Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
22.01.2020 21:09:30
sow254 - Vertiefungsfach
Institut für Sozialwissenschaften 6 KP
Modulteile Semesterveranstaltungen Wintersemester 2019/2020 Prüfungsleistung
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Stadt- und Migrationssoziologie)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.081 - Stadt und Migration headache
    • Dr. Norbert Gestring

    Montag: 14:00 - 16:00, wöchentlich (ab 14.10.2019)

    In der Vorlesung „Stadt und Migration“ werden theoretische Konzepte und empirische Studien über Migration und Integration in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten präsentiert und diskutiert. Im Seminar wird mit der „transnationalen Migration“ eine aktuell viel diskutierte Form der Migration und Integration thematisiert. Im Seminar werden die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen und Folgen dieser Form der Migration für die Stadtentwicklung diskutiert.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0811 - Transnationale Migration headache
    • Dr. Norbert Gestring

    Montag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 14.10.2019)

    In der Vorlesung „Stadt und Migration“ werden theoretische Konzepte und empirische Studien über Migration und Integration in deutschen, europäischen und amerikanischen Städten präsentiert und diskutiert. Im Seminar wird mit der „transnationalen Migration“ eine aktuell viel diskutierte Form der Migration und Integration thematisiert. Im Seminar werden die gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen und Folgen dieser Form der Migration für die Stadtentwicklung diskutiert.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0812 - Migration im Film headache
    • Dr. Norbert Gestring

    Montag: 18:00 - 20:00, wöchentlich (ab 14.10.2019), Ort: A07 0-031
    Dienstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 15.10.2019), Ort: A14 1-112

Vorlesung oder Seminar (Vertiefung: Familie und Lebenslauf)
Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Politische Soziologie)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0871 - Einführung in den Wissenschaftsjournalismus headache
    • Apl. Prof. Dr. Thomas Kleinspehn

    Dienstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    In dieser Veranstaltung soll es darum gehen, den sich verändernden Wissenschaftsjournalismus zu diskutieren – vor allem vor dem Hintergrund neuer technischer Medien und der sich verändernden Wissensgesellschaft. Ziel ist es, gemeinsam mindestens eine Radiosendung mit wissenschaftlichen Themen zu produzieren.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.087 - Einführung in den Wissenschaftsjournalismus headache
    • Apl. Prof. Dr. Thomas Kleinspehn

    Dienstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    In dieser Veranstaltung soll es darum gehen, den sich verändernden Wissenschaftsjournalismus zu diskutieren – vor allem vor dem Hintergrund neuer technischer Medien und der sich verändernden Wissensgesellschaft. Ziel ist es, gemeinsam mindestens eine Radiosendung mit wissenschaftlichen Themen zu produzieren.

Vorlesung und Seminar (Vertiefung: Vergleichende Politikwissenschaft)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Europastudien)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0881 - Soziale Vererbung von Positionen und Einstellungen headache
    • Prof. Dr. Christoph Spörlein

    Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    Der „soziale Hintergrund“ ist für die Mehrzahl der Formen sozialer Ungleichheit oftmals eine zentrale Einflussgröße. Dieses Seminar befasst sich mit der Beschreibung und Erklärung der Transmissions- bzw. Vererbungsprozesse innerhalb von Familie, die diesen Zusammenhang mitunter generieren, so Muster sozialer Ungleichheit reproduzieren. Anhand ausgewählter Beispiele zu klassischen und modernen Ansätzen der Erklärung von Transmissionsprozessen wird ein breites Spektrum an Ungleichheitsmustern im Hinblick auf soziale Positionen sowie verschiedene Einstellungsmuster bearbeitet.

Seminar (Vertiefung: Organisation und Innovation)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.085 - Grundlagen der Organisationsforschung headache
    • Prof. Dr. Jannika Mattes

