Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
24.10.2021 04:54:01
mkt504 - Fachwiss. Kompetenzen für Museum und Ausstellung: Materielle Kultur (Veranstaltungsübersicht)
Institut für Materielle Kultur 12 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Sommersemester 2021 Prüfungsleistung
VA-Auswahl (V,S oder Ü)
  • Uneingeschränkter Zugang 3.08.132 - Objektbezogene (Feld-)Forschung mit Bezug zu Sammlungen des Instituts Lehrende anzeigen
    • Carolin Krämer, (sie/ ihr)

    Freitag: 08:00 - 10:00, wöchentlich (ab 16.04.2021)

  • Uneingeschränkter Zugang 3.08.251 - Koloniale Spuren in ethnologischen Museen in Deutschland Lehrende anzeigen
    • Dr. phil. Lüder Tietz, M.A.

    Dienstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab 13.04.2021)
    Termine am Freitag. 23.07.21 12:15 - 17:45

  • Uneingeschränkter Zugang 3.10.042 - Rassismuskritisches Ausstellen und Vermitteln in der Migrationsgesellschaft Lehrende anzeigen
    • Nina Ahokas

    Donnerstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab 22.04.2021)

    ‚Migration‘ – Abgesehen von der Corona-Pandemie gibt es wohl kaum ein Thema, welches insbesondere durch die Fluchtbewegungen von 2015 derart stark politisiert und kontrovers diskutiert wird. Die Begriffe Migration, Antirassismus, Diversität und Partizipation sind auch in der Museumsdebatte zu zentralen Schlagworten avanciert. Narrative und Sammlungen, die von einem homogenen Kulturverständnis ausgehen, wirken angesichts einer zunehmenden gesellschaftlichen Pluralität nicht mehr überzeugend. Vielmehr werden diversitätsorientierte Veränderungen und mehr Teilhabe gefordert. Museen stehen demnach gegenwärtig vor der Herausforderung, sich innerhalb der Migrationsgesellschaft neu zu positionieren und zu strukturieren. In dem Seminar beleuchten wir – u.a. durch Best Practice Beispiele – wie museale Institutionen diesem Anspruch in Zukunft gerecht werden können. Migration und Diversität werden dabei als Chance betrachtet, um rassismuskritische Museumsarbeit zu leisten. Nach einer theoretischen Auseinandersetzung mit den Themenbereichen erproben wir eigene Ausstellungs- und Vermittlungsstrategien.

  • Eingeschränkter Zugang 3.10.043 - Praxis der Ausstellungsanalyse Lehrende anzeigen
    • Dr. Roswitha Muttenthaler

    Termine am Samstag. 03.07.21 11:00 - 15:00, Dienstag. 06.07.21 - Donnerstag. 08.07.21 09:00 - 12:30, Mittwoch. 14.07.21 - Donnerstag. 15.07.21 10:00 - 18:00
    Praxisnahe Lehrveranstaltung samt detaillierter Analyse ausgewählter Ausstellungen vor Ort

Werkstatt/Labor (Präv. Konservierung inkl. Laborschein)
Exkursion
  • Uneingeschränkter Zugang 3.08.133 - Exkursion: Präsentationsweisen materieller Kultur im Museum Lehrende anzeigen
    • Prof. Dr. Karen Ellwanger
    • Dr. phil. Lüder Tietz, M.A.

    Termine am Mittwoch. 14.07.21 15:00 - 16:00, Freitag. 16.07.21 09:15 - 12:15, Freitag. 16.07.21 13:15 - 16:15, Dienstag. 20.07.21 11:15 - 17:15, Freitag. 23.07.21 12:15 - 17:45
    An mindestens zwei Freitagen. Vorbesprechung Ellwanger: Bremen Überseemuseum Tietz: ethnologisches Museum

