Stud.IP Uni Oldenburg
Universität Oldenburg
21.05.2022 02:29:23
mkt222 - Materielle Kultur in Museum und Ausstellung (Vollständige Modulbeschreibung)
Originalfassung Englisch PDF Download
Modulbezeichnung Materielle Kultur in Museum und Ausstellung
Modulkürzel mkt222
Kreditpunkte 6.0 KP
Workload 180 h
Einrichtungsverzeichnis Institut für Materielle Kultur
Verwendbarkeit des Moduls
  • Zwei-Fächer-Bachelor Materielle Kultur: Textil (Bachelor) > Aufbaumodule
Zuständige Personen
Krämer, Carolin (Modulverantwortung)
Ellwanger, Karen (Prüfungsberechtigt)
Tietz, Lüder (Prüfungsberechtigt)
Krämer, Carolin (Prüfungsberechtigt)
Teilnahmevoraussetzungen
Kompetenzen des Moduls mkt012 (siehe Modulbeschreibung des Moduls mkt012) Englische Sprachkenntnisse (Lesefähigkeit)
Kompetenzziele
Kulturwissenschaftliche, methodische, analytische, technologische Kompetenzen: - Kenntnisse der Geschichte und Theorie vergeschlechtlichter und ethnisierter Dinge in Alltag, Sammlungen und Museen. - Orientierungswissen zu Grundlagen der Geschichte und Theorie der Museen als Institutionen des kulturellen Gedächtnisses. - Grundlagenvermittlung zu qualitativer empirischer Forschung (am Bsp. objektbezogener Feldforschung). - Fähigkeit zur Erschließung kulturwissenschaftlicher Texte. - Fähigkeit zur systematischen Wahrnehmung und Beschreibung musealer Sammlungskonzeptionen und Präsentationsweisen. - Erste Kenntnisse zu Problemen der Konservierung und Restaurierung - Fähigkeit zur angeleiteten Recherche sowie zur Präsentation von Ergebnissen.
Modulinhalte
- Lektürekurs, Überblick über Theorie und Geschichte des Museums als Institution des kulturellen Gedächtnisses. Einführung in Gedächtnis- und Geschlechtertheorien. Diskussion aktueller museologischer Positionen, Einführung in die Ausstellungsanalyse. - Objektbezogene Forschung im Kontext ethnografisch-qualitativer Themen - Einführung in die Methodik qualitativer Interviewführung und in den forschenden Umgang mit Sammlungsobjekten - 2 Exkursionstage: Konzeptionen ausgewählter gegenwärtiger Museen und Ausstellungen: Sammlungsstrategien, Präsentationsweisen und Vermittlungsansätze Materieller Kultur. Zur Unterstützung kann zusätzlich (ohne KP) die Schreibwerkstatt oder die Übung zur Hausarbeit besucht werden.
Literaturempfehlungen
Auf Literatur (im Umfang von ca. 200 Seiten) wird in Form einer Liste verwiesen; ggf. wird ein Handapparat zur Verfügung gestellt. Textsammlung zu Museologie, kulturellem Gedächtnis, Materieller Kultur/Sachkultur, Ethnologie, qualitativer Forschung, Feldforschung.
Links
Unterrichtssprache Deutsch
Dauer in Semestern 1 Semester
Angebotsrhythmus Modul jährlich
Aufnahmekapazität Modul unbegrenzt
Hinweise
Nur für Studierende ohne Lehramt-Orientierung.
Modullevel / module level AC (Aufbaucurriculum / Composition)
Modulart / typ of module Wahlpflicht / Elective
Lehr-/Lernform / Teaching/Learning method Vielfältige Lehr-/Lern- und Prüfungsformen:
Lektürekurs mit regelmäßigen Aufgaben zur Texterschließung, Begleitveranstaltung mit Vorlesungs- oder Übungsanteilen; Museumsexkursion mit Bericht, Kurzreferat, Thesenpapier, Protokoll, Recherche, Präsentation.
Vorkenntnisse / Previous knowledge
Lehrveranstaltungsform Kommentar SWS Angebotsrhythmus Workload Präsenz
Seminar
2 SoSe 28
Vorlesung oder Seminar (oder Übung)
2 SoSe 28
Exkursion
Die Studierenden nehmen an 2 (ggf. virtuellen) Exkursionstagen teil; falls nur 1 Tag für die Studierendengruppe angeboten wird, wird der 2. Tag selbstorganisiert durchgeführt.
1 SoSe 14
0,5 SWS
Präsenzzeit Modul insgesamt 70 h
Prüfung Prüfungszeiten Prüfungsform
Gesamtmodul
Abgabe Portfolio: 15.09. Mündliche Prüfung: Erste oder zweite Woche VfZ. Wiederholungsprüfung ab 4 Wochen nach Bewertung.
1 Portfolio*, das bis zu 5 Teilleistungen (davon nur 1 Teilleistung benotet, der Rest "bestanden/nicht bestanden") integrieren kann oder 1 mündliche Prüfung (20 Min.) mit Thesenpapier * auch in elektronischer Form abzugeben Über die veranstaltungsspezifischen Bestandteile der aktiven Teilnahme (gemäß §9 Abs. 5 BPO und Abschnitt 4 der fachspezifischen Anlage zum BPO) und die Verteilung des Workloads auf die Veranstaltungsbestandteile werden Sie von den Lehrenden in der Regel in der ersten Sitzung der Veranstaltung informiert.