    Termine am Dienstag. 21.01.20 08:00 - 10:00, Dienstag. 21.01.20 10:00 - 12:00
    „Von der Wiege bis zur Bahre“ – Organisationen sind in modernen Gesellschaften allgegenwärtig und prägen unser Zusammenleben von der Geburt bis zum Tod. Nicht nur in der Berufswelt bewegen wir uns in Organisationen, sondern schon Kinder werden in Kita, Kindergarten und Schule mit Organisationen konfrontiert. Selbst in unserer Freizeit strukturieren sie beispielsweise durch Mitgliedschaft in Vereinen viele unserer Aktivitäten. Wenn wir krank sind, gehen wir ins Krankenhaus, und wenn wir frei haben, ins nahegelegene Schwimmbad. Was macht solche Organisationen aus, und wie sehen Organisationen im 21. Jahrhundert aus? Das Modul erarbeitet auf der Basis von theoretischen Texten und vielfältigen empirischen Beispielen einen grundlegenden Einblick in die sozialwissenschaftliche Organisationsforschung. Im ersten Teil dieser Veranstaltung behandeln wir die zentralen Merkmale von Organisationen. Im zweiten Teil werden wir intensiv verschiedene Organisationstypen betrachten und dabei auch Grenzfälle besprechen, die sich nicht als Organisationen qualifizieren. Abschließend fragen wir kritisch nach der Gültigkeit des Organisationskonzepts in einem digitalen Zeitalter und beleuchten aktuelle Entwicklungen. Den Leistungsnachweis in diesem Modul erbringen Sie über ein Referat mit Ausarbeitung.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0851 - Grundlagen der Organisationsforschung headache
    • Prof. Dr. Jannika Mattes

    Dienstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab 15.10.2019), Ort: A14 0-030, W04 1-171
    Termine am Dienstag. 21.01.20 10:00 - 12:00, Ort: V03 0-M017

    „Von der Wiege bis zur Bahre“ – Organisationen sind in modernen Gesellschaften allgegenwärtig und prägen unser Zusammenleben von der Geburt bis zum Tod. Nicht nur in der Berufswelt bewegen wir uns in Organisationen, sondern schon Kinder werden in Kita, Kindergarten und Schule mit Organisationen konfrontiert. Selbst in unserer Freizeit strukturieren sie beispielsweise durch Mitgliedschaft in Vereinen viele unserer Aktivitäten. Wenn wir krank sind, gehen wir ins Krankenhaus, und wenn wir frei haben, ins nahegelegene Schwimmbad. Was macht solche Organisationen aus, und wie sehen Organisationen im 21. Jahrhundert aus? Das Modul erarbeitet auf der Basis von theoretischen Texten und vielfältigen empirischen Beispielen einen grundlegenden Einblick in die sozialwissenschaftliche Organisationsforschung. Im ersten Teil dieser Veranstaltung behandeln wir die zentralen Merkmale von Organisationen. Im zweiten Teil werden wir intensiv verschiedene Organisationstypen betrachten und dabei auch Grenzfälle besprechen, die sich nicht als Organisationen qualifizieren. Abschließend fragen wir kritisch nach der Gültigkeit des Organisationskonzepts in einem digitalen Zeitalter und beleuchten aktuelle Entwicklungen. Den Leistungsnachweis in diesem Modul erbringen Sie über ein Referat mit Ausarbeitung.

Seminar (Vertiefung: European Studies in Global Perspectives)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Methoden)
Seminar (Vertiefung: Sozialwissenschaftliche Theorien)
  • Eingeschränkter Zugang 1.07.084 - Klassische und neuere Ansätze der soziologischen Theorie (Lektüreseminar) headache
    • Prof. Dr. Katharina Block

    Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 15.10.2019)

    In dem Tandem lernen die Studierenden zwei Vertreter bekannter soziologischer Theorien kennen: Emil Durkheim, einer der Gründerväter der Soziologie als Wissenschaft, und Armin Nassehi, einer der einflussreichsten deutschsprachigen Soziologen der Gegenwart und Vertreter der Systemtheorie. In dem Seminar zur Systemtheorie wird das neueste Werk von Armin Nassehi zum Prozess der Digitalisierung gelesen. Anders als andere Autor*innen geht Nassehi in seinem Buch nicht einfach von der Digitalisierung aus und fragt nach ihren Folgen, sondern er fragt in gewohnt systemtheoretischer Perspektive danach, warum und wie sie entstehen konnte. Welche Funktion erfüllt der Prozess der Digitalisierung in dieser Gesellschaft, d.h. welches Problem löst sie? – ist die zentrale Frage des Buches. Der Beantwortung dieser Frage begegnen wir in diesem Seminar mit der Lektüre von Nassehi. Es handelt sich bei diesem Seminar also um ein Lektüreseminar, d.h. es wird von den Teilnehmer*innen erwartet, dass sie jede Woche ca. 20-30 Seiten lesen! Zudem werden zu jedem Text wöchentlich Fragen formuliert und vor dem Seminar per Mail bei der Dozentin eingereicht. Prüfungsleistung: Zu jeweils zwei Texten werden dreiseitige Lesenotizen geschrieben, in denen sich kritisch mit dem Gelesenen auseinandergesetzt wird.

