Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
22.01.2020 20:42:01
sow252 - Vertiefungsfach
Institut für Sozialwissenschaften 6 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Wintersemester 2019/2020 Prüfungsleistung
Vorlesung und Seminar (Vertiefung Stadt- und Migrationssoziologie)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.081 - Stadt und Migration headache
    • Dr. Norbert Gestring

    Montag: 14:00 - 16:00, wöchentlich (ab 14.10.2019)

    In der Vorlesung „Stadt und Migration“ werden theoretische Konzepte und empirische Studien über Migration und Integration in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten präsentiert und diskutiert. Im Seminar wird mit der „transnationalen Migration“ eine aktuell viel diskutierte Form der Migration und Integration thematisiert. Im Seminar werden die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen und Folgen dieser Form der Migration für die Stadtentwicklung diskutiert.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0811 - Transnationale Migration headache
    • Dr. Norbert Gestring

    Montag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 14.10.2019)

    In der Vorlesung „Stadt und Migration“ werden theoretische Konzepte und empirische Studien über Migration und Integration in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten präsentiert und diskutiert. Im Seminar wird mit der „transnationalen Migration“ eine aktuell viel diskutierte Form der Migration und Integration thematisiert. Im Seminar werden die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen und Folgen dieser Form der Migration für die Stadtentwicklung diskutiert.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0812 - Migration im Film headache
    • Dr. Norbert Gestring

    Montag: 18:00 - 20:00, wöchentlich (ab 14.10.2019), Ort: A07 0-031
    Dienstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 15.10.2019), Ort: A14 1-112

Vorlesung oder Seminar (Vertiefung: Familie und Lebenslauf)
Vorlesung und Seminar (Vertiefung Politische Soziologie)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.087 - Einführung in den Wissenschaftsjournalismus headache
    • Apl. Prof. Dr. Thomas Kleinspehn

    Dienstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    In dieser Veranstaltung soll es darum gehen, den sich verändernden Wissenschaftsjournalismus zu diskutieren – vor allem vor dem Hintergrund neuer technischer Medien und der sich verändernden Wissensgesellschaft. Ziel ist es, gemeinsam mindestens eine Radiosendung mit wissenschaftlichen Themen zu produzieren.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0871 - Einführung in den Wissenschaftsjournalismus headache
    • Apl. Prof. Dr. Thomas Kleinspehn

    Dienstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    In dieser Veranstaltung soll es darum gehen, den sich verändernden Wissenschaftsjournalismus zu diskutieren – vor allem vor dem Hintergrund neuer technischer Medien und der sich verändernden Wissensgesellschaft. Ziel ist es, gemeinsam mindestens eine Radiosendung mit wissenschaftlichen Themen zu produzieren.

Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Vergleichende Politikwissenschaft)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Europastudien)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0881 - Soziale Vererbung von Positionen und Einstellungen headache
    • Prof. Dr. Christoph Spörlein

    Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    Der „soziale Hintergrund“ ist für die Mehrzahl der Formen sozialer Ungleichheit oftmals eine zentrale Einflussgröße. Dieses Seminar befasst sich mit der Beschreibung und Erklärung der Transmissions- bzw. Vererbungsprozesse innerhalb von Familie, die diesen Zusammenhang mitunter generieren, so Muster sozialer Ungleichheit reproduzieren. Anhand ausgewählter Beispiele zu klassischen und modernen Ansätzen der Erklärung von Transmissionsprozessen wird ein breites Spektrum an Ungleichheitsmustern im Hinblick auf soziale Positionen sowie verschiedene Einstellungsmuster bearbeitet.

Seminar (Vertiefung: Organisation und Innovation)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.085 - Grundlagen der Organisationsforschung headache
    • Prof. Dr. Jannika Mattes

