the259 - Questions and Topics of Religious Education and Didactics (Course overview)

the259 - Questions and Topics of Religious Education and Didactics (Course overview)

Institute of Theology and Religious Education 6 KP
Module components Semester courses Sommersemester 2017 Examination
Lecture
Seminar
  • No access 4.03.314 - Die christliche Weltanschauung am Beispiel Martin Luthers im Unterricht Show lecturers
    • Ulrich Steckel

    Dates on Friday, 16.06.2017 15:00 - 18:00, Saturday, 17.06.2017 10:00 - 18:00, Friday, 07.07.2017 15:00 - 18:00, Saturday, 08.07.2017 10:00 - 18:00
    „Keine Religionslehre widerspricht, und zwar mit Wissen und Willen, mehr dem menschlichen Verstand, Sinn und Gefühl, als die lutherische. Keine schein daher mehr als sie den Grundge-danken vom >> Wesen des Christentums<< zu widerlegen…“ (Ludwig Feuerbach) „Luther zu verstehen fällt leicht. Denn immer geht es um ein einziges, einfaches Thema: wie der Mensch vor Gott steht. Luther zu verstehen fällt schwer. Denn wie der Mensch vor Gott steht, das wird von Luther … in Weltbildkontexten reflektiert, die nicht die unserer Zeit sind.““ (Dietrich Korsch) Das Seminar wird interdisziplinär durchgeführt, damit Sie als Teilnehmende gleichzeitig Ihre „interdisziplinäre Kompetenz“ schulen können – eine immer wichtiger werdende Basiskompetenz in einer pluralistischen Welt: Alle Interessierten Studierenden der Fakultäten „Philosophie“ und „Evgl. Theologie und Religionspädagogik“ sind willkommen. Das Seminar wird als Blockseminar an zwei Wochenenden durchgeführt, da nur so der nötige Freiraum und ‚Flow’ für das kreativ-künstlerische Arbeiten entstehen kann. Wenn Sie sich auf diese Form des Arbeitens sowie auf die Fragen der ‚Sache Luthers‘ einlassen wollen, dann wäre diese Lehrveranstaltung genau das Richtige für Sie, da Sie hier ... (a)... mit Studierenden der anderen Fachrichtung in einen fachübergreifenden Austausch treten können („interdisziplinäre Kompetenz“), (b)... über „Religion“ und „Philosophie“ zu sprechen üben („Sprach-[analytische] Kompetenz“), (c)... religionswissenschaftliche Informationen über „Gott“ erhalten („Textkompetenz“), (d)... Ihre bisherige Vorstellungen über „Religion“ im Allgemeinen und „Gott“ im Besonderen qualifizieren können („Reflexionskompetenz“). Mit diesen vier Teilkompetenzen schulen wir uns im Kompetenzbereich „Analysieren und Reflektieren“, der zum Kernbestand unserer Fächer gehört. Die Ergebnisse, die ebenfalls auf kreativ-künstlerische Weise dargestellt werden, bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für den evRU und WuNU und machen gleichzeitig ‚abstraktere Texte’ anschaulich. Außerdem werden einige Grundlagen der „Fach-Pädagogik“ wiederholt, denn Fachdidaktik braucht eine pädagogische Basis, auf der sie arbeiten kann. Gleichzeitig erproben wir die Umsetzung dieser Kompetenzen im WuNU und evRU. Hierbei werden auch Unterrichtsmaterialien aus der Praxis zur Anwendung kommen, die sich an Pflichtthemen beider Fächer richten: In WuN ist z.B. „die Frage nach der Welt und dem Heiligen“ und damit auch der Umgang mit Gott(esglaube) als Pflichtthema vorgesehen; für den evRU gilt es, „...Texte, die für den christlichen Glauben grundlegend sind, methodisch reflektiert auslegen“ zu können; beide Fächer behandeln verschiedene Religionen der Welt, wozu auch die christliche Weltsicht gehört. Die ‚Bausteine’ für den Unterricht werden praktisch erprobt und zu ‚Modellen’ zusammengestellt, um so Theorie und Praxis miteinander zu vernetzten.

  • No access 4.07.150 - Die Bergpredigt im Religionsunterricht Show lecturers
    • Prof. Dr. Dr. Joachim Willems

    Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 06/04/17)

  • No access 4.07.153 - "Glaube trägt man im Herzen"? - Körper und Geist im Islam Show lecturers
    • Friederike Schulze-Marmeling

    Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 04/04/17)

  • No access 4.07.155 - Möglichkeiten und Grenzen einer Didaktik der Shoah durch die Begegnung mit historischen Orten - Exkursion zur Gedenkstätte Auschwitz Show lecturers
    • Jördis Lena Drees-Bajorat

    Dates on Monday, 10.07.2017 10:00 - 16:00, Tuesday, 11.07.2017 10:00 - 20:00, Tuesday, 11.07.2017 16:00 - 20:00, Wednesday, 12.07.2017 - Thursday, 13.07.2017 10:00 - 16:00, Thursday, 12.10.2017 15:00 - 18:00, Location: A06 1-111, A05 0-054, A14 0-030
  • No access 4.07.156 - "Die Anderen, die Fremden". Umgang in Theologie, Gesellschaft und Religionsunterricht Show lecturers
    • Dr. Britta Konz

    The course times are not decided yet.
  • No access 4.07.158 - Interreligiöses Lernen als Beitrag zur Inklusion Show lecturers
    • Dr. Britta Konz

    Monday: 10:00 - 12:00, weekly (from 03/04/17)

  • No access 4.07.161 - Religionsunterricht im Spannungsfeld gelebter und gelehrter Religion - Selbstreflexion als Kernkompetenz für das Unterrichtsgeschehen Show lecturers
    • Dr. Ute Beyer-Henneberger

    Monday: 10:00 - 12:00, weekly (from 03/04/17), Location: A01 0-004
    Dates on Friday, 28.04.2017 14:00 - 18:00, Location: A06 1-111

    In kaum einem anderen Fach ist die Person der Lehrkraft so gefragt wie im Religionsunterricht. Daher sind Selbstreflexion und die Klärung der eigenen religiösen Biografie eminent wichtig für die kompetente Erteilung des Faches. Im Seminar wird das Spannungsfeld bearbeitet und Raum gegeben für die Klärung der eigenen Biografie.