  • Eingeschränkter Zugang 1.07.0841 - Klassische und neuere Ansätze der soziologischen Theorie (Lektüreseminar) headache
    • Johanna Fröhlich

    Montag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (ab 14.10.2019), Ort: A14 0-030, V03 0-C003
    Termine am Mittwoch. 08.01.20 14:00 - 16:00, Mittwoch. 15.01.20 10:00 - 12:00, Ort: A06 4-411

    In dem Tandem lernen die Studierenden zwei Vertreter bekannter soziologischer Theorien kennen: Emile Durkheim, einer der Gründerväter der Soziologie als Wissenschaft, und Armin Nassehi, einer der einflussreichsten deutschsprachigen Soziologen der Gegenwart und Vertreter der Systemtheorie.  In dem Seminar zu Emile Durkheim werden die Vorlesungen zur "Physik der Sitten und des Rechts" gelesen. Im Rahmen dieser Vorlesungen wird eine Gesellschaftsbeschreibung entworfen: Die moderne Gesellschaft ist, so Durkheim, von einem Kult des Individualismus bestimmt; dieser ist die Grundlage für die moderne Moral.  In der gegenwärtigen Gesellschaft sind Fragen des moralischen Maßstabes aktueller denn je: Zumindest im Westen gelten Menschenrechte für jeden Menschen, universell als Individuen; Grenzschließungen gegenüber Geflüchteten deuten jedoch auf einen anderen normativen Maßstab hin. Auf einer ganz anderen Ebene, aber ähnlich bei der Digitalisierung: Immer genauer können Konzerne wie Amazon und Google das Verhalten von Individuen vorhersagen, jedoch geht bei dieser Form von Individuierung das je Einzelne verloren. Der moralische Maßstab ist offen. Diesem Maßstab begegnen wir in diesem Seminar mit der Lektüre von Durkheim. Es handelt sich bei diesem Seminar also um ein Lektüreseminar, d.h. es wird von den Teilnehmer*innen erwartet, dass sie jede Woche ca. 20-30 Seiten lesen! Zudem werden zu jedem Text wöchentlich Fragen formuliert und vor dem Seminar per Mail bei der Dozentin eingereicht. Prüfungsleistung: Zu jeweils zwei Texten werden dreiseitige Lesenotizen geschrieben, in denen sich kritisch mit dem Gelesenen auseinandergesetzt wird. Zur Anschaffung empfohlen wird: Emile Durkheim 1998: Physik der Sitten und des Rechts: Vorlesungen zur Soziologie der Moral. Frankfurt a. Main: Suhrkamp.

Seminar (Vertiefung: Kultur-Technik-Gesellschaft)
Hinweise zum Modul
Prüfungsleistung Modul
Die (in der Regel zwei) Veranstaltungen des Vertiefungsfachs müssen jeweils in derselben Vertiefung besucht werden. Eine einmal belegte Vertiefung darf maximal ein zweites Mal in einem anderen Semester belegt werden.

Stadt- und Migrationssoziologie
Portfolio: Sechs Lesenotizen (à 3 Seiten) im Seminar „aktuelle Probleme der Stadtentwicklung“ resp. „transnationale Migration“.

Familie- und Lebenslauf
Portfolio: je nach Seminar kommen zur Erstellung eines Forschungsessays (5-8 Seiten) einzelne oder Kombinationen der folgenden Aufgabentypen hinzu: praktische Übungen in R/Stata, inhaltliche Vorbereitung eines Seminartextes, Moderation einer Sitzung, schriftliche Zusammenfassung eines Texts und kritische Reflexion, Halten eines Kurzvortrags, Anfertigung eines Forschungsdesigns; alternativ werden in einzelnen Seminaren neben einem Kurzvortrag je ein Forschungsessay pro Seminarteil verlangt (je 5-8 Seiten) oder eine Gesamthausarbeit (10-16 Seiten).