    Termine am Dienstag. 21.01.20 08:00 - 10:00, Dienstag. 21.01.20 10:00 - 12:00
    „Von der Wiege bis zur Bahre“ – Organisationen sind in modernen Gesellschaften allgegenwärtig und prägen unser Zusammenleben von der Geburt bis zum Tod. Nicht nur in der Berufswelt bewegen wir uns in Organisationen, sondern schon Kinder werden in Kita, Kindergarten und Schule mit Organisationen konfrontiert. Selbst in unserer Freizeit strukturieren sie beispielsweise durch Mitgliedschaft in Vereinen viele unserer Aktivitäten. Wenn wir krank sind, gehen wir ins Krankenhaus, und wenn wir frei haben, ins nahegelegene Schwimmbad. Was macht solche Organisationen aus, und wie sehen Organisationen im 21. Jahrhundert aus? Das Modul erarbeitet auf der Basis von theoretischen Texten und vielfältigen empirischen Beispielen einen grundlegenden Einblick in die sozialwissenschaftliche Organisationsforschung. Im ersten Teil dieser Veranstaltung behandeln wir die zentralen Merkmale von Organisationen. Im zweiten Teil werden wir intensiv verschiedene Organisationstypen betrachten und dabei auch Grenzfälle besprechen, die sich nicht als Organisationen qualifizieren. Abschließend fragen wir kritisch nach der Gültigkeit des Organisationskonzepts in einem digitalen Zeitalter und beleuchten aktuelle Entwicklungen. Den Leistungsnachweis in diesem Modul erbringen Sie über ein Referat mit Ausarbeitung.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0851 - Grundlagen der Organisationsforschung headache
    • Prof. Dr. Jannika Mattes

    Dienstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab 15.10.2019), Ort: A14 0-030, W04 1-171
    Termine am Dienstag. 21.01.20 10:00 - 12:00, Ort: V03 0-M017

    „Von der Wiege bis zur Bahre“ – Organisationen sind in modernen Gesellschaften allgegenwärtig und prägen unser Zusammenleben von der Geburt bis zum Tod. Nicht nur in der Berufswelt bewegen wir uns in Organisationen, sondern schon Kinder werden in Kita, Kindergarten und Schule mit Organisationen konfrontiert. Selbst in unserer Freizeit strukturieren sie beispielsweise durch Mitgliedschaft in Vereinen viele unserer Aktivitäten. Wenn wir krank sind, gehen wir ins Krankenhaus, und wenn wir frei haben, ins nahegelegene Schwimmbad. Was macht solche Organisationen aus, und wie sehen Organisationen im 21. Jahrhundert aus? Das Modul erarbeitet auf der Basis von theoretischen Texten und vielfältigen empirischen Beispielen einen grundlegenden Einblick in die sozialwissenschaftliche Organisationsforschung. Im ersten Teil dieser Veranstaltung behandeln wir die zentralen Merkmale von Organisationen. Im zweiten Teil werden wir intensiv verschiedene Organisationstypen betrachten und dabei auch Grenzfälle besprechen, die sich nicht als Organisationen qualifizieren. Abschließend fragen wir kritisch nach der Gültigkeit des Organisationskonzepts in einem digitalen Zeitalter und beleuchten aktuelle Entwicklungen. Den Leistungsnachweis in diesem Modul erbringen Sie über ein Referat mit Ausarbeitung.

Seminar (European Studies in Global Perspectives)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Methoden)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Theorien)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.084 - Klassische und neuere Ansätze der soziologischen Theorie (Lektüreseminar) headache
    • Prof. Dr. Katharina Block

    Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    In dem Tandem lernen die Studierenden zwei Vertreter bekannter soziologischer Theorien kennen: Emil Durkheim, einer der Gründerväter der Soziologie als Wissenschaft, und Armin Nassehi, einer der einflussreichsten deutschsprachigen Soziologen der Gegenwart und Vertreter der Systemtheorie. In dem Seminar zur Systemtheorie wird das neueste Werk von Armin Nassehi zum Prozess der Digitalisierung gelesen. Anders als andere Autor*innen geht Nassehi in seinem Buch nicht einfach von der Digitalisierung aus und fragt nach ihren Folgen, sondern er fragt in gewohnt systemtheoretischer Perspektive danach, warum und wie sie entstehen konnte. Welche Funktion erfüllt der Prozess der Digitalisierung in dieser Gesellschaft, d.h. welches Problem löst sie? – ist die zentrale Frage des Buches. Der Beantwortung dieser Frage begegnen wir in diesem Seminar mit der Lektüre von Nassehi. Es handelt sich bei diesem Seminar also um ein Lektüreseminar, d.h. es wird von den Teilnehmer*innen erwartet, dass sie jede Woche ca. 20-30 Seiten lesen! Zudem werden zu jedem Text wöchentlich Fragen formuliert und vor dem Seminar per Mail bei der Dozentin eingereicht. Prüfungsleistung: Zu jeweils zwei Texten werden dreiseitige Lesenotizen geschrieben, in denen sich kritisch mit dem Gelesenen auseinandergesetzt wird.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0841 - Klassische und neuere Ansätze der soziologischen Theorie (Lektüreseminar) headache
    • Johanna Fröhlich