  • No access 4.07.166 - Religion unterrichten in einer inklusiven Schule Show lecturers
    • Volker Schwarzkopf

    Dates on Friday, 21.04.2017 14:00 - 20:00, Saturday, 22.04.2017 09:00 - 17:00, Friday, 19.05.2017 14:00 - 20:00, Saturday, 20.05.2017 09:00 - 17:00
    Inklusiver Unterricht birgt sowohl Chancen als auch Risiken und stellt neue Herausforderungen an alle Lehrämter, nicht nur an die Studierenden der Sonderpädagogik. Schwierige und/oder behinderte Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Föderbedarf an der Regel- und Förderschule spannend, herausfordernd und seelsorgerlich zu unterrichten, das ist das Ziel dieses Seminars.

Hinweise zum Modul
Reference text

Regelungen zur aktiven Teilnahme an Lehrveranstaltungen:
Die Module des auf den Diskurs ausgerichteten geisteswissenschaftlichen Studiums bilden einen Prozess des Lernens, Forschens und Lehrens ab. Die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls sind eng miteinander vernetzt. Die regelmäßige aktive Teilnahme an jeder Modulveranstaltung gewährleistet das Gelingen des Moduls als Gesamtheit. Als Voraussetzung für die Zulassung zu einer Modulprüfung oder die Vergabe von Kreditpunkten kann in den Modulen für Veranstaltungen, die Lehrinhalte praktisch-anschaulich oder vornehmlich über den Dialog von Studierenden und Lehrenden vermitteln (z. B. Seminare, Kolloquien, Übungen, Exkursionen, Praktika), eine aktive Teilnahme gefordert werden, sofern diese erforderlich ist, um das Ziel der Lehrveranstaltung zu erreichen. Die Leistungen der aktiven Teilnahme sind unbenotet und müssen hinsichtlich des Arbeitsaufwandes in einem ausgewogenen Verhältnis zu der zu vergebenden Kreditpunktzahl stehen. Zur aktiven Teilnahme können gehören: Regelmäßige Anwesenheit (Von regelmäßiger Anwesenheit ist i. d. R. dann zu sprechen, wenn der oder die Studierende nicht mehr als 20% der Lehrveranstaltungszeit versäumt hat.) und Beteiligung in den Veranstaltungen, Vor- und Nachbereitung des Lehrmaterials, Vorbereitung/Lektüre von Texten sowie, je nach Veranstaltungsform, die Übernahme von Kurz- und Impulsreferaten, Protokollen, Kurzpräsentationen o. ä. Die jeweils geltenden Kriterien aktiver Teilnahme werden zu Beginn der Veranstaltung von den Lehrenden in gegenseitiger Absprache mit den anwesenden Studierenden festgelegt, transparent dargestellt und schriftlich fixiert.

Prüfungszeiten

Längstens bis zum Beginn der Veranstaltungszeit des folgenden Semesters

Module examination
KL
Skills to be acquired in this module

Fachwissenschaftliche Kompetenz:
Die Studierenden haben ihre Kenntnisse zur Geschichte der Religionspädagogik sowie zu zentralen Themenfeldern, Dimensionen und Arbeitsweisen wissenschaftlicher Religionspädagogik erweitert.

Wahrnehmungs- und Diagnosekompetenz:
Die Studierenden haben in der Auseinandersetzung mit neuesten religionssoziologischen und religionspsychologischen Erkenntnissen eine religionspädagogisch reflektierte, didaktisch-hermeneutische und methodisch-konzeptionelle Urteils- und Handlungsfähigkeit ausgebildet.

Theologisch-didaktische Erschließungskompetenz:
Die Studierenden erschließen methodisch gesichert zentrale theologische Themen für den Religionsunterricht, verknüpfen diese miteinander, beurteilen sie theologisch und transformieren sie didaktisch.

Gestaltungskompetenz:
Die Studierenden können grundlegende Kenntnisse zur religiösen Sozialisation und zur Didaktik des Religionsunterrichts unterrichtspraktisch aufeinander beziehen.

Dialog- und Diskurskompetenz:
Die Studierenden verfügen über vertiefte interreligiös relevante Kenntnisse. Sie deuten und beurteilen interreligiös relevante Situationen, Phänomene und Texte. Die Studierenden reflektieren und kommunizieren die eigene religiös-weltanschauliche Position.

Entwicklungskompetenz:
Im Rahmen des Forschungsbasierten Lernens entwickeln und definieren die Studierenden Forschungsfragen, diskutieren Forschungsergebnisse kritisch und dokumentieren sie anschaulich.

In den Masterstudiengängen M.Ed. Sonderpädagogik und M.Ed. Wirtschaftspädagogik werden die Kompetenzen auf erhöhtem Niveau erworben.