Politische Soziologie
Portfolio: Ein empirischer Forschungsessay (10 Seiten) in der Vorlesung und ein Kurzvortrag und ein Forschungsessay (5 Seiten) in einem beliebig gewählten Seminar. In den praxiologisch orientierten Seminaren im Bereich Wissenschaftsjournalismus / Politik im Fernsehen können abweichende Portfolioleistungen definiert werden.

Vergleichende Politikwissenschaft
Portfolio: Forschungsessay (8 Seiten), Kurzvortrag und Literaturbericht (5 Seiten)

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Portfolio: Je ein Kurzvortrag und je ein Forschungsessay (5-6 Seiten) in zwei zusammengehörigen Veranstaltungen. Alternativ kann in jeder der beiden Veranstaltungen ein Kurzvortrag verlangt werden sowie eine längere schriftliche Arbeit (10-12 Seiten) in einer der beiden Veranstaltungen.

Organisation und Innovation
Portfolio: Je ein Kurzvortrag und je ein Forschungsessay (5-6 Seiten) in zwei zusammengehörigen Veranstaltungen. Alternativ kann in jeder der beiden Veranstaltungen ein Kurzvortrag verlangt werden sowie eine längere schriftliche Arbeit (10-12 Seiten) in einer der beiden Veranstaltungen.

Sozialwissenschaftliche Methoden
Portfolio: Im Laufe des Semesters sind verschiedene praktische Übungen zu bearbeiten und einzureichen. Dies kann kombiniert werden mit der Aufgabe, ein kleines eigenes empirisches Projekt durchzuführen und im Rahmen eines kürzeren Forschungsessays zusammenzufassen.

Sozialwissenschaftliche Theorien
Die Lehrenden der einzelnen Veranstaltungen in diesem Modul geben zu Beginn des Semesters bekannt, welche der folgenden Prüfungsleistungen erbracht werden muss: Portfolio (bestehend aus Lesenotizen und/oder einem Essay – insgesamt nicht mehr als 15 Textseiten) oder einer Hausarbeit oder einem Referat und Ausarbeitung oder einer mündlichen Prüfung

Kultur – Technik – Gesellschaft
Die Lehrenden der einzelnen Veranstaltungen in diesem Modul geben zu Beginn des Semesters bekannt, welche der folgenden Prüfungsleistungen erbracht werden muss: Portfolio (bestehend aus Lesenotizen und/oder einem Essay – insgesamt nicht mehr als 15 Textseiten) oder einer Hausarbeit oder einem Referat und Ausarbeitung oder einer mündlichen Prüfung
Kompetenzziele
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden mit grundlegenden Fragestellungen, Konzepten und empirischen Ergebnissen des gewählten Vertiefungsfachs vertraut.

Im Zentrum dieses Moduls stehen die international vergleichende Untersuchung nationaler Vergesellschaftungsprozesse und die Analyse transnationaler, insbesondere europäischer Vergesellschaftungsprozesse. Es sollen die national unterschiedlichen Ausgestaltungen von Raum-, Arbeits-, Bildungs-, Wissens- sowie normativen Ordnungen im internationalen Vergleich und die Öffnung und Entgrenzung nationaler Räume in unterschiedlichen Feldern (Einstellungen und Verhalten, Arbeit und Innovation, Wissen, Bildung und private Lebensformen, Urbanität, Konfliktregulierung) analysiert werden. Desweiteren werden grundlegende Fragen des Zusammenhangs von Theorie, Methode und empirischer Forschung behandelt. Dabei geht es vor allem um die Frage, welche Bedeutung normativen (politischen) Theorien, Gesellschaftstheorien und allgemeinen Sozialtheorien für die empirische Forschung (Datenerhebung und Datenauswertung) zukommt und wie Theorien begrenzter Reichweite ausgehend von empirischer Forschung formuliert bzw. rekonstruiert werden können. Dies wird beispielhaft an unterschiedlichen theoretischen und methodischen Orientierungen und sozialen Feldern behandelt.

Kompetenzziele der einzelnen Vertiefungen:
Stadtsoziologie I (Sommersemester)
Vermittlung der soziologischen Thematisierung von Stadt, der theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Stadtforschung zu verschiedenen Themengebieten.

Stadtsoziologie II (Wintersemester)
Die Studierenden werden vertraut mit den Theorien über Ursachen und Formen von Migration und Integration sowie der Bedeutung von Städten als Orte der Integration von Migranten.

Familiensoziologie
In den Veranstaltungen werden die grundlegenden Fragen und Aufgaben der gegenwärtigen Familiensoziologie vermittelt. Neben der sozialgeschichtlichen Betrachtung von Familie und sonstigen privaten Lebensformen werden vertiefend Prozesse der Partnerwahl und Partnerschaftsstabilität, der Familiengründung und -erweiterung sowie der Eltern-Kind-Beziehungen (speziell Sozialisation und Bildung) in Theorie und Empirie vermittelt. Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, entsprechende Inhalte zu benennen, sich daraus ergebende Problematiken zu analysieren und diesbezüglich eine fundierte Beurteilung abzugeben.

Vergleichende Politikwissenschaft
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundkenntnissen der vergleichenden politischen Ökonomie. Formal: Erwerb der Fähigkeit, sich ein Thema der politischen Ökonomie zu erarbeiten, es in systematische Zusammenhänge einzuordnen, empirisch prüfbar zu machen sowie eigene Einsichten schriftlich und mündlich darzustellen.

Arbeit und Organisation im internationalen Vergleich
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, den Wandel der heutigen Arbeits- und Organisationsgesellschaft zu analysieren. Hierbei werden zum einen grundlegende arbeits- und organisationssoziologische Kenntnisse vermittelt und zum anderen der Wandel der heutigen Arbeitsgesellschaft in einer international vergleichenden Perspektive beschrieben.

Energiewandel in Europa
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, den Energiewandel in Europa zu beschreiben und zu analysieren. Hierbei werden zum einen theoretische Kenntnisse über institutionellen Wandel und Transitionen im Allgemeinen sowie Energiewandel im Besonderen vermittelt; zum anderen werden konkrete regionale und nationale Fallstudien zur Energietransformation analysiert.

Lebenslaufsoziologie
Der Lebenslauf von Individuen ist ein komplexer Prozess, bestehend aus dem Zusammenspiel von individuellen psychischen Dispositionen und Bedürfnissen einerseits sowie umgebenden sozialen Beziehungen und sozialen Strukturen andererseits. In den Veranstaltungen des Moduls (Vorlesung+Seminar oder Seminar+Seminar) werden die zentralen Konzepte und Zugänge des Lebenslaufansatzes erarbeitet und anhand verschiedener Themen weitergehend vertieft. Neben den theoretischen und empirischen Inhalten erwerben die Studierenden die Kompetenzen, mit den wichtigsten Datenquellen und Methoden der Lebenslaufsoziologieforschung umzugehen. Dies ermöglicht ihnen lebenslaufsoziologische Forschungsergebnisse zu verstehen, selbständig Daten aufzubereiten und vergleichende Analysen durchzuführen (z.B. für den Schulunterricht oder eigene Forschungsarbeiten).

Sozialwissenschaftliche Europastudien
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Prozesse europäischer Integration, ihre soziokulturellen und gesellschaftlichen Grundlagen und ihre inhärenten Spannungen und Dilemmata selbstständig zu analysieren. Am Beispiel transnationaler Vergesellschaftungsprozesse in Europa sollen Problembewusstsein und das Verständnis für empirische Zusammenhänge und theoretische Optionen geweckt werden.

Datenmanagement und Analysemethoden für Längsschnittdaten
Die Analyse von Längsschnittdaten hat sich zu einem zentralen Element der empirischen Sozialforschung entwickelt. Längsschnittdaten eröffnen die Möglichkeit individuelle und soziale Wandlungsprozesse zu erforschen und stellen somit einen Kontrast zur Analyse von Querschnittsdaten dar. Die nötigen Methodenkenntnisse sind jedoch alles andere als trivial und müssen in den sozialwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen neben den theoretischen Inhalten vermittelt werden. Inhaltlich wird das Modul deshalb mehr auf die methodologischen Aspekte fokussieren und sich weniger mit den sozialwissenschaftlichen Theorien auseinandersetzen. Der erfolgreiche Abschluss der Module Statistik I und II sind als Voraussetzung wünschenswert, aber nicht unerlässlich.