    Montag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 14.10.2019), Ort: A14 0-030, V03 0-C003
    Termine am Mittwoch. 08.01.20 14:00 - 16:00, Mittwoch. 15.01.20 10:00 - 12:00, Ort: A06 4-411

    In dem Tandem lernen die Studierenden zwei Vertreter bekannter soziologischer Theorien kennen: Emile Durkheim, einer der Gründerväter der Soziologie als Wissenschaft, und Armin Nassehi, einer der einflussreichsten deutschsprachigen Soziologen der Gegenwart und Vertreter der Systemtheorie.  In dem Seminar zu Emile Durkheim werden die Vorlesungen zur "Physik der Sitten und des Rechts" gelesen. Im Rahmen dieser Vorlesungen wird eine Gesellschaftsbeschreibung entworfen: Die moderne Gesellschaft ist, so Durkheim, von einem Kult des Individualismus bestimmt; dieser ist die Grundlage für die moderne Moral.  In der gegenwärtigen Gesellschaft sind Fragen des moralischen Maßstabes aktueller denn je: Zumindest im Westen gelten Menschenrechte für jeden Menschen, universell als Individuen; Grenzschließungen gegenüber Geflüchteten deuten jedoch auf einen anderen normativen Maßstab hin. Auf einer ganz anderen Ebene, aber ähnlich bei der Digitalisierung: Immer genauer können Konzerne wie Amazon und Google das Verhalten von Individuen vorhersagen, jedoch geht bei dieser Form von Individuierung das je Einzelne verloren. Der moralische Maßstab ist offen. Diesem Maßstab begegnen wir in diesem Seminar mit der Lektüre von Durkheim. Es handelt sich bei diesem Seminar also um ein Lektüreseminar, d.h. es wird von den Teilnehmer*innen erwartet, dass sie jede Woche ca. 20-30 Seiten lesen! Zudem werden zu jedem Text wöchentlich Fragen formuliert und vor dem Seminar per Mail bei der Dozentin eingereicht. Prüfungsleistung: Zu jeweils zwei Texten werden dreiseitige Lesenotizen geschrieben, in denen sich kritisch mit dem Gelesenen auseinandergesetzt wird. Zur Anschaffung empfohlen wird: Emile Durkheim 1998: Physik der Sitten und des Rechts: Vorlesungen zur Soziologie der Moral. Frankfurt a. Main: Suhrkamp.

Seminar (Vertiefung: Kultur-Technik-Gesellschaft)
Hinweise zum Modul
Prüfungsleistung Modul
Die (in der Regel zwei) Veranstaltungen des Vertiefungsfachs müssen jeweils in derselben Vertiefung besucht werden. Eine einmal belegte Vertiefung darf maximal ein zweites Mal in einem anderen Semester belegt werden.

Stadt- und Migrationssoziologie
Portfolio: Sechs Lesenotizen (à 3 Seiten) im Seminar „aktuelle Probleme der Stadtentwicklung“ resp. „transnationale Migration“.

Familie- und Lebenslauf
Portfolio: je nach Seminar kommen zur Erstellung eines Forschungsessays (5-8 Seiten) einzelne oder Kombinationen der folgenden Aufgabentypen hinzu: praktische Übungen in R/Stata, inhaltliche Vorbereitung eines Seminartextes, Moderation einer Sitzung, schriftliche Zusammenfassung eines Texts und kritische Reflexion, Halten eines Kurzvortrags, Anfertigung eines Forschungsdesigns; alternativ werden in einzelnen Seminaren neben einem Kurzvortrag je ein Forschungsessay pro Seminarteil verlangt (je 5-8 Seiten) oder eine Gesamthausarbeit (10-16 Seiten).

Politische Soziologie
Portfolio: Ein empirischer Forschungsessay (10 Seiten) in der Vorlesung und ein Kurzvortrag und ein Forschungsessay (5 Seiten) in einem beliebig gewählten Seminar. In den praxiologisch orientierten Seminaren im Bereich Wissenschaftsjournalismus / Politik im Fernsehen können abweichende Portfolioleistungen definiert werden.

Vergleichende Politikwissenschaft
Portfolio: Forschungsessay (8 Seiten), Kurzvortrag und Literaturbericht (5 Seiten)

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Portfolio: Je ein Kurzvortrag und je ein Forschungsessay (5-6 Seiten) in zwei zusammengehörigen Veranstaltungen. Alternativ kann in jeder der beiden Veranstaltungen ein Kurzvortrag verlangt werden sowie eine längere schriftliche Arbeit (10-12 Seiten) in einer der beiden Veranstaltungen.

