur Versuchsauswertung und Qualitätssicherung unter Berücksichtigung regulatorischer Aspekte (DIN, GLP) und repräsentativer Probenahme Methoden zur kritischen Bewertung von analytischen Ergebnissen
erinnern und benennen wichtige physikalisch-chemische Grundlagen zur Trennung (Schwerpunkt Chromatographie) und zum Nachweis von anorganischen und organischen Substanzen
erinnern und benennen im Detail Prinzip und Funktionsweise moderne Analysengeräte zur organischen und anorganischen Spurenanalyse
erinnern und benennen elektrochemischen Zusammenhänge und Größen
(Praktikum)
erinnern, bewerten und organisieren die Bearbeitungsstrategie zur organischen und anorganischen Spurenanalyse an realitätsnahem und realem Probematerial unter Anleitung
erinnern, bewerten, implementieren und ordnen relevante Vorbereitungs- und Analyseschritte zu
überprüfen und bewerten die erhaltenen Datensätze in Hinblick auf die analytische Qualität
überprüfen und bewerten die erhaltenen Datensätze in Hinblick auf die (Umwelt-)Relevanz
generieren einen Ausblick im umweltanalytischen Kontext
Methodenkompetenzen
Die Studierenden:
(Praktikum)
führen einen differenzierten, chemischen Analysenprozess aus,
organisieren die detaillierte Dokumentation zu Versuchserlauf und Ergebnissen
erkennen und bewerten analytischen Probleme
entwickeln und bewerten Alternativen bzw. Lösungen im Kontext
führen präzises und sauberes analytisches Arbeiten aus
führen aus:
Probenahme und –aufbereitung, Extraktionstechniken, externe- und interne Kalibrierung,