Kultursoziologie
Das Tandem-Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen (Seminaren), deren Ziel es ist, sich dem Politischen aus einer kultursoziologischen Sichtweise zu nähern. Während das Seminar „Politische Soziologie von Niklas Luhmann“ (1927-1998) sich Auf einer theoretischen Ebene wird sich dem Thema Kulturen des Politischen einführend genähert. werden im Seminar „Kulturen des Politischen“ Am Gegenstand Sozialer Bewegungen werden zudem empirische Fälle sozialer Bewegungen analysiert. Das Ziel des Tandems ist es, politische Phänomene kultursoziologisch sowohl theoretisch als auch empirisch zu durchdringen. Dabei werden die Studierenden an aktuelle Forschungsdebatten herangeführt und sie lernen, sich kritisch mit komplexen Inhalten auseinander zu setzen.

Soziologie der Praxis und des Körpers
Die Veranstaltungen bieten einen Einblick in soziologische Theorien, die seit dem sogenannten ‚practice turn’ als Soziologien der Praxis gelesen werden. Mit dem Terminus der Praxis, der ein konkretes Tun beziehungsweise den praktischen Vollzug von 'doings and sayings' hervorhebt, findet vor allem eine besondere Fokussierung auf die Materialität des Sozialen statt. Menschliche Körper und Leiber, die sie auszeichnende präreflexive Habitualität und ihr implizites Wissen als tätige Könnerschaft, genauso wie physische Gegenstände in ihren Gebrauchsqualitäten und Widerständigkeiten werden als konstitutiv für die praktische Vollzugswirklichkeit des Sozialen angesehen. Ziel ist es, die soziologische Praxistheorie in diesen Kernargumenten, aber auch in ihren Variationen und unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen kennenzulernen. Desweiteren wird ein wesentlicher Schwerpunkt der Praxistheorie aufgegriffen, nämlich die Fokussierung auf die Körperlichkeit, und macht diesen zum zentralen Gegenstand der Betrachtung. Ziel ist dabei zum einen, Soziologien des Körpers kennenzulernen.

Philosophische Anthropologie
Ziel dieses Seminars ist es, in Helmuth Plessners (1892-1985) Sozialphilosophie und Soziologie einzuführen. Die Lehrveranstaltung versteht sich als interdisziplinär im Sinne des Denkens bzw. des Werks von Helmut Plessner.

Theorien der modernen Gesellschaft
Ziel des Tandem-Seminars ist es, die Studenten mit den Grundkategorien einiger der bedeutendsten Soziologen und der sozialtheoretischen Rekonstruktion der Moderne als einzigartige Form der Sozialordnung vertraut zu machen. Im Rahmen dieses Vertiefungsmoduls wird den Studenten die Gelegenheit geboten, klassische Werke der Soziologie in Gänze zu lesen und gemeinsam darüber zu diskutieren.

Wissenschaftsjournalismus
Erwerb von Kompetenzen im wissenschaftsjournalistischen Arbeiten

Politik im Fernsehen
Nach Abschluss des Seminars kennen die Studierenden die Mechanismen des Mediums Fernsehen, und erhalten einen Einblick ins journalistische Arbeiten von TV-RedakteurInnen. Darüber hinaus sind sie mit den grundsätzlichen Fragestellungen der Massenkommunikationsforschung vertraut.

Historische Soziologie
Die Antike gilt noch immer als „das nächste Fremde“ (Hölscher 1965) der modernen Gesellschaft. In diesem Seminar wird sich ihr mit den Methoden und Theorien der Historischen Soziologie genähert. Die Studierenden lernen, sich mit zeitgenössichen Quellen auseinanderzusetzen und diese kritisch zu bearbeiten. In dieser Auseinandersetzung erlangen sie ein vertieftes Verständnis für die Historizität von Gesellschaft im Allgemeinen und moderner Gesellschaft im Speziellen. Weiterhin wird geübt, wissenschaftliche Fragestellungen zu erarbeiten und in adequate Form zu bringen.

Theorien und Methoden
Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, die Besonderheiten des Empiriebezugs von Gesellschaftstheorien herauszuarbeiten. Nur dadurch lässt sich der besondere Charakter von Gesellschaftstheorien im Unterschied zu Sozialtheorien und Theorien begrenzter Reichweite begreifen. Die Studierenden erwerben die Kompetenz zwischen unterschiedlichen Theorieebenen zu unterscheiden und erkennen, dass der Bezug von Theorie und Empirie sich je nach Theorieebene unterscheidet.

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