Organisation und Innovation
Portfolio: Je ein Kurzvortrag und je ein Forschungsessay (5-6 Seiten) in zwei zusammengehörigen Veranstaltungen. Alternativ kann in jeder der beiden Veranstaltungen ein Kurzvortrag verlangt werden sowie eine längere schriftliche Arbeit (10-12 Seiten) in einer der beiden Veranstaltungen.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Portfolio: Im Laufe des Semesters sind verschiedene praktische Übungen zu bearbeiten und einzureichen. Dies kann kombiniert werden mit der Aufgabe, ein kleines eigenes empirisches Projekt durchzuführen und im Rahmen eines kürzeren Forschungsessays zusammenzufassen.

Sozialwissenschaftliche Theorien
Die Lehrenden der einzelnen Veranstaltungen in diesem Modul geben zu Beginn des Semesters bekannt, welche der folgenden Prüfungsleistungen erbracht werden muss: Portfolio (bestehend aus Lesenotizen und/oder einem Essay – insgesamt nicht mehr als 15 Textseiten) oder einer Hausarbeit oder einem Referat und Ausarbeitung oder einer mündlichen Prüfung

Kultur – Technik – Gesellschaft
Die Lehrenden der einzelnen Veranstaltungen in diesem Modul geben zu Beginn des Semesters bekannt, welche der folgenden Prüfungsleistungen erbracht werden muss: Portfolio (bestehend aus Lesenotizen und/oder einem Essay – insgesamt nicht mehr als 15 Textseiten) oder einer Hausarbeit oder einem Referat und Ausarbeitung oder einer mündlichen Prüfung
Kompetenzziele
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden mit grundlegenden Fragestellungen, Konzepten und empirischen Ergebnissen des gewählten Vertiefungsfachs vertraut.

Im Zentrum dieses Moduls stehen die international vergleichende Untersuchung nationaler Vergesellschaftungsprozesse und die Analyse transnationaler, insbesondere europäischer Vergesellschaftungsprozesse. Es sollen die national unterschiedlichen Ausgestaltungen von Raum-, Arbeits-, Bildungs-, Wissens- sowie normativen Ordnungen im internationalen Vergleich und die Öffnung und Entgrenzung nationaler Räume in unterschiedlichen Feldern (Einstellungen und Verhalten, Arbeit und Innovation, Wissen, Bildung und private Lebensformen, Urbanität, Konfliktregulierung) analysiert werden. Desweiteren werden grundlegende Fragen des Zusammenhangs von Theorie, Methode und empirischer Forschung behandelt. Dabei geht es vor allem um die Frage, welche Bedeutung normativen (politischen) Theorien, Gesellschaftstheorien und allgemeinen Sozialtheorien für die empirische Forschung (Datenerhebung und Datenauswertung) zukommt und wie Theorien begrenzter Reichweite ausgehend von empirischer Forschung formuliert bzw. rekonstruiert werden können. Dies wird beispielhaft an unterschiedlichen theoretischen und methodischen Orientierungen und sozialen Feldern behandelt.

Kompetenzziele der einzelnen Vertiefungen:

Stadt- und Migrationssoziologie
Stadtsoziologie (Sommersemester)
Vermittlung der soziologischen Thematisierung von Stadt, der theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Stadtforschung zu verschiedenen Themengebieten.

Migrationssoziologie (Wintersemester)
Die Studierenden werden vertraut mit den Theorien über Ursachen und Formen von Migration und Integration sowie der Bedeutung von Städten als Orte der Integration von Migranten.

Familie- und Lebenslauf
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden vertraut mit zentralen Konzepten der Familien- und Lebensverlaufsforschung. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und – je nach Seminar – in Bezug auf unterschiedliche Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, Alter), Verlaufstypen (z.B. Familienverlauf, Erwerbsverlauf) und/oder interdisziplinäre Fragestellungen (z.B. Einfluss von sozialen vs. biologischen Faktoren) diskutiert und angewendet. Neben den jeweiligen theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Familien- und/oder Lebenslaufsoziologie umzugehen. Dieses ermöglicht ihnen, empirische Forschungsergebnisse in der Familien- und Lebensverlaufsforschung zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und –vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für die Erstellung von Unterrichtsmaterialien in der Schule oder für die Durchführung eigener Forschungsarbeiten).