Hinweise zum Modul
Hinweise
Die Module mkt 500, 503 und 504 können je nach Angebot von Veranstaltungen und Wahl der Studierenden in 1 bis 3 Semestern belegt werden. Das Hauptangebot findet jeweils im SoSe statt.
Prüfungszeiten
Abgabe Portfolio bis 15.8. Mündliche Prüfung bis vier Wochen nach Veranstaltungsende, Wiederholungsprüfung bis 30.9. Hausarbeit bis 1.12., Wiederholungsprüfung bis sechs Wochen noch Rückgabe
Prüfungsleistung Modul
2 Prüfungsleistungen: 1 Portfolio* oder 1 mündliche Prüfung (50 % bzw. 0%) und 1 Hausarbeit* (50 % bzw. 100 %) *auch in elektronischer Form einzureichen Ein Portfolio umfasst in der Regel maximal 10 Teilleistungen (Texterschließung, Moderation/ Präsentation, theo-retisch-konzeptionelle, empirische, museumspraktische oder gestalterisch-experimentelle Aufgaben), die veran-staltungsbegleitend vorzulegen sind. Eine mündliche Prüfung dauert 15 - 20 Minuten und erfordert ein Thesenpapier/Quellenverzeichnis, das eine Woche vor der Prüfung vorzulegen ist. Eine Hausarbeit umfasst einen wissenschaftlichen Text (einschließlich Fußnotenapparat) im Umfang von 30.000 bis 40.000 Zeichen (entspricht ca.15 bis 20 Seiten), dazu kommen Deck-blatt, Inhaltsverzeichnis, Literatur- und Quellennachweise sowie ggf. Abbildungen oder ein Anhang. Über die veranstaltungsspezifischen Bestandteile der aktiven Teilnahme (siehe Prüfungsordnung Art. 2.1) und die Verteilung des Workloads auf die Veranstaltungsbestandteile werden Sie von den Lehrenden in der Regel in der ersten Sitzung der Veranstaltung informiert.
Kompetenzziele
Kulturwissenschaftlich-ethnografische Kompetenzen: -Vertiefte Kenntnisse unterschiedlicher Museumsformen als Institutionen des Gedächtnissen und der Wissensproduktion -Exemplarisch vertiefte Kenntnisse zu Geschichte und Theorie materieller Kultur sowie zum Status von Objekten in Sammlungen und Museen -Fähigkeit zur kritischen Analyse von Sammlungsstrategien, Präsentationweisen sowie Vermittlungs- und Partizipationsformaten mit einem Schwerpunkt in kulturhistorischen, ethnologischen und kleinen/regionalen Museen - Fähigkeiten und Fertigkeiten in qualitativer empirischer Forschung bzw. objektbezogener Feldforschung -Vertiefte Kenntnisse methodisch-analytischer Ansätze der Repräsentation und Performativität, der Gender- und Postcolonial-Studies und Fähigkeit, diese in einer heterogenen Seminargruppe moderierend zu vermitteln sowie vor dem Hintergrund der Debatte um "Neue Museologie" als Instrument zur Analyse von Museen und Ausstellungen anzuwenden Präventive Konservierung / Restaurierung - Kenntnisse und Fertigkeiten in der präventiven Konservierung sowie im Erstumgang/ beim Leihverkehr mit Objekten - Orientierungswissen zu Problemen, Zielen und Verfahren der Restaurierung am Beispiel Textilien -Vertiefung der fach- und museumsbezogenen Kommunikations- und Vermittlungskompetenz (Moderations-, Präsentationstechniken, Nutzung von Medien/Datenbanken u.ä.) Aufbauend: - Vertiefte Fähigkeit zur Anwendung kulturwissenschaftlich-ethnografischer Theorien und Methoden mit dem Ziel einer eigenständigen Analyse ausgewählter Museums- und Ausstellungsphänomene - Fähigkeit zum wissenschaftlichen Schreiben im Rahmen einer größeren Ausarbeitung (ggf. in Form einer Ausstellungskritik) - Fähigkeit zur Überprüfung und Weiterentwicklung kulturwisssenschaftlich-ethnografischer Erkenntnisse in Bezug auf Museum und Ausstellung sowie Planungs- und Umsetzungsfähigkeit in ausgewählten Praxisfeldern