Politische Soziologie
Die Studierenden werden befähigt, die Entstehung und die Veränderung der Einstellungen individueller und kollektiver politischer Akteure (z.B. Wähler, Politiker, Parteien, Verbände, Verwaltung) und ihres Verhaltens im Kontext politischer Strukturen und Prozesse theoretisch zu erfassen und empirisch zu bearbeiten. Erwerb der Fähigkeit, eine Theorie der Einstellungs- und Verhaltensforschung eigenständig auf ein ausgewähltes Politikfeld anzuwenden und auf Grundlage einer kleinen empirischen Analyse zu validieren sowie die Fähigkeit, eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen. Erwerb von Kompetenzen im wissenschaftsjournalistischen Arbeiten. Die Studierenden werden befähigt die Mechanismen des Mediums Rundfunk/Fernsehen zu nutzen und erhalten einen Einblick in das wissenschaftsjournalistische Arbeiten.

Vergleichende Politikwissenschaft
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundkenntnissen der vergleichenden politischen Ökonomie und der vergleichenden Politikfeldanalyse. Erwerb der Fähigkeit, sich ein Thema der politischen Ökonomie und der Politikfeldanylse eigenständig zu erarbeiten, es in systematische Zusammenhänge einzuordnen, empirisch prüfbar zu machen sowie eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Prozesse europäischer Integration, ihre soziokulturellen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihre inhärenten Spannungen und Dilemmata selbstständig zu analysieren. Am Beispiel transnationaler Vergesellschaftungsprozesse in Europa sollen Problembewusstsein und das Verständnis für empirische Zusammenhänge und theoretische Optionen geweckt werden. In vertiefenden Veranstaltungen können auch Kompetenzen in speziellen Feldern, etwa über Arbeitsmärkte oder den Energiewandel in Europa erwerben.

Organisation und Innovation
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, den Wandel der heutigen Organisationsgesellschaft sowie die dabei entscheidenden Innovationsprozesse zu analysieren. Hierbei werden zum einen grundlegende organisationssoziologische Kenntnisse und zum anderen Kenntnisse über die Entstehung neuer Produkte und Prozesse in einer wissensbasierten Gesellschaft vermittelt.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Seminare in diesem Modul ergänzen das Methodenangebot der Module Statistik I/II und „Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung“ und bauen teilweise darauf auf. Vermittelt wird die Kompetenz, durch Kenntnis ausgewählter fortgeschrittener Datenerhebungs- und Datenauswertungsmethoden bestehende Forschungsarbeiten kritisch einordnen zu können sowie die Methoden für eigene Seminar-, Abschluss- oder Forschungsarbeiten anwenden zu können. Dies umfasst i.d.R. folgende Aspekte (alle oder eine Auswahl davon): Datenerhebung, -aufbereitung, -visualisierung und –analyse. Erlernt wird in den Seminaren auch der Umgang mit gängiger Software, die die genannten Aspekte der methodischen Arbeit unterstützt (z.B. R, STATA, MAXQDA).

Sozialwissenschaftliche Theorien
Die Studierenden lernen unterschiedliche Theorieebenen zu unterscheiden, insbesondere die Differenz zwischen Sozialtheorien, Theorien begrenzter Reichweite und Gesellschaftstheorien. Dadurch entwickeln die Studierenden für die Analyse unterschiedlicher sozialer Felder ein Verständnis des Verhältnisses von Theorie und empirischer Forschung. Insbesondere gewinnen die Studierenden ein vertieftes Verständnis dessen, welche Bedeutung anthropologischen Annahmen für die soziologische Forschung zukommt. Speziell mit Bezug auf Gesellschaftstheorien lernen die Studierenden unterschiedliche Theorien der modernen Gesellschaft kennen und gewinnen so ein vertieftes Verständnis der Strukturen moderner Gesellschaften. Allgemein erarbeiten sich die Studierenden dabei zentrale für die Sozial- und Geisteswissenschaften relevante Schlüsselkompetenzen: Vertieftes Sprach- und Textverständnis, Erkennen der Argumentationsstruktur komplexer Texte.

Kultur – Technik – Gesellschaft
Die Studierenden erarbeiten sich ein Verständnis für die geschichtliche Gewordenheit und gegenwärtige Veränderbarkeit von Kultur und Technik. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, welche Bedeutung dem Leib für das soziale Handeln zukommt sowie ein Verständnis dafür, wie moderne Selbst-Weltverhältnisse durch Kultur, symbolische Formen und Technik geformt